Stichwort: blogs
Mittwoch, den 8. Februar 2012   

neuordnungen

So, es ist endlich vollbracht. Sämtliche Domains, die ich mit einem günstigen Tarif versehen konnte, sind nun unter einem Dach: toomuchinformation.de, herkenhoff.com, ibbtown.com und caasn.de hausen nun bei Speicheranbieter.de, wo schon schneckenradio.de und moltchanova.de erfreulich problemlos gehostet werden. Das erspart mir den Aufwand, diverse Abrechnungen im Auge zu behalten, ermöglicht mir in allen Projekten den vollen Einsatz von WordPress und erspart mir 20 Ocken im Jahr.

Im Zuge der Umzüge habe ich dann in diesem Blog mal ausgemistet: An die 200 Beiträge unter betrachtetes sind rausgeflogen, weil entweder die Inhalte nicht mehr verfügbar, verständlich oder eigene waren. Jetzt sind da nur noch eigene, quasi alle von mir Betrachteten, zu finden – und zwar besser weil weniger. Zudem sind die Lesezeichen weg, deren Seite ist hierher verzogen, dafür ist die Nachbarschaftsecke mit den letzten Beiträgen der Nachbarn versehen worden. Das verleitet vielleicht eher, sie mal zu besuchen.

Flüchtige Sachen aus dem Internet, die früher noch schnell den Weg in solche Blogs wie diesem gefunden haben, werden inzwischen viel internsiver über Facebook und Twitter verbreitet. Das ist keine neue Weisheit, sollte aber zu denken geben. Wenn Schnelllebiges noch schneller konsumierbar und konsumiert wird, sollte man sich davon mehr distanzieren, wenn man noch erkennbar sein möchte: Konzentration auf das Wesentliche. Weil man es sich leisten kann.


Montag, den 6. Februar 2012   

dr-schrameyer.de 2012

Und alles neu macht der Januar: Für Dr. Marc Schrameyer habe ich mal ein besseres Theme verfeinert. Sieht zumindest schon mal besser aus als sein Vorgänger Zwinkerndes Smiley

drschrameyerde2012


Sonntag, den 13. März 2011   

neue offenheit

Ich habe drüben in den letzten Wochen an diversen Schrauben gedreht, Dinge umgestellt und verworfen, neue Sachen erfunden und eingeräumt, Zeugs von hier nach da verfrachtet. Das da ist halt quasi mein Online-Schreibtisch, mit fast allem, was einem so online über den Weg läuft, was man irgendwie einordnen kann. Die belachtes-Ecke ist dafür hier raus und da quasi rein. Die Seite insgesamt habe ich 20 Pixel nach oben geschoben, die Seiten aus der Navigationsleitste raus, dafür die Kategorien da rein, was mir surffreundlicher errscheint. Mit Kannitverstan, Fußgängerzone und Bücherkiste gleich drei quasi Unterblogs mit hereingekommen für Begriffsanalysen, Tratschgeschichten und gelesene Bücher. Dadurch wird es hier mit etwas Glück etwas persönlicher und überschaubarer, aber auch weniger, was die regelmäßigen Einträge betrifft.

Aber das ist eben auch so ein Trend, von dem ich nicht weiß, ob oder wie man dem entgegentritt: Dem Immer-weniger-persönlich-Bloggen. Als Twitter aufkam, da nöhlten die ersten, wie es sie zwickt, dass sie nun weniger bloggen und mehr twittern. So what?! dachte ich. Ich habe das nicht so gehalten. Aber auch ich muss zugeben, wenn ich frühere Einträge anschaue: Das war persönlicher. Da kann man schon irgendwie nachlesen, welche wiederkehrenden Termine und Angewohnheiten man so hat. Schöne unbeschwerte Zeit.

Heute sind die lesenswerten Privatblogs meist anonym. Was ich mehr und mehr nervig finde. Ich will nicht bei jedem haltlos spekulieren müssen, wer sich dahinter versteckt, im Wissen, dass man es doch nicht herausfindet. Der frische Wind, den Facebook den sonst planlos Umhersurfenden genützt hat, er wäre in der Bloggosphäre gerade auch wünschenswert. Aber das käme eventuell den Unternehmen, die über soziale Netzwerke Geld verdienen wollen, in die Quere.


Donnerstag, den 28. Oktober 2010   

blogaufräumarbeiten

Neben dem normalen Zimmeraufräumen habe ich mir mal die Mühe gemacht, in diesem Blog etwas für Ordnung zu sorgen. Wer sein Blog nicht ab und an kritisch beäugt, dem geht sein beliebiges Geblogge irgendwann sehr auf den Senkel.

Also fix in die Hände gespuckt und all diejenigen Blogeinträge löschen, die keine Relevanz mehr haben, bei denen das Youtube-Video, auf dass sich der Eintrag bezieht, gar nicht mehr existent ist und wohl auch nicht mehr wiederkommt.

Hinzugekommen ist, wie man unten sehen kann, eine Stichwortwolke, die grafisch die intensive Verwendung bestimmter Begriffe in diesem Blog darstellt. Das habe ich bisher nie verwendet, weil mir der Sinn entgangen ist. Inzwischen kann ich mir diesen tags aber etwas abgewinnen, wenn z.B. das Stichwort Düsseldorf so eine schöne Seite bekommt. Aber auch da muss eine gewisse Ordnung beibehalten werden, an einem Blog kann also immer wieder geschraubt werden.


