Stenkelfeld – Kegelclub


Januar 27th, 2009

Der Kegelclub “He, wackelt” von 1929 gehört in der NDR2 Comedyhochburg Stenkelfeld zu den beliebtesten Breitensportangeboten. Alles rund um diesen schönen Sport wird in dieser Reportage vom ersten Vorsitzenden des Clubs Erwin Möller bereitwillig vorgestellt:

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scheidung ist nicht genug


Januar 27th, 2009

Mein lieber Freund William Shakespeare schrieb einmal “Als erstes lasst uns alle Anwälte umbringen.”, dann würde es friedlicher sein in dieser Welt. Und wenn man die Grundeinstellung einiger Anwälte zu ihrem eigenen Beruf sich vergegenwärtigt, also… naja… ich sag mal nichts.

Unterwegs mit dem Poster Boy


Januar 26th, 2009

Mash-ups scheinen seit kurzem der letzte Schrei in der Kunst zu werden. Und irgendwie ist der Poster Boy ein Typ, der macht, was jeder, der ab und an mit U-Bahnen fährt, schon mal machen wollte: Die übergroßen Poster an den Wänden hinter den Straßenbahnen künstlerisch bearbeiten. In New York taucht er plötzlich in irgendwelchen Stationen auf und macht sich ans Werk. Ein moderner Robin-Hood der Straßenkunst, er nimmt es den einen und gibt es den anderen:

Auch in der Comedyhochburg von NDR2 Stenkelfeld ist der Winterschlussverkauf ausgebrochen. Oder der Sale, wie man neudeutsch neuerdings sagt. In der ortsansässigen Jürgen-Koppelin-Bildungsstätte können sich Interessierte durch einen Fortbildungskurs auf die Schwierigkeiten im Einzelhandel vorbereiten.

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Die Geschichte von Boxxy


Januar 26th, 2009

Die Geschichte von Boxxy ist ein Lehrstück, wie vorsichtig man mit seinen persönlichen Angaben im Internet umgehen und wie intensiv man jüngere Internetbenutzer von den Gefahren rund um die Veröffentlichung eigener Daten aufmerksam machen sollte.

boxxy

Am 28. Dezember 2008 wurde ein Video von ihr bei Youtube eingestellt, dass sie als hibbeliges Quietschgirl zeigt. Etwas aufgedreht sicherlich, begeistert von ihr selbst und ihrer Wirkung auf andere. Aber das war’s eigentlich schon. Der Link zu dem Video kursierte innerhalb weniger Tage durch’s ganze Internet, tauchte in Mails, Foren und Blogs auf. Ihr Youtube-Kanal hat 27.000 Abonnenten, ihre Videos sind millionenfach angeschaut worden.

Dann wanderte der Hype und Boxxy auf 4chan. Wer 4chan kennt, kann sich ungefähr die Ausmaße vorstellen, die dort ein solches Thema bekommen kann. Auf 4chan werden oftmals bearbeitete Bilder online gestellt und kommentiert. Oft unter der Gürtellinie, oft äußerst geschmacklos. Aber es ist ein von Besuchern sehr oft frequentierter Ort.

Es finden sich dort Leute, die Boxxy ganz toll finden und Leute, die sie abgrundtief  hassen. Was das Geschmacklose betrifft, es wurden dort Fotos von Frauen veröffentlicht, die wahlweise oben- oder untenrum alles sehen ließen und auf Oberkörpern oder Unterschenkeln “Fuck Boxxy” stehen haben.

Es bildete sich aber auch eine Gruppe angeblicher Boxxy-Beschützer, die dafür Eintreten, dass so ein Angriff auf die Persönlichkeit junger Menschen nicht nochmal passiert. Dabei war bis dato völlig unbekannt, wer diese Person war. Die Operation Valkyrie hatte keine Spuren in Facebook oder sonstwo gefunden. Diese Gruppe allerdings fand einen alten MySpace-Zugang, ihren richtigen Vornamen und eine E-Mailadresse, die sie knacken konnten. Einer dieser Beschützer veröffentlichte dann die Daten.

Zwar wurde er postwendend aus dieser Gruppe ausgeschlossen, aber die Daten zirkulieren nun im Internet. Boxxy hat nun Spinner an den Hacken, die, ob Freund, ob Feind, bei ihr zuhause auftauchen. Innerhalb von etwa drei Wochen betrachtet eine nichtbezifferbare Anzahl von Menschen Boxxys Privatsphäre als öffentliches Gut.

