Vor mir an der Ampel ste­ht ein Pudel­frisurträger mit gesenk­tem Blick. Die Ampel wird grün, er schaut auf, dreht sich und geht in die ent­ge­genge­set­zte Rich­tung davon. Hat sich­er ger­ade inner­lich “Heure­ka!” geschrieen und eine Entschei­dung getrof­fen, die sein Leben umkrem­peln wird. Oder den Schlüs­sel für seinen Büroschreibtisch vergessen.

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Der Rhein ste­ht heute hoch.

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Im Hof­garten kommt mir ein Pudel­frisurträger ent­ge­gen, der einen kleinen Hund ohne Pudel­frisur Gas­si führt. Bes­timmt auf dem Weg zum Hun­de­friseur.

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Der Nach­wuchs gur­rt in einem Dreier­takt als neuer Macke so, dass die Vögel auf dem Rasen irri­tiert nach der Gefahr in der Luft suchen, vor der sie sich gewarnt fühlen.

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Am Ver­sicherungs­ge­bäude tre­ffe ich mit dem drit­ten Pudel­frisurträger des Tages zusam­men, einem jun­gen Mann wie aus einem 90er-Jahre-Musikvideo. Während ich mir einen zurecht­grinse kackt ein Vogel auf den Kinder­wa­gen. Pudel­frisurträger­hof­garten­vögelver­schwörungsak­tion.

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