Dienstag, den 6. September 2016   

Vor ein paar Wochen habe ich ange­mosert, dass so viele Leute, die früher brav und fleißig geblog­gt haben, dies nicht mehr tun. Ich schreibe zwar noch ordentlich ins Inter­net, aber auf meinem pri­vat­en Blog hier ist es doch sehr still gewor­den. Das hat etwas damit zu tun, dass ich Lokalkram in das Lokalblog und Pop­kul­turkram in das Über­flüs­sigkeits­blog platziere. Und sich­er auch mit dem gewis­sen Unbe­ha­gen, Per­sön­lich­es zu veröf­fentlichen. Wer weiß, wer mitli­est, wer weiß, wer das wann wie wo gegen einen ver­wen­den will. Ein bös­er Gedanke. Ein feiger Gedanke.

Aber ein Gedanke, der nach vorne drängt, wenn man Online Ärg­er hat. Kri­tik im früher mal so genan­nten Web 2.0 ist anders als die Kri­tik im Inter­net von früher war: Sie ist oft­mals plump, oft­mals auf kindis­chem Niveu polemisch und meist nicht erhel­lend.

Das hat auch damit zu tun, dass man zu viel auf Face­book postet, was dann dort nur snapchatar­tig ver­sick­ert. Face­book will die per­sön­lichen Inhalte, auch Geschicht­en, aber will sie nur in aktuell. Sie sollen schnell weg.

Und so kom­men viele Dinge nicht hier­her. Das hat sich zu ändern.


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