Stöbern in "bedachtes"
Freitag, den 8. November 2013   

ich krieg ne bank

Ich habe ein Invest­ment-Port­fo­lio, das Geld in mein­er Bank in Chi­na, die ich ein­fach für Sie als Empfänger über­tra­gen kön­nen hin­ter­legt bein­hal­tet. Die Transak­tion ist ohne Risiko, weil es strate­gisch geplant wor­den zu ver­voll­ständi­gen erfol­gre­ich.

Kon­tak­tieren Sie mich auf mein­er E-Mail-Adresse unten für weit­ere Details.

Mit fre­undlichen Grüßen,

Peter Wong


Donnerstag, den 3. Oktober 2013   

westfälische idiome (VXII): finale ortsangabe mit ‘auf’

Man ver­ste­ht es in hiesi­gen Gefilden dur­chaus, wenn jemand davon spricht, er würde zu ein­er Beerdi­gung gehen. Es gibt daneben allerd­ings eine weit­ere Ver­wen­dung:

Ich geh’ mit auffe Beerdi­gung.

Während mit der Aus­sage, zu ein­er Beerdi­gung zu gehen, lediglich die Absicht aus­ge­drückt wird, sagt die zweite For­mulierung aus, dass man sich in ein­er Gemein­schaft wäh­nt (“mit”) und das Ziel als solch­es ein Ereig­nis (“auffe”) sei.


Mittwoch, den 2. Oktober 2013   

dreiundneunziger

Ein Fre­und von mir erzählte, er wäre über Face­book auf ein 93er Abi-Tre­f­fen ein­ge­laden und wolle hinge­hen. Ich habe ihn gefragt, was er da wolle, schließlich habe er 1993 nicht Abi gemacht, kenne aus dem Jahrgang kaum Leute und sein Lebenslauf sei nicht unbe­d­ingt zum Angeben geeignet.

Ja, und? Die ken­nen mich doch nicht. Denen kann ich doch irgen­deinen Scheiß erzählen.

Stimmt auch wieder.


Donnerstag, den 26. September 2013   

lieblingsmusikcassette

Viele Dinge aus mein­er Kind­heit finde ich heute noch total gut. Peter Schillings Völ­lig los­gelöst, Leck­muscheln, Ein Trio mit 4 Fäusten, dieses Trichtereis mit run­dem Kau­gum­mi unten und meine Kinder­lieblingsmusik­cas­sette. Aber wie hieß die nochmal?

Die Cas­sette sel­ber existiert nicht mehr, verkauft oder wegge­wor­fen, wer weiß das schon? Aber ohne Titel der Cas­sette und ohne Ken­nt­nis irgen­deines Titels wird die Suche selb­st im Inter­net müßig. Wie war noch der Refrain des einen Liedes? Irgend­was mit Brabbel und Bär­bel. Aber meine Suche führt nur zu einem Forum, in dem jemand genau­so ken­nt­nis­los dieselbe Cas­sette sucht.

Zwei Jahre später ist die Suche erfol­gre­ich­er. Ich suche nach Brabbel Bär­bel und werde fündig. Die MC “spie­len + ler­nen ‘85” heißt nun “Drittes Pro­gramm” von Michael Friel­ing­haus. Ok, nie gehört. Die bekan­ntesten Kinder­lieder­schreiber sind ja irgend­wie bekan­nt, aber der Name nicht. Trotz­dem bestellt, für die Nachkom­men.

Gestern kam die CD dann an und was soll ich sagen? Super Musikgeschmack, schon damals, vor fast 30 Jahren. Heieiei. Danke auch für’s Kaufen an Mut­tern. Und eine dicke Empfehlung an alle Eltern, die ihren Kurzen mal was anderes als das Zuck­owskiros­in­jök­er beit­en möchte.


Donnerstag, den 15. August 2013   

erziehungserfolg

Ich:

Guten Appetit!

Nichte (4):

Sel­ber!

Mis­sion accom­plished.


Donnerstag, den 8. August 2013   

couchtischknaller

Ich:

Kann das sein, immer wenn ich dich aus Verse­hen anstub­se, wird geheult, aber wenn du deinen Kopf mal sel­ber gegen den Couch-Tisch knallst, da wird nicht geheult?

Nichte (4) lacht:

Ja!


Sonntag, den 14. Juli 2013   

wiederwebcamen

Sich wieder auf das Wesentliche besin­nen, so ein Ansin­nen klingt doch immer ganz schön. Nun ist sicher­lich viel Wass­er den Rhein run­terge­spült wor­den, seit­dem ich im Inter­net rum­tapse und das tue ich ja inzwis­chen schon seit 14 Jahren.

