Pulps Original- und Shatners Cover-Version von Common People sind bei Youtube inzwischen weiträumig gelöscht worden. Das veranlasst Einzelne wohl dazu, mal mit einem eigenen Video aufzuwarten:
Pulps Original- und Shatners Cover-Version von Common People sind bei Youtube inzwischen weiträumig gelöscht worden. Das veranlasst Einzelne wohl dazu, mal mit einem eigenen Video aufzuwarten:
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Unsere Niederländischen Nachbarn haben die lustige Angewohnheit, alte deutsche Lieder toll zu finden, irgendwie ins Niederländische zu übersetzen und das bringt dort dann echt Kohle. Dazu zählt auch einer der größten Hits der 90, derjenige Song, durch den Jantje Smit bekannt geworden ist: Ik zing dit lied vor jou alleen.
Das ist ein Lied für die Omas, die offenbar finanziell so gut ausgestattet sind, sowas zu hypen. Das Lied handelt von der besungenen Oma, der Jantje immer weiße Rosen mitbringt, die aber ankündigt, bald den Löffel in den Besteckkasten zu schmeissen. Und als sie dann das Zeitliche gesegnet hat, ist Jantje ganz schön einsam, hört aber dennoch mit dem Plärren nicht auf. Sterbesongs für den Geldbeutel. Diesen Denk-an-dein-Ableben-Song gibt’s auch in deutscher Übersetzung, die war aber nicht ganz so erfolgreich.
Das Übel in die Welt gesetzt hat übrigens in den 70ern Jack White, der Andrea Jürgens Ich zeige Dir mein Paradies singen liess. Immerhin muss die gute Andrea nicht singen, dass ihre Oma doch mal bitte bald in die Kiste hüpfen soll. Aber die Geschichte, dass sie einen bunten Vogel einfängt, in ihr Zimmer verschleppt, ihm ihre Poster erklärt und ihm dann “das Paradies zeigt”, klingt nach der härtesten Ausgabe der Supernanny. Wahrscheinlich hat die geschiedenen Hippie-Eltern auch einfach nicht so interessiert, dass ihrer alleingelassenen Töchter im Drogenrausch Federvieh für das Paradies präpariert.
Der Après-Ski-Heintje ist wieder aufgetaucht und kommt mit einer altbekannten niederländischen Masche daher: Er besingt, dass er Freitags zu seiner Oma fährt und ihr Rosen mitbringt. Natürlich macht unser Bob das nie im Leben, und der ganze Quark ist nur dazu da, anderen Omas ihre Kohle für ähnlich lausige CDs aus dem Portmonnaie kratzen zu lassen. Aber diese Masche hatte ja schon bei Jantje Smit Erfolg. Also auf ein Neues:
An folgendem Heuler darf ich mich gerade live versuchen. Ob die hohen Töne getroffen werden….wer weiss. Aber die Frisur passt
Hauptsache eine gewisse Dame führt diesen Gaga-Tanz auf.
Auch von hier aus mal einen Glückwunsch an die Adresse von Franziska Heine, deren Petition den bisherigen E-Petitionsspitzenwert von 128.193 Unterzeichnern übertroffen hat. Damit man mal einen Vergleich ziehen kann: Die schon früher gestartete Gegenpetition hat es in der Zwischenzeit sage und schreibe auf 348 Unterzeichner gebracht.
Die neue Ausgabe von Abseits ist in Osnabrücks Fussgängerzonen wieder erhältlich. Ich hatte schon geunkt, dass es die Zeitung gar nicht mehr gibt, weil das letzte Lebenszeichen im Internet aus dem Jahr 2007 stammt. Aber jetzt habe ich wieder Verkäufer gesehen und dann nimmt man sowas eben mit. 1,10€ kostet das gute Stück, wovon die Hälfte an den Verkäufer geht. Thema dieser Ausgabe ist Integration und es kommen Russlanddeutsche und Polen zu Wort, die in Osna ihre Heimat gefunden haben. Sehr lesenswert!