• Open Live-Writer 

    Interessant, interessant, da gibt es jetzt wohl eine Open-Source-Version des Windows Live-Writers. Ich hatte nach einem Blog-Editoren Ausschau gehalten, weil Blogdesk nicht mehr derart funktioniert, dass man Kategorien im Programm aktualisieren kann. Und der Wordpress interne Editor hat mir irgendwie noch nie richtig zugesagt. 2016 einen quasi neuen Blogeditor an den Start zu bringen, findet meine Begeisterung. Vielleicht kann man das Ding, wenn sich schon die Linux-Community dafür interessiert, auch irgendwann mal für Linux zurechtbasteln.

  • erste schritte in wordpress 

    Dies ist eine einfache Anleitung zur Handhabung von Wordpress. Sie betrifft nicht die Installation von Wordpress.

    Bei Wordpress gibt es zwei Arten, Texte darzustellen: Innerhalb statischer Seiten und innerhalb der Artikel-Sektion.

    Statische Seiten

    Statische Seiten eignen sich für Inhalte, die dauerhaft interessant sind, deren Erstellungsdatum aber nicht sonderlich relevant ist und deren Erreichbarkeit im Vordergrund steht. Bspw. seitenname.de/impressum.

    Auch für Oberbegriffe sind derartige Seiten geeignet. Die weitergehende Frage ist: Wie unwissend ist meine Zielgruppe, d.h. was sollte ich alles an Begriffen erklären (und innerhalb der Seite oder zu z.B. Wikipedia verlinken) und welche Hemmschwellen gilt es zu überwinden?

    Nichtstatische Seiten (Artikel)

    Content-Management-Systeme für Internetseiten haben RSS-Feeds. Z.B. seitenname.de/feed. Dies ist eine Datei, die die neuesten Artikel anzeigt. Über diese Datei kann man Google, Facebook, Twitter und co. darüber informieren, dass man gerade einen aktuellen Artikel geschrieben hat. Diese Info kann dann automatisch auf den sozialen Netzwerken veröffentlicht werden.

    Hier wäre die Frage, was man für Themen hierfür zur Verfügung hat. Gibt es aktuelle Veränderungen, die man ab und an in Textform bringen könnte?

    Das Aussehen der Seite

    Das Aussehen der Seite ist von der internen Strukturierung so unabhängig wie das Aussehen eines Buchdeckels vom Buch. Manchmal merkt man auch irgendwann, dass ein so genanntes Theme die Inhalte einer Seite wesentlich besser verkauft als das, was man bislang als schön empfand. Das Aussehen kann man erst einmal zurückstellen, außer du hast Lust, mal nach Themes zu surfen (einfach "Free Wordpress Theme" googlen).

  • was man zum bloggen braucht 

    Sobald man darüber nachdenkt, sich selbst im Internet einen Platz zu schaffen, um die Möglichkeit zu haben, der Welt etwas mitzuteilen, wird man mit der Nase auf das Wort Blog gestoßen. Ich kann jedem nur dazu raten, sich mal damit auseinander zu setzen, es wird grundsätzlich der eigene Schaden nicht sein (wenn man auch rechtlich etwas aufpassen sollte).

    An dieser Stelle hinterlasse ich mal eine kleine Anfangshilfe:

    1. Wo bringe ich mein Blog unter?
      1. Blogdienste
      2. Selber hosten
    2. Kostenlose Grafiken
    3. Rechtliches
    4. Software
      1. Audioprogramm
      2. Bildbearbeitungsprogramm
      3. Blogeditoren
      4. Blogsoftware
        1. WordPress
        2. FlatPress
        3. gpEasy
        4. mdbl0g

       
    1. Wo bringe ich mein Blog unter?
         
      1. Blogdienste

        Es gibt diverse Anbieter für Blogs, die sich meist mit Werbung finanzieren. Hier eine Übersicht:

        Deluxeblog.de
        Blogger.de
        Blog.de
        Blogigo.de
        Blogmonster.de
        Bloggorilla.de
        Bloggospace.de
        Blogger.com
        Kulando.de
        Over-blog.com
        Typepad.com
        Wordpress.com

        Podspot.de ist ein Dienst, der Internetnutzern pro Monat 30MB zur Veröffentlichung von Audio-Dateien zur Verfügung stellt. Dazu gibt es einen eigenen Blog, den man nicht selbst pflegen muss.

      2. Selber Hosten
      3. Will man nicht auf einen kostenlosen, aber kommerziellen Anbieter für sein Blog zurückgreifen, schaut man am besten mal unter Webhostlist nach einem passenden Anbieter.

    2. Kostenlose Grafiken

      Unter OpenClipart.org findet man Grafiken, die unter der sogenannten Creative commons licence stehen. Das bedeutet, man kann sie in allen nicht-kommerziellen und oftmals in kommerziellen Projekten verwenden, solange man sie nicht selber zu Geld machen möchte.

    3. Rechtliches

      Alle seiten, nicht nicht bloß privat verwendet werden, unterliegen in Deutschland der Impressumspflicht. Im Zweifel ist ein Blog schon dann nicht bloß privat, wenn auf ihm durch den Verantwortlichen (nicht nur durch einen kommerziellen Blogdienst) Werbung geschaltet wird. Andererseits kann man nur von einem Mitbewerber verklagt werden, was bei Privatpersonen meist nicht gegeben ist.

