Stichwort: technik
Dienstag, den 8. November 2011   

sauberstecker

Es fehlt im Deutschen übrigens noch ein Wort für das mentale Kopfschütteln, dass einen befällt, wenn man meint “Warum habe ich das eigentlich noch nicht eher gemacht?”. Es ist ja gar nicht so, dass man tatsächlich auf eine bestimmte Idee vorher gekommen wäre, nur dass man mal etwas macht, dass ein längeres Problem auf’s Einfachste löst.

Ich habe heute die Metallkontaktstellen des Stecker meiner DSL-Dose mit einer Schere bearbeitet, freigestellt, gesäubert, was weiß ich, weil DSL gerade nicht empfangbar war. Und siehe da: Internet funzt nicht nur wieder auf einmal, sondern ist wesentlich schneller als zuvor.

Hätte man früher haben können, bin ich nur nie drauf gekommen.


Donnerstag, den 18. November 2010   

programme für das angenehmere arbeiten am computer

Sehr cooler Tip, das muss ich schon sagen: Konni empfhielt Writemonkey. Man schreibt in Vollbildansicht auf komplett schwarzem Hintergrund, so dass man durch nichts webzweinulliges abgelenkt wird. Ganz großartig.

Der zweite wertvolle Tipp kam vom Probefahrer: f.lux stellt die Farbein des Computers tagesaktuell ein zur besseren Wahrnehmung der Tageszeit. Für Leute wie mich, die gerne abends vor Rechner versacken ein vielleicht sinnvolles Programm. Wird getestet.


Dienstag, den 27. April 2010   

o2 can tatsächlich do

Die mir daheim zur Verfügung stehende DSl-Leitung ist nicht die ultra schnellste. Soviel wusste ich eigentlich immer. Die brauchte ich aber auch nicht. Aber was früher eine enorm schnelle Leitung gewesen ist, das ist heute pupslangsam: Eien 1000er Leitung. Wobei man sagen muss, dass bei mir noch nicht mal die 100%ig ankam. Das bedeutete bei Streams, dass sie nicht ruckelfrei liefen.

Vor einiger Zeit rief mich deswegen eine Mitarbeiterin von 1&1 an, um mir zu verklickern, dass mein Tarif ja so langsam sei, und ob ich nicht für einen Aufpreis von 50% eine schnellere haben wollte. Deutlich mehr für eine leidlich schnellere Leitung zahlen wollte ich aber auch nicht. Da kam sie dann doch noch mit einem Angebot rüber, dass akzeptabel war, worauf ich nur sagte, dass man mir bisher bei 1&1 immer verklickert hatte, dass das so leitungstechnisch leider nicht möglich war. Das Gespräch dauerte 45 Minuten.

Kurze Zeit später flatterte mir ein Brief ins Haus, dass man mir leider mitteilen müsste, dass das alles so gar nicht ginge, und dann kam eine E-Mail mit der Frage, wie ich das Telefonat denn so fand.

Scherzkekse!

Ich habe den Vertrag gekündigt. Ich bin nun bei O2 und was soll ich sagen: Ich habe nun eine 2000er Leitung für fast die Hälfte vom Geld, ohne Mindestvertragslaufzeit und sie funktioniert soweit.

Ich weiss nicht, warum dass bei 1&1 nicht so einfach funktioniert, aber ich halte das hier mal fest. Außerdem hat man bei O2 nicht bei Technikproblemen mit Telefon-Hasis zu tun, die Laientipps von sich geben, sondern man wird sofort an Techniker weiter geleitet, und die heben auch noch gleich ab. Ich hab den Eindruck, dass man nach einem kurzen kundenirritierenden Intermezzo bei O2 verstanden hat, wo der Kunden-Hase lang läuft.


Montag, den 29. Dezember 2008   

laptopreperaturen am acer 5220

Heute war ich gezwungen, mein Laptop aufzubrechen. Etwas, was man als Laptopbesitzer nur in Notfällen tut, gerade, wenn noch eine Garantie vorliegt. Aber diese Dinger haben ja die Angewohnheit, irgendwann Macken zu bekommen.
An der Macke meines Laptops war ich nun selber Schuld. Ich habe das Ding runterfallen lassen, danach die Stromversorgung achtlos wieder reinstopfen sollen und dabei hat sich die Stromandockvorrichtung am Laptop ins Innere verabschiedet und verblieb auch da. Sämtliche Versuche, das Ding wieder an die alte Stelle zu bringen, scheiterten. Na, super.
Da das augescheinlich kein Gerätefehler ist, habe ich das Ding mal geöffnet. Wie bei allen Laptops ist das schon ein gewisses Wagnis. Alle Schrauben, die entfernt werden müssen, auf den ersten Blick zu beachten, ist schier ein Ding der Unmöglichkeit. Das Acer ist nun so verarbeitet, dass das Öffnen zwangsläufig die Verbindungen der Tastatur und des Touchpads trennt. Die Tastatur habe ich nicht wieder anschließen können. Man muss das Tastaturdeck schon fast schließen, damit die Verbindung, die durch eine Art Plastikblättchen zustande kommen soll, herzustellen. Aber wie das genau passend sein soll, weiß wohl nur ein Techniker von Acer. Schon interessant, dass man als Laie zwangsläufig was kaputt macht, wenn man das Ding öffnet.
Immerhin habe ich es geschafft, meinen Laptop wieder ans Laufen zu bringen, was mich glücklich macht, obwohl ich fortan auf meine Tastatur verzichte. Ein weiteres Abenteuer war das Installieren der USB-Tastatur, denn ich hatte ein Windows-Passwort gesetzt. Und da macht man wenig, Windows will die Tastatur erst installieren, weswegen auch immer, das Bios arbeitet problemlos mit der Tastatur. Also die Festplatte ausbauen, in einen anderen Laptop einbauen, Passwort löschen und alles wieder umbauen.
Irgendwie kann man Stunden damit verbringen. Aber, wie schon gesagt, immerhin funktioniert das Ding wieder. Laptops, an denen man mit deutlich weniger Problemen rumbasteln kann, scheinen eine Marktlücke darzustellen.
Andererseits merke ich gerade, dass das Schreiben an einer richtigen Tastatur mir am Laptop deutlich mehr Spaß bereitet und der Umstand, dass man so zwangsläufig größeren Abstand zum Monitor hält, wird meine Augen sicher auch freuen.