Stöbern in "bedachtes"
Donnerstag, den 26. Dezember 2013   

handyfox

Ein aktuelles Handy ver­wen­den und sich dabei nicht von Apple gän­geln oder von Google überwachen lassen — ein schönes Gefühl, das einem ein Smart­phone mit Fire­fox OS bringt.

Ja, es fehlen ein paar Apps, an die man sich gewöh­nt hat: Ein stylis­ch­er Ebook-Read­er, ein gutes E-Mail­pro­gramm, eine up-to-date Kam­er­a­funk­tion etc. pp. Wird aber sich­er noch wer­den. Ein­fach mal Geduld haben.


Samstag, den 21. Dezember 2013   

davon gekommen

In der Bahn set­zt sich eine Frau mit Kind zu uns. Wir kom­men ins Gespräch.

Ich Wie alt ist denn der Kleine.
Sie Zweiein­halb ist er ger­ade auf den Tag genau.
Er (2) zeigt mit Fin­gern Eins, zwei, sechs.
beißt in einen Apfel
Sie Wo hat du über­haupt den Apfel her?
Er (2) Onkel.
Sie Gegeben oder genom­men?
Er (2) Genom­men.
Sie Passiert dir öfters, hm?!
Er (2) Nicht die Polizei!
Sie Nein, wir rufen nicht die Polizei. Dieses Mal kommst du noch so davon.


Sonntag, den 8. Dezember 2013   

ey

Simon (2) Ey!
Ich Ich heiß’ nicht Ey.
Simon Doch, du heißt Ey.
Ich Ich heiß’ nicht Ey. Heißt du Ey?
Simon Nein, ich heiß’ Simon.
Ich Und wie heißt die da?
Simon Die heißt Emma.
Ich Und wie heiß’ ich?
Simon Ey!


Donnerstag, den 28. November 2013   

russisch lernen

Irgend­wie ist es ja doch doof, Russen zu besuchen und der rus­sis­chen Sprache nicht mächtig zu sein. Aber rus­sisch zu ler­nen ist sicher­lich nicht die leicht­este aller Übun­gen. Was wiederum dazu führt, dass man es gerne auf die lange Bank schiebt.

Was macht man dage­gen? Man schreibt seine Lern­fortschritte ins Blog, um sich selb­st etwas unter Druck zu set­zen. Nichts wie ran an den Speck. Mit den ersten Fol­gen von Rus­sisch bitte!, dem 30teiligen, also über­schaubaren Rus­sis­chkurs vom Bayrischen Fernse­hen. Mit dabei ist Lan­gen­schei­dts Rus­sisch Easy, einem der weni­gen rus­sisch-deutschen Wörter­büch­ern, bei denen zu rus­sis­chen Wörtern auch deren Aussprache angegeben wird, Erste rus­sis­che Leses­tücke und Rus­sisch in Übun­gen.

?????!


Mittwoch, den 27. November 2013   

mein punkername

So nen­net mich wohlan fortwegs Harke.


Mittwoch, den 13. November 2013   

hundertzweiundvierzigmillionen

hat ein Gemälde von Fran­cis Bacon ger­ade einge­bracht. Ich meine, dass ich das damals auch gese­hen hätte. Würde mich aber auch nicht wun­dern, wenn ich ein ähn­lich­es Bild mit Dreier­mo­tiv­be­tra­ch­tung angeschaut hätte. Eine gewisse Ähn­lichkeit beste­ht eben auch oft­mans bei Bacons Werken, da kann man sich schon mal ver­tun. Vielle­icht sollte man doch auf Kun­stausstel­lun­gen grund­sät­zlich mitknipsen, was man so Beein­druck­endes sich angeschaut hat, um nicht im Unge­fähren zu verbleiben.


Freitag, den 8. November 2013   

helloweenisierung

Kinder laufen mit Lichtern von Apotheke über Imbiss­bu­den zu Einkauf­s­lä­den, block­ieren die Bürg­er­steige, sin­gen unin­spiri­ert, aber laut immer das­selbe Mond­lied und bit­ten um Leck­er­li. Das ist Sankt Mar­tin 2013, zumin­d­est in Düs­sel­dorf. Es wird alles mitgenom­men, was man kriegen kann, bevor’s ganz ver­boten wird oder so. Und das mit dem Pfer­d­chen hat man wohl aus dem Pro­gramm gestrichen. Fehlt nur noch, dass sie Süßes oder Saures brüllen.


Freitag, den 8. November 2013   

ich krieg ne bank

Ich habe ein Invest­ment-Port­fo­lio, das Geld in mein­er Bank in Chi­na, die ich ein­fach für Sie als Empfänger über­tra­gen kön­nen hin­ter­legt bein­hal­tet. Die Transak­tion ist ohne Risiko, weil es strate­gisch geplant wor­den zu ver­voll­ständi­gen erfol­gre­ich.

Kon­tak­tieren Sie mich auf mein­er E-Mail-Adresse unten für weit­ere Details.

Mit fre­undlichen Grüßen,

Peter Wong


Donnerstag, den 3. Oktober 2013   

westfälische idiome (VXII): finale ortsangabe mit ‘auf’

Man ver­ste­ht es in hiesi­gen Gefilden dur­chaus, wenn jemand davon spricht, er würde zu ein­er Beerdi­gung gehen. Es gibt daneben allerd­ings eine weit­ere Ver­wen­dung:

Ich geh’ mit auffe Beerdi­gung.

Während mit der Aus­sage, zu ein­er Beerdi­gung zu gehen, lediglich die Absicht aus­ge­drückt wird, sagt die zweite For­mulierung aus, dass man sich in ein­er Gemein­schaft wäh­nt (“mit”) und das Ziel als solch­es ein Ereig­nis (“auffe”) sei.


Mittwoch, den 2. Oktober 2013   

dreiundneunziger

Ein Fre­und von mir erzählte, er wäre über Face­book auf ein 93er Abi-Tre­f­fen ein­ge­laden und wolle hinge­hen. Ich habe ihn gefragt, was er da wolle, schließlich habe er 1993 nicht Abi gemacht, kenne aus dem Jahrgang kaum Leute und sein Lebenslauf sei nicht unbe­d­ingt zum Angeben geeignet.

Ja, und? Die ken­nen mich doch nicht. Denen kann ich doch irgen­deinen Scheiß erzählen.

Stimmt auch wieder.


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