Stöbern in "bedachtes"
Donnerstag, den 28. November 2013   

russisch lernen

Irgend­wie ist es ja doch doof, Russen zu besuchen und der rus­sis­chen Sprache nicht mächtig zu sein. Aber rus­sisch zu ler­nen ist sicher­lich nicht die leicht­este aller Übun­gen. Was wiederum dazu führt, dass man es gerne auf die lange Bank schiebt.

Was macht man dage­gen? Man schreibt seine Lern­fortschritte ins Blog, um sich selb­st etwas unter Druck zu set­zen. Nichts wie ran an den Speck. Mit den ersten Fol­gen von Rus­sisch bitte!, dem 30teiligen, also über­schaubaren Rus­sis­chkurs vom Bayrischen Fernse­hen. Mit dabei ist Lan­gen­schei­dts Rus­sisch Easy, einem der weni­gen rus­sisch-deutschen Wörter­büch­ern, bei denen zu rus­sis­chen Wörtern auch deren Aussprache angegeben wird, Erste rus­sis­che Leses­tücke und Rus­sisch in Übun­gen.

?????!


Mittwoch, den 27. November 2013   

mein punkername

So nen­net mich wohlan fortwegs Harke.


Mittwoch, den 13. November 2013   

hundertzweiundvierzigmillionen

hat ein Gemälde von Fran­cis Bacon ger­ade einge­bracht. Ich meine, dass ich das damals auch gese­hen hätte. Würde mich aber auch nicht wun­dern, wenn ich ein ähn­lich­es Bild mit Dreier­mo­tiv­be­tra­ch­tung angeschaut hätte. Eine gewisse Ähn­lichkeit beste­ht eben auch oft­mans bei Bacons Werken, da kann man sich schon mal ver­tun. Vielle­icht sollte man doch auf Kun­stausstel­lun­gen grund­sät­zlich mitknipsen, was man so Beein­druck­endes sich angeschaut hat, um nicht im Unge­fähren zu verbleiben.


Freitag, den 8. November 2013   

helloweenisierung

Kinder laufen mit Lichtern von Apotheke über Imbiss­bu­den zu Einkauf­s­lä­den, block­ieren die Bürg­er­steige, sin­gen unin­spiri­ert, aber laut immer das­selbe Mond­lied und bit­ten um Leck­er­li. Das ist Sankt Mar­tin 2013, zumin­d­est in Düs­sel­dorf. Es wird alles mitgenom­men, was man kriegen kann, bevor’s ganz ver­boten wird oder so. Und das mit dem Pfer­d­chen hat man wohl aus dem Pro­gramm gestrichen. Fehlt nur noch, dass sie Süßes oder Saures brüllen.


Freitag, den 8. November 2013   

ich krieg ne bank

Ich habe ein Invest­ment-Port­fo­lio, das Geld in mein­er Bank in Chi­na, die ich ein­fach für Sie als Empfänger über­tra­gen kön­nen hin­ter­legt bein­hal­tet. Die Transak­tion ist ohne Risiko, weil es strate­gisch geplant wor­den zu ver­voll­ständi­gen erfol­gre­ich.

Kon­tak­tieren Sie mich auf mein­er E-Mail-Adresse unten für weit­ere Details.

Mit fre­undlichen Grüßen,

Peter Wong


Donnerstag, den 3. Oktober 2013   

westfälische idiome (VXII): finale ortsangabe mit ‘auf’

Man ver­ste­ht es in hiesi­gen Gefilden dur­chaus, wenn jemand davon spricht, er würde zu ein­er Beerdi­gung gehen. Es gibt daneben allerd­ings eine weit­ere Ver­wen­dung:

Ich geh’ mit auffe Beerdi­gung.

Während mit der Aus­sage, zu ein­er Beerdi­gung zu gehen, lediglich die Absicht aus­ge­drückt wird, sagt die zweite For­mulierung aus, dass man sich in ein­er Gemein­schaft wäh­nt (“mit”) und das Ziel als solch­es ein Ereig­nis (“auffe”) sei.


Mittwoch, den 2. Oktober 2013   

dreiundneunziger

Ein Fre­und von mir erzählte, er wäre über Face­book auf ein 93er Abi-Tre­f­fen ein­ge­laden und wolle hinge­hen. Ich habe ihn gefragt, was er da wolle, schließlich habe er 1993 nicht Abi gemacht, kenne aus dem Jahrgang kaum Leute und sein Lebenslauf sei nicht unbe­d­ingt zum Angeben geeignet.

Ja, und? Die ken­nen mich doch nicht. Denen kann ich doch irgen­deinen Scheiß erzählen.

Stimmt auch wieder.


Donnerstag, den 26. September 2013   

lieblingsmusikcassette

Viele Dinge aus mein­er Kind­heit finde ich heute noch total gut. Peter Schillings Völ­lig los­gelöst, Leck­muscheln, Ein Trio mit 4 Fäusten, dieses Trichtereis mit run­dem Kau­gum­mi unten und meine Kinder­lieblingsmusik­cas­sette. Aber wie hieß die nochmal?

Die Cas­sette sel­ber existiert nicht mehr, verkauft oder wegge­wor­fen, wer weiß das schon? Aber ohne Titel der Cas­sette und ohne Ken­nt­nis irgen­deines Titels wird die Suche selb­st im Inter­net müßig. Wie war noch der Refrain des einen Liedes? Irgend­was mit Brabbel und Bär­bel. Aber meine Suche führt nur zu einem Forum, in dem jemand genau­so ken­nt­nis­los dieselbe Cas­sette sucht.

Zwei Jahre später ist die Suche erfol­gre­ich­er. Ich suche nach Brabbel Bär­bel und werde fündig. Die MC “spie­len + ler­nen ‘85” heißt nun “Drittes Pro­gramm” von Michael Friel­ing­haus. Ok, nie gehört. Die bekan­ntesten Kinder­lieder­schreiber sind ja irgend­wie bekan­nt, aber der Name nicht. Trotz­dem bestellt, für die Nachkom­men.

Gestern kam die CD dann an und was soll ich sagen? Super Musikgeschmack, schon damals, vor fast 30 Jahren. Heieiei. Danke auch für’s Kaufen an Mut­tern. Und eine dicke Empfehlung an alle Eltern, die ihren Kurzen mal was anderes als das Zuck­owskiros­in­jök­er beit­en möchte.


Donnerstag, den 15. August 2013   

erziehungserfolg

Ich:

Guten Appetit!

Nichte (4):

Sel­ber!

Mis­sion accom­plished.


Donnerstag, den 8. August 2013   

couchtischknaller

Ich:

Kann das sein, immer wenn ich dich aus Verse­hen anstub­se, wird geheult, aber wenn du deinen Kopf mal sel­ber gegen den Couch-Tisch knallst, da wird nicht geheult?

Nichte (4) lacht:

Ja!


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