      Man darf auf andere Seiten Links setzen, auch wenn auf diesen Seiten Inhalte stehen, die rechtlich problematisch sind. Zwar ist das Einbetten eines Bildes, das auf einem fremden Server liegt, auch ein Linksetzen, rechtlich wird dies aber seit Kurzem als ein Zueigenmachen des Inhalts gewertet und ist verklagbar.

      Fremde Youtube-Videos dürfen in Blogeinträge eingebettet werden. Natürlich sollte man aber bei offenkundig urheberrechtsverletzenden Videos vorsichtig sein.

      Textzitate dürfen streng genommen nur in einem Sachzusammenhang, der wiederum mehr Text umfassen muss als das Zitat, stehen.

      Das Recht am eigenen Bild. Wenn man zufällig auf einer Fotografie mit hunderten anderen zu sehen ist, zieht das nicht. Ein Portraitfoto ist aber durch dieses Recht gedekct und darf nicht einfach - sofern es keine Person des Zeitgeschehens ist- verwendet werden. Bezogen auf Kinder sollte man aber sehr vorsichtig sein, evtl. Erlaubnisse der Eltern einholen oder nur in der Rückenansicht fotografieren.

      Vielleicht sollte man Verträge machen, in denen einerseits die Benutzung durch die Urheber erlaubt wird und andererseits zugesichert wird, dass die Bilder gelöscht werden, wenn der Urheber dies wünscht.

      Darf ich fremde Bilder benutzen?

      Schwierig. Wenn eigene Bilder da sind, deren Urheber- und Verwertungsrechte man durch eigene Herstellung hat, am besten diese Verwenden. Ansonsten müsste man die Rechte des Urhebers zur Verwendung haben (rechtlich reicht auch ein “OK” oder ein Kopfnicken). Man kann bei Bilderdiensten wie flickr nach creative commons licence - Bildern schauen. Aber auch dort sind Bilder, die gegen Urheberrechte verstoßen, man kann also mitunter so gegen die Wand laufen ohne das zu wollen.

    4. Software
      Man kann bloggen, ohne sich großartig mit Software zu befassen. Aber mit etwas Einfühlungsvermögen ist das Verwenden von Software auch keine Raketenwissenschaft und Erklärungsvideos zu den einzelnen Programmen gibt es bei YouTube zuhauf.
         
      1. Audioprogramm

        Audacity ist ein kostenloses Programm zur Bearbeitung von Audio-Dateien. Manchmal ist es einfach ratsam, den einen oder anderen Stotterer einfach zu löschen oder Rauschen auszublenden. Außerdem werden so die Dateien kleiner gemacht.

      2. Bildbearbeitungsprogramm

        Bilder müssen für Blogeinträge ggf. verkleinert werden. Dies kann man mit folgendem, kostenlosen Programm machen:

        Gimp (download)

      3. Blogeditoren

        Es ist für manche angenehmer, ein Programm für das Publizieren zu benutzen: Hierzu gibt es Blogdesk und Windows Live Writer. Dies sind Windows-Programme, die installiert werden, indem man eine EXE-Datei herungerlädt und dann ausführt. Für andere Betriebssysteme sind mir keine Programme bekannt, die besser wären als das sogenannte Backend, d.i. das Bedienmenü von Wordpress. Soweit ich es weiß, sind bei Blogdesk und Windows Live Writer alle nötigen Einstellungen voreingestellt.

      4. Blogsoftware

        1. Die weitverbreiteteste, kostenlose Software für Blogs ist WordPress (wordpress.org). Es ist inzwischen so ausgefeilt geworden, dass es - obwohl es anfangs nur eine Blogsoftware war - inzwischen genauso gut als CMS genutzt werden kann. Abgesehen davon ist die Handhabung recht leicht verständlich. Es benötigt allerdings eine MySQL-Datenbank.

        2. FlatPress (flatpress.org) ist an WordPress angelehnt, etwas schwieriger zu bedienen, dafür kommt es ganz ohne Datenbank aus, was das Laden der Seite grundsätzlich schneller als ein Wordpress-Blog erscheinen lässt.
        3. gpEasy (gpEasy.com) ist auch eine nette Blogsoftware, die keine Datenbank benötigt.

        4. Mdbl0g (Homepage) ist noch simpler als Flatpress und kommt ebenfalls ohne Datenbank aus.

  • hallo welt! 

    Schönen guten Abend! Toll, ich habe noch ein Blog! Aber die Blogsoftware ist schön, da kann man nicht meckern. Ich freue mich also gerade eher über die Technik als darüber, dass ich irgendwelche Inhalte hätte, die endlich in ein neues Blog gepresst werden müssten.

    Audio-Dateien kann man auch abspielen lassen:

    Bilder kann man auch hochladen, eigentlich, ich nur nicht, da ist irgendein Verzeichnis zugriffsgeschützt, wer weiß warum.

    Und man schreibt mit direkter Vorschauansicht:

    Vorschauansicht

    mdbl0g ist schon mal schneller als Wordpress, braucht keine Datenbank, man kann Markdown verwenden, die Suche ist besser als die von WordPress, es kommt gleich mit einem Smartphone-Theme daher, das den Audio-Player passend vergrößert, und es ist im Backend einfacherer gehalten als FlatPress. Soweit ich es begriffen habe, ist es allerdings kein Mehrautorenblog. Muss ja auch nicht.

    Das Einzige, was mir tatsächlich fehlt ist ein Kalender, da ich den sehr gerne als Navigationselement einsetze.