Stöbern in "bedachtes"
Dienstag, den 3. Oktober 2017   

War ger­ade Brötchen holen. Patri­o­tis­ch­er wird’s heute nicht.


Samstag, den 2. September 2017   

Die Sender im Kabel­netz wer­den umgestellt und meine Tante muss ihre Senderliste aktu­al­isiert haben.
Tantchen: “Eigentlich brauchen wir nur ein paar, es läuft ja nichts mehr. Aber was ist denn mit diesem Sender, der den ganzen Tag Gottes­di­en­ste zeigt?”
Ich: “Bibel TV? Das ist aber ein eher komis­ch­er Sender.”
Tantchen: “Den guckt dein Onkel doch wohl.”
Ich: “Naja, der hört ja auch nicht wirk­lich zu, aber dann reicht auch Sturm der Liebe.”
Tantchen: “Ist ja auch egal.”


Donnerstag, den 18. Mai 2017   

Die Super­mark­t­skassiererin hat mir heute nach­drück­lich die genaue Posi­tion an ihrer Kasse erk­lärt, an die ich mit meinem Einkauf­swa­gen mit der Front­seite anzu­dock­en habe. Das näch­ste Mal beharre ich auf Einkauf­swa­gen­hin­stell­frei­heit.


Samstag, den 4. März 2017   

Der Teuer­sten ist das Schlafz­im­mer zu voll mit Klam­ot­ten. An Klam­ot­ten teilt sich das so in 80% ihre, 20% meine auf. Als erstes dez­imiert sie die 20%.


Samstag, den 4. März 2017   

Ich hätte es ja gut für die Stim­mung gefun­den, wenn sie den Gästen beim lit­er­arischen Quar­tett Kaf­fee und ein schönes Stück Torte serviert hät­ten.


Dienstag, den 7. Februar 2017   

Seit­dem es beim Super­markt in der Nähe unseres Eltern­haus­es nur noch fair gehan­delte Pro­duk­te gibt, kann Mut­ter dort nicht mehr ihre Lieblingss­choko­lade kaufen. Deswe­gen wird find­et sich jet­zt im ganzen Haus keine Schoko­lade mehr. Das ist auch so eine Katas­tro­phe.


Dienstag, den 6. September 2016   

Vor ein paar Wochen habe ich ange­mosert, dass so viele Leute, die früher brav und fleißig geblog­gt haben, dies nicht mehr tun. Ich schreibe zwar noch ordentlich ins Inter­net, aber auf meinem pri­vat­en Blog hier ist es doch sehr still gewor­den. Das hat etwas damit zu tun, dass ich Lokalkram in das Lokalblog und Pop­kul­turkram in das Über­flüs­sigkeits­blog platziere. Und sich­er auch mit dem gewis­sen Unbe­ha­gen, Per­sön­lich­es zu veröf­fentlichen. Wer weiß, wer mitli­est, wer weiß, wer das wann wie wo gegen einen ver­wen­den will. Ein bös­er Gedanke. Ein feiger Gedanke.

Aber ein Gedanke, der nach vorne drängt, wenn man Online Ärg­er hat. Kri­tik im früher mal so genan­nten Web 2.0 ist anders als die Kri­tik im Inter­net von früher war: Sie ist oft­mals plump, oft­mals auf kindis­chem Niveu polemisch und meist nicht erhel­lend.

Das hat auch damit zu tun, dass man zu viel auf Face­book postet, was dann dort nur snapchatar­tig ver­sick­ert. Face­book will die per­sön­lichen Inhalte, auch Geschicht­en, aber will sie nur in aktuell. Sie sollen schnell weg.

Und so kom­men viele Dinge nicht hier­her. Das hat sich zu ändern.


Mittwoch, den 27. Januar 2016   

Runiert Doselmilch den Kaf­fee bess­er als Löf­felüber­dosierung oder ist die Kaf­feemarke schlicht scheiße? Und wer hat die Zeit, das ordentlich auszu­forschen? Gestern Mikro­fon für’s Auf­nah­megerät bestellt. Dauert nach Düs­sel­dorf immer einen Tag länger. Ist aus­ge­forscht.


Dienstag, den 26. Januar 2016   

momox

Über die Seite momox.de kann man seine aus­rang­ierenswerten Schinken direkt zu Geld machen, das habe ich heute mal getan mit fol­gen­den Büch­ern:
momox


Man kriegt zwar für einige dieser Exem­plare mehr Geld, wenn man sie erfol­gre­ich selb­st verkauft, aber spart sich auf diese Weise die Einze­lab­wick­lung. Und bei 5€ Bonus ist das ganze auch wieder ver­schmerzbar.

Dienstag, den 29. Dezember 2015   

Neulich im Buch­laden. Ein älter­er Mann ste­ht an der Kasse und erzählt von Zuhause:

Ein Buch noch und ich kann umziehen. Haha. Nein, das ist wirk­lich schon extrem. Bei mir stapeln sich Büch­er auf Büch­ern und neben Büch­ern bis zur Decke. Aber ich bin ja nicht der einzige Bib­liomane hier…

(schaut sich um)

(ertappt-ver­tieftes Anstar­ren von Buch­in­hal­ten und Buchrück­en der Umher­ste­hen­den.)


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