Es wird sicherlich auch in Deutschland derartig durchgeknallte Leute geben wie die Leute auf 4chan. Aber ich habe den Eindruck, es wird nicht derart öffentlich zelebriert. Was ich nicht ganz begreife, ist, warum in es Amerika so schnell moralisch ins so Bodenlose abgeht? Warum ist es so ein Kick, die Persönlichkeiten von 16jährigen auszuschlachten oder über Bilder Geschmacklosigkeiten abzusondern?

vergesst das iphone


Januar 26th, 2009

Die findigen Chinesen sind ja bekannt dafür, dass sie alles täuschend echt nachmachen können. Elektrogeräte, Meinungsfreiheit, Milch. Wer aber glaubt, dass dies eher versteckt oder nur heimlich auf Flohmärkten angeboten werden würde, der sollte mal hin und wieder einen Blick in das chinesische Fernsehen werfen. Die haben da jetzt ein StarPhone, das muss was ganz Neues sein…

Es gibt bei Youtube ja unglaublich wenige Videos von den Natural Born Hippies, wie ich immer wieder feststelle. Jetzt ist dennoch dieser selbstgebastelte Clip neu eingestellt worden, na immerhin. Ich dachte erst immer, es handle sich bei dieser Version um ein Irritationsstück der Plattenfirma für die ungeliebten Tauschbörsenverwender. Aber das ist wohl die Radio-Version, die nicht zu verwechseln ist mit der Album-Version, bei der etwas mehr Text verarbeitet wurde ;-)

obamas begriffskorrektur


Januar 25th, 2009

In den ersten Tagen ist vor allem die Schließung des Gefangenenlagers Guantanamo als politischem Neuanfang durch Obama gewürdigt worden. Allerdings fanden erste Veränderungen schon bei seiner Antrittsrede statt.

inauguration

Barack Obama bricht mit der Ausdrucksweise der Vorgängerregierung. Man kann sich jetzt natürlich streiten, ob es einfach nicht seine Ausdrucksweise war oder ob eben nur die Vorgängerregierung eine seltsame Ausdrucksweise verwendet hat. Aber damit ist Schluß: Die Begriffe “Achse des Bösen” und die pauschale Einteilung der Welt in “gut und böse”, “wer nicht mit uns ist, ist gegen uns” scheint ein amerikanisches Relikt der turbulenten Anfangsjahre dieses Jahrtausends zu werden.

Gottseidank, kann man da nur sagen. Statt “gut und böse” verwendet “Obama “gut und schlecht”, wenn auch nicht in Beziehung auf Länder, Rassen oder Terrorgruppen, sondern auf Banken. Und da ist noch die Frage, ob es überhaupt möglich gewesen wäre, Banken als böse zu betiteln. Aber ich unterstelle mal, dass Obama “böse” in den Altwörterschrank schmeisst. Wer immer dieses Wort verwendet, akzeptiert, dass beiläufig ausgesagt wird, ein Mensch, eine Volksgruppe sei von Grund auf veranlagt dazu, schlecht zu handeln. Solche Leute kann man natürlich gut von sich selbst unterscheiden. Niemand sagt über sich selbst, man würde grundsätzlich daneben liegen.

Aber was ist das für eine Vorstellung vom Menschen als möglicherweise grundsätzlich böse? Eine mittelalterliche, wie mir scheint. Eine andere Begriffsverwendung drückt daher ein anderes Weltbild aus, ein aufgeklärteres.

Es ist zumindest interessant zu sehen, dass Obamas Politik nicht davon gekennzeichnet ist, sich über negative Begriffe zu profilieren. Bislang waren die starken, gängigen Begriffe durchweg positiver Natur. Vielleicht kommt man eines Tages dazu, dass hier ein geradezu gegensätzliches Verhalten von Obama- und Bush-Regierung zu sehen ist.

physischer journalismus


Januar 24th, 2009

Heute ist in den Niederlanden Peter de Vries in seinem Auto erneut angegriffen worden von Steve Brown. Beide sind in Deutschland eigentlich unbekannt. Brown ist ein ehemaliger Haschisch-Händler, der eine eigene TV-Sendung hatte. Diese wurde nach einem Enthüllungsbericht von de Vries gekippt. Seitdem will Brown de Vries an den Kragen. Vor heute hat er dies schon einmal vor 2 Jahren ganz gut hinbekommen:

De Vries ist aber nun auch nicht so ein Kind von Traurigkeit. Bekannt geworden ist er als Enthüller im Fall der verschwundenen Natalee Holloway. In diesem Fall gibt es einen jungen Niederländer, der in Kontakt mit der Dame war, sich aber an nichts erinnern konnte. Jemand erschlich sich im Auftrage de Vries’ das Vertrauen des Verdächtigen und es wurde aufgedeckt, dass er sich sehr wohl noch an die eine oder andere Einzelheit erinnern konnte. Dieses journalistische Verhalten wird nicht überall gut geheißen:

Es ist mir immer wieder unerklärlich, weswegen in den Niederlanden so schnell handgreiflich geworden wird. Ähnlich verwundert bin ich, wie unprofessionell die Medien auf die Tragödie um Holloway reagieren. Dieser Ausschnitt mit dem Hauptverdächtigen ist wohl ähnlich seltsam wie der Auftritt Zlofs bei Schreinemakers oder den Gladbecker Medientagen:

schubladen


pinnwand


regalfächer


wohlproportionierte dosen



meine bessere hälfte

... bloggt hier.

hauspost


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(zufällig zusammengestellt)

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