Etwa 4 Jahre nach­dem ich das erste Mal eine Inter­net­seite ins Netz geschossen habe, kaufte ich mir bei Aldi eine Web­cam, um dank der damals auf­tauchen­den Inter­net­fla­trates Web­cam­bilder ins Inter­net zu schick­en. Warum? Die Idee, einiger­maßen aktuell zu sein, reizte mich sicher­lich. Ander­er­seits geschah da etwas automa­tisch auf meine Ini­tia­tive hin, was ein hüb­sches Gefühl. Und so sah das dann aus:

webcampics

Etwa 5 Jahre lang nun ist meine Web­cam aus gewe­sen. Die alte Kam­era funk­tion­ierte wohl nur unter Windows98, vielle­icht war ich aber auch ein­fach nicht dazu aufgelegt, die Sachen wieder einzufädeln. Um so lustiger finde ich, dass die Soft­ware auch unter Win­dows 7 funk­tion­iert. Und mit ein­er Web­cam, die mal zum Skypen gedacht war, als ich noch skypen wollte, sieht das Ganze nun so aus:

Was das Ganze soll? War schon vor 10 Jahren so eine Frage.


Montag, den 8. Juli 2013   

besuchszweck

Inzwis­chen glaube ich ja, man sollte allen­thal­ben seine Besuch­szweck klar machen, wenn man mal ankündigt, irgend­wohin zu fahren.

Als ich ver­gan­gen Woche mein­er Tante gegenüber fall­en lies, dass meine bessere Hälfte und ich das Woch­enende über in Zürich sein wür­den, bekam ich eine Besich­ti­gung­sti­rade aus dem Ärmel geschüt­telt, was dort nicht alles zu besichti­gen und zu bestaunen sei, die sich gewaschen hat­te.

Nur war es halt so, dass ver­gan­ge­nes Woch­enende Zürifäscht und Bomben­wet­ter war. Da war wenig mit entspan­ntem Stadt­bum­mel zu machen. Und meine Begleitung und ihre beste Fre­undin waren jet­zt auch nicht zu allererst auf Kul­tur­erfahrun­gen aus­gelegt.

Der Gang übers nach­mit­tägliche Zürifäscht war dann auch ein­prägsam, aber nicht son­der­lich mitreißend: Dön­er für 9 Franken, Risot­to für 7 Frnaken 50, Knus­per-Pommes für 6 Franken. Nicht nur, dass die Preise schweiz­erisch waren, auch die Lieblosigkeit der Her- und Zusam­men­stel­lung, war irri­tierend.

Es kam nicht von unge­fähr, dass uns ein Ein­heimis­ch­er sagte

Spätestens heute Abend hängt euch Zürich zum Halse raus.

So schlimm war es auch nicht. Nur abends um halb 11 woll­ten wir dann etwas erschöpft vom anstren­gen­den Vortag dann doch eher in die Poofe als auf die Piste, was wer anders nicht ganz ver­stand

Ihr müsst doch aufs Zürifäscht, das Feuer­w­erk guck­en. Deswe­gen seid ihr doch da.

Nicht ganz. Aber wie gesagt: Immer gle­ich klar machen, was man wie bezweckt, wenn man auf Reise geht.


Freitag, den 7. Juni 2013   

10 jahre bloggen

Ja, ups, wer hätte das gedacht: Unsere­ins gesellt sich seit mehr als 10 Jahren zu den Bloggen­den unser­er Mit­men­schen.

IMG_8499

Ich werde allerd­ings keinen Rück­blick machen, es gibt kein Auf-die-Schul­ter-Gek­lopfe, keine ers­parenswerten Durch­hal­teparolen. Das Log­buch ist liebge­wor­dene Begleit­musik gewor­den. Nicht mehr und gott­sei­dank nicht weniger.


Freitag, den 7. Juni 2013   

gestauchtes

Manch­mal stellt man sich auch ganz gute Fra­gen: Wozu braucht man einen URL-Kürz­er, wenn man schon eine kurze Domain hat? Ja, wozu eigentlich? Das Prob­lem bei mir ist nur, dass ich nach wie vor meine uru­ru­ru­ru­ralte Home­page unter ihrer alten Adresse behal­ten wollte. Also zumin­det unter caasn.de/index.htm.

Da wird’s schon schwieriger, die Domain auch als Kurz-URL zu ver­wen­den. Habe ich aber jet­zt doch hinge­frick­elt bekom­men, indem ich die Word­Press-Instal­la­tion ins Grund­verze­ich­nis ver­schoben habe, da sich dort eh keine Dateina­men über­schnei­den, und dann fol­gen­des in die htac­cess reingeschrieben habe:


RewriteEngine On
Rewrite­Base /
Rewrite­Cond %{REQUEST_URI} ^/([0–9]+)$
RewriteRule ^([0–9]+)$ http://www.caasn.de/?wptheme=caasn&p=%1 [R=301,L]

Warum es jet­zt funk­tion­iert, dass caasn.de eine Über­sichts­seite anzeigt, www.caasn.de unter schein­bar gle­ichen Bedin­gun­gen aber nicht, habe ich nicht geschnallt. Deswe­gen wird die www.-Adresse jet­zt ein­fach auf die andere weit­ergeleit­et.


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