Stichwort: skuril
Donnerstag, den 29. Juli 2010   

i can. you can. borken.

Nicht, dass hier der Eindruck entsteht, das größere Städte gegenüber dem Münsterland nicht so toll wären. Es gibt natürlich auch im Münsterland Provinzlerisches, das ordentlich an den Nerven zieht. Freuen Sie sich mit mir auf den Knaller: I can, you can, Borken!


Mittwoch, den 28. Juli 2010   

fastbraunes nummernschild

Ein Freund meines Vaters heißt Horst. Seine Frau Anneliese. Für ihr Auto wollte er ein passendes Nummernschild. Bestehend aus den Anfangsbuchstaben der Vornamen und seinem Geburtsdatum. Grenzwertig.


Dienstag, den 5. Januar 2010   

kuck mal, wer da kuckt

Eigentlich ist meine Lieblingsphobie ja „Angst vor Zopfverlust“, aber solange es dafür keine schönes, unverständliches Fremdwort gibt, nehme ich eben Anatidaephobie:

Das ist die Angst, von einer Ente beobachtet zu werden. Muss ich gleich mal ausprobieren.


Samstag, den 2. Mai 2009   

die blöd-zeitung und dsds

annemieDie BLÖD-Zeitung hypt gerade eine der drei Finalisten der RTL-Sendung Deutschland sucht den Superstar. Wer für sie anruft, bekommt eine Bestätigungs-SMS, mit der man bei der BLÖD-Zeitung an einem Gewinnspiel teilnehmen kann. Man darf also etwas zweifeln, wie fair die Abstimmung der heutigen Sendung eigentlich ist. Diese Zeitung gesellt sich also als Trittbrettfahrer der Sendung zu den SMS-Abzockern. Aber das verwundert ja wirklich niemanden mehr.

Irgendwie aber auch lustig, wie man in der dortigen Redaktion versucht, irgendwie etwas Positives aus ihrem völlig verhunzten Auftritt mit Schlange auszupressen:

21.40 Uhr: Annemarie tritt mit „Maneater“ von Nelly Furtado auf. Sie hat eine weiße Schlange um den Hals

21.41 Uhr: Die Schlange lässt sich die Bühnenshow gefallen, schlängelt sexy um Annemaries Hals

21.43 Uhr: Annemarie scheint sich gut mit der Schlange zu verstehen. Selbst bei der Bewertung hält sie das Tier bei sich

21.45 Uhr: Volker zu Annemarie: „Es war keine gute Idee mit der Schlange. Du hast die Töne nicht getroffen.“ Nina: „Ich bin ein bisschen enttäuscht. Du hättest mehr machen können.“ Dieter: „Ich fand am besten an dem Auftritt die Schlange. Das war ein Desaster.“


Sonntag, den 29. März 2009   

die verwestlichung der ukrainischen polkamusik

Es tut sich was in der ukrainischen Musiklandschaft, wer hätte das erwartet. Aber der Kapitalismus und der Mainstream sind halt nur schwer aufzuhalten, was will man da machen. Erst dachte ich ja, die vier Jungs hier besingen mit „You’re hot and your cold“ ihre Heizung, aber nein, es ist dann doch wohl eine Cover-Version von Kate Perry:


Montag, den 9. Juni 2008   

obama sehen und scheitern: hubertus heils ‚yes we can‘

Hubertus Heil ist in der SPD der Mann für die peinlichen Momente. Diese sind schmerzlich für die Zuschauenden, schmerzlich für seine Parteigenossen und sicherlich auch schmerzlich für ihn selbst. Hier ist einer davon:

Folgende Fragen seien Hubertus Heil wenigstens ins Off hinein gestellt:
1. Denken Sie wirklich, Sie und Barack Obama unterscheidet nur ein Spruch?
2. Denken Sie wirklich, Sie würden Obamas Charisma ansatzweise erlangen, indem Sie dessen Pathos mit der Attitüde eines katholischen Jugendzeltlager-Betreuers ersetzen?
3. Denken Sie wirklich, Leute bekommen keine Angst, wenn Sie sich mit dieser Masche auf Menschen runterbücken?
4. Denken Sie wirklich, irgendjemand könnte diese Aktion mitreißen?
5. Denken Sie?


Samstag, den 4. Juni 2005   

michael jacksons regenschirm

Larry King und Michael-Jackson-Sprecherin Raymone Bain redeten auf CNN über des Popstars seltsamen Regenschirm.

Anrufer:  Ich würde gerne wissen, was der Regenschirm zu bedeuten hat. Ich würde auch gerne wissen, ob Michael Jackson Rückenprobleme hat.

King: Ja, er hat Rückenprobleme. Aber was hat das mit dem Regenschirm auf sich?

Bain:  Es ist eine Sicherheitsmaßnahme, Larry, und ich bin vom Chef unserer Sicherheitsabteilung darauf eingeschworen worden, darüber nichts zu sagen. Aber der Schirm ist nicht nur gegen die Sonne; es ist eine Sicherheitsmaßnahme.

King:   Ist da ein Gewehr drin, oder sowas ?

Bain:  Also…

King: Feuert er kleine Kügelchen ab?

Bain: Also Michael ist – Michael ist einige Male bedroht worden. Manches wurde öffentlich gemacht, manches nicht. Larry, aber ich kann es nicht vertiefen.


Donnerstag, den 15. April 2004   

zahl des tages

99,8% aller Deutschen sind schon einmal statistisch erfasst worden. (Quelle: Hans Zippert: „So funktioniert Deutschland“)