gepiekst

Ich habe eine erste Schutz­imp­fung gegen Coro­na hin­ter mir. Ich gehe jet­zt zwar nicht mehr so bedenken­voll zum Einkaufen, aber eine zent­ner­schwere Last füh­le ich auch nicht von mir abfall­en, wie andere bericht­en. Schließlich kann man immer noch erkranken und das Virus ver­bre­it­en. Und in meinem Umfeld sind die Meis­ten ja noch ungeimpft, da ist man auch noch nicht so beruhigt drüber. Aber dankbar bin ich und erfreut, was dank der Wis­senschaft heute so schnell möglich ist.

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zweitlockdown

Wir schreiben das zweite Jahr, in denen uns das Covid19-Virus bedro­ht, in dem wir eingeschränkt unser Pri­vatleben aufrechter­hal­ten, das Beruf­sleben ummod­eln und nach vorne schauen, dass es mal anders wird. Und uns geht’s gut, das denken wir heim­lich, genießen das Einge­höh­le, das anderen ein Gefäng­nis ist, reg­istri­eren, wie andere richtig zu ack­ern haben in dieser Zeit, wie andere lei­den, wie andere schlechter organ­isiert sind als unsereins.

Und was sich tat­säch­lich ändert, das rauscht an uns vor­bei, als sei der Flur­funk einge­stampft wor­den. Welche Geschäfts pack­en es nicht, wer kann gerettet wer­den, was wird uns fehlen, wenn die Bestand­sauf­nahme erstellt wird? Wen trifft man wieder, welch­er Kon­takt bleibt schwach?

Wer ist auf Augen­höhe? Wer geschwächt, zurück, von der Rolle, aus der Bahn? Wer schöpft mehr Kraft aus dem Neustart, wer gewin­nt? Wem kann man helfen, wen lässt man in Ruhe und wo meldet man sich fra­gend zu Wort? Immer hof­fend, nicht ger­ade jet­zt Langzeit­fehler zu begehen.

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Aufgewacht. Benebelt. Auf die Uhr geschauft. Keine 5. Meeeeeh. Aufge­s­tanden. In die Küche geta­pert. Licht eingeschal­tet. Gegrum­melt. Schrank aufgemacht. Ach guck’ ein­er an, was wir da noch haben. *knack*

Schrei aus dem Kinderzimmer:

Papa! Sjokke­laden!

Der Ver­rat lauert immer und überall.

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Meine Art von Wei­h­nacht­stra­di­tion ist es zumin­d­est zwei Jahre hin­tere­inan­der, mir den Magen zu verder­ben mit Süßem, Fet­tigem und Sah­nigem. Zudem ist es inzwis­chen bei uns so, dass alle Nach­barn den Kindern gegen­seit­ig Süßkram zu Wei­h­nacht­en schenken. Jet­zt ist davon so viel im Schrank, dass ich gar nicht weiß, wie man das alles jemals an Töcht­ing ver­füt­tern könnte.

Bei uns ist coro­n­abe­d­ingt der Schoko­ladenkon­sum in diesem Jahr gestiegen, die Fit­ness­betä­ti­gun­gen gesunken. Und doch reizt mich unser Süßigkeit­en­schränkchen eher wenig. Er wird sich leeren, das ist sich­er, aber nun.

Bekan­nte von uns haben immer einen vollen Süßigkeitss­chrank und der führte ange­blich dazu, dass kaum Süßigkeit­en kon­sum­iert wer­den. Die wer­den dann auf den Tisch gehauen, wenn Gäste da sind. So ganz hab ich das Sys­tem auch nicht ver­standen. Eben­so bekomme ich zu Wei­h­nacht­en Bilder mit der­art vie­len Geschenken unter dem Wei­h­nachts­baum, dass man sich fragt, wie lange die Kinder allein für’s Aus­pack­en brauchen werden.

Wieso auch immer der­art was auch immer kom­pen­siert wer­den muss, wieso geht das immer in eine Quan­titäts- und keine Qualitätssteigerung?

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wasserbedarf

Ich habe mir ein Wasser­trinkerin­nerung­spro­gramm auf mein trag­bares Tele­fon geladen und die meint zu mir, ich solle 3 Liter Wass­er am Tag trinken, was gefühlt eine Ver­dop­pelung dessen ist, was ich vorher am Tage so trank. Da habe ich mal auf so ein­er Wasser­trinkberech­nugsin­ter­net­seite eingegeben, was die wohl meinen, was unsere­ins trinken solle, und die meinen, das wären wohl so 3,2 Liter. Die Neben­ef­fek­te sind bis­lang, dass ich dur­chaus weniger Schoko­lade zu mir nehme, was ich ja begrüße, dafür gefühlt dauernd zum Klo renne, was wiederum mein­er Kloleküren­samm­lung zu Gute kommt..

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was ich gerade lese

Ich halte schon länger für mich sel­ber fest, was ich so gele­sen habe, ger­ade lese oder lesen möchte. Goodreads kenne ich auch, fand es aber zu umständlich, sich extra auf eine kom­merzielle Seite, dann auch noch Ama­zon gehörend, einzu­loggen, um dann immer einzugeben, was man ger­ade liest. Aber da ich die App Ser­i­al Read­er instal­liert habe, die Lesezustände automa­tisch an Goodreads weit­ergibt, habe ich da mal einen Zugang erstellt. Wenn die App mal nicht mehr funk­tion­iert, bin ich wohl wieder raus, oder wenn Ama­zon die Infos durch­wurstet und mit Wer­bung zurückfeuert.

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abholen, wo sie sind

Es gibt immer noch Leute, die meinen, sie sagten etwas beson­ders Geistvolles, wenn sie sagen, man müsse Leute da abholen, wo sie sind. Es ist aber vol­lkom­men unmöglich, Leute von einem Ort abzu­holen, wo die gar nicht sind. Das hat etwas mit dem Ver­ständ­nis des Wortes “abholen” zu tun. Es kann natür­lich sein, dass ich jeman­dem sage, er solle an einen bes­timmten Ort kom­men, an dem ich ihn abholen möchte, aber auch dann muss er dort sein, wenn ich ihn abhole. Sowas sagt man ja auch nur im Ver­trauen, der andere könne es aus eigen­em Ver­mö­gen und ohne größere Prob­leme dor­thin schaf­fen. Man mutet ihm also nichts zu, was unmöglich wäre, will man nicht riskieren, dass man das Abholen nicht hinbekommt.

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dropday

Wenn Domains nicht ver­längert wer­den, gehen sie in eine Über­gangszeit, in der die Domain auf nichts ver­weist, aber vom bish­eri­gen Eigen­tümer weit­ergemietet oder über­tra­gen wer­den kann. Da ich mich für eine der­ar­tige Domain ger­ade inter­essiere, habe ich einen Dienst beauf­tragt, am so genan­nten Drop­day die Domain zu schnap­pen. Meine Güte ist das span­nend. Vorher kann man nichts machen. Außer vielle­icht einen besseren Dienst, also einen, der öfters und schneller ang­iebt, densel­ben Schnap­pver­such zu machen, zu unternehmen. Ruhige Kutte ist da ange­sagt. Ich ver­traue jet­zt ein­fach mal einem Dienst, der bil­liger ist als der, den ich das let­zte Mal genom­men habe. Schaumer­mal, dann sehmerscho.

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