Mittwoch, den 20. Oktober 2010   

privatbloggen

Ich lese gerade mal wieder etwas aus den Anfangszeiten meiner Bloggerei, damals noch nur als kleine Seite auf meiner Homepage. Damals gab es noch kein web2.0. Seltsamer Gedanke. Damals teilte man nicht sofort irgendeinen frischen Gedanken mit dutzend anderen. Wenn man was schrieb, schrieb man auch gerne mal auf Halde, für später, zum Korrekturlesen. Oder hatte im Hinterkopf, das Geschriebene noch 2-20x zu verbessern. Kommentatoren waren mir damals eher ein Graus, sollten sie kommentieren dürfen, was ich schrieb, sollten sie sich aber nicht auf meiner Seite auslassen. Sowas wollte ich nicht haben. Dazu hatte ich damals ein Gästebuch. Reichte für Kommentare.

Das Positive, das geblieben ist, ist, dass ich mich bei den teils winzigen Angaben zu den beschriebenen Situationen oft die jeweilige Situation vor Augen habe, die gemeint war. Ich kann mich noch an den Monty-Arnold-Auftritt erinnern, aus dem das Zitat stammt, weiss noch, wie ich damals Harald-Schmidt-Nachfolgerin Anke Engelke bemitleidet habe vorm Monitor am Schreibtisch.

Da waren irgendwelche Twitternasen, die bereit stehen, sofort ihren Senf zu irgendetwas beizutragen, nicht notwendig für Gedanken, für Blogeinträge. Und ich frage mich, ob man nicht etwas an privater Internetqualität verliert, wenn man dauernd kommerzielle Dienste in Anspruch nimmt, um lose Gedanken hinauszuposaunen und andere lose zu konsumieren.

Ich habe mal einen Philosophieprofessor zu Kollegen gefragt, die hunderte von Publikationen aufweisen, was daran das Mulmige sei. Er sagte: „So viele gute Ideen hat man im Leben nicht.“ Den Satz finde ich immer noch richtig. Höchste Zeit, sich über konzentriertere Beiträge Gedanken zu machen ;-).


Donnerstag, den 3. Juni 2010   

forderungseinstellungen

Also, ich glaube, die Dame, die sich bei mir per E-Mail gemeldet hat und Geld haben wollte, hat sich das nochmal überlegt. Tja, vielleicht waren keine Nachweise mehr vorhanden, die mir einen Rechtsmissbrauch nachweisen könnten, oder man hat meine Erläuterungen für überzeugend angesehen. Jedenfalls habe ich in dieser Woche keine Antwort erhalten, wobei ich doch so ganz leicht in Sorge war, schließlich hatte diese Firma vor Jahren schon mal zwei 16jährige wegen zweier Bildchen zu 3000€ verklagen können.

Heute habe ich mal die Sonne genossen, etwas den Nachbarn bei Vorbereitungen zu Feierlichkeiten geholfen und dem Herrn des Hauses beim Tümpeln im Gartenteich zugesehen:


Freitag, den 28. Mai 2010   

beanstandetes video

Ich habe in meinem kleinen TMI-Projekt einen Eintrag gelöscht, nachdem ich eine E-Mail bekommen habe, in der behauptet wird, dass ich ein Video zeigen würde, wodurch ich eine Urheberrechtsverletzung beginge und dafür Kosten zu tragen hätte. Hierbei handelte es sich allerdings nicht um ein von mir gehostetes Video. Dieses Video ist weiterhin auf Youtube und anderen Plattformen, sowie anderen Blogs und Internetseiten von Zeitungen (als YouTube-Video) sehbar. Warum nun ich Ärger kriegen soll, nicht aber z.B. die Zeitungen, die nun mal schlechthin kommerziell unterwegs sind, eröffnet sich mir gerade noch nicht. Schaumermal, was noch kommt.


Mittwoch, den 28. April 2010   

ausgeibbloggt

Gestern ist ja ein Blogprojekt, an dem ich mitgeschrieben habe spontan eingemottet worden aus Gründen, die ich hier nicht aufführen möchte. Das hat interessanter Weise Wellen geschlagen.

Noch interessanterer Weise führe ich heute zwei Telefonate in dieser Sache mit Personen aus zwei unterschiedlichen, eher nicht so gleichen politischen Richtungen und beide erzählen mir in etwas dieselbe lustige Verschwörungstheorie. Mehr kann ich dazu ja nicht sagen, die Details sind mir gerade unnachprüfbar. Aber man hört sich sowas ja doch gerne an, so Verschwörungstheorien.

Wenn ich den Inhalt nun hier schreiben würde, würde ich verklagt. Vielleicht sollte ich ein Schaubild machen, das man sich selbst erschließen kann. Kann man Schaubilder verklagen?

Jedenfalls ist das alte Projekt tot und ich denke nicht, dass dem wieder Leben eingehaucht werden wird. Interesse an einem ähnlichen Projekt ist mir heute von verschiedenen Seiten angetragen worden. Schaumermal. I’ll be back.


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