schriftartenfriemeln

Auch selt­sam. Ich erin­nere mich noch, etwas länger nach Ser­ifen­schrif­tarten gesucht, gesichtet, viele ver­wor­fen zu haben und dann bin ich bei ein­er hän­gen geblieben, die etwas ver­schmiert war, was mir als Kennze­ichen eigentlich ganz gut in den Kram kam.

Jet­zt reizte es mich etwas, es dem Flusskiesel gle­ich zu tun, und mir eine mech­a­nis­che Schreib­mas­chine zu beschaf­fen, doch ach, was haben die denn jew­eils für Schrif­tarten? Ich suchte, meinte, mich mit ein­er nicht unge­mein geliebten abfind­en zu müssen, bedachte, dass eine Schreib­mas­chine nach erstem Nutzen doch wohl nur rum­stünde und stieß dann auf eine Schrif­tart, die mir gefiel.

Mein Blick blieb bei den Schirf­tarten hän­gen, irgend­wie war die bis­lang ver­wen­dete in ihrer Schmierigeit ver­glichen mit ein­er sauberen Schirf­tart schlechter les­bar vorkam. Die mir Gefal­l­ene set­zt aber in der base64-umge­wan­del­ten Ver­sion keine deutschen Anführungsze­ichen. Tja. King ist eine schöne Schrif­tart, aber meine Schrif­tumwan­del­seite meint, sie sei kaputt. 

Dann eben jet­zt cutive. Die erin­nert mich etwas an die Schrif­tart der Stuttgarter Zeitung, die mir auch wieder­holt als schön les­bar aufge­fall­en ist.

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friseurokkupation

Alle Jubel­jahre geht unsere­ins ja zum Friseur. Etwas was ich gerne schiebe. Meine Lock­en ges­tat­ten mir ab und an etwas wildere Haare als wenn ich glattes Haar hätte, da wäre ich wohl öfter beim Haarschnei­der. Naja, vielle­icht ist es oft auch zu wild. 

Am let­zten Mittwoch war es wieder so weit und aus Bequem­lichkeit wäh­le ich ja gerne den näch­st­gele­gen­sten Friseur, bei dem man auch noch recht schnell an der Rei­he ist. Aber auch das hat dann seinen Preis. Die Friesure seien von den Poli­tik­ern vergessen wor­den. Als säßen die nicht mal beim Friseur und wür­den sich sowas anhören dür­fen. Es gäbe seit den ersten Lockerun­gen für Friseure keine weit­eren. Über­haupt seien ja nicht so viele in Deutsch­land an Coro­na infiziert, da solle man doch die Wirtschaft nicht so nie­der­ma­chen. Und der Dorsten, der sei ja ein Spin­ner, wieso dem immer alle glaubten, der wäre für ihn gestorben.

So ein Gespräch drückt auch wieder. Da steigt ja jet­zt auch kein ern­stzunehmender Geist in die Auseinan­der­set­zung ein. Vor Coro­na war die Schlage bei ihm max­i­mal drei Leute lang, jet­zt dür­fen nur zwei in den Salon. Klingt jet­zt auch nicht nach Über­leben­skampf, aber was weiss ich schon. Ihm sagen, dass der Wis­senschaftler gar nicht so heißt? Ihn fra­gen, wie lange er sich so mit Inhal­ten auseinan­der­set­zt, bevor er wertet? Was ihn über­haupt zum Gelehrten­belehrer zum Haarschnei­der hat wer­den lassen? Welche Partei ihm gefällt?

Nein, man steigt ein­fach nicht in jedes Wass­er und über­legt sich, ob der Salon in der eige­nen Straße nicht unter­stützenswert­er ist.

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Ich ver­ste­he meine Tochter immer bess­er. Wenn sie “Affen!” auf­fordernd brüllt, will sie “Die Affen rasen durch den Wald” hören. Stell ich das an und sie sagt: “Nein! Affen!”, will sie eine andere Ver­sion hören. Sagt sie dann nochmal “Nein! Affen!!!”, dann 4 Non Blondes.

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bildschirmschau 2020

Ich dachte den eige­nen Schlau­fon­bild­schirm zu betra­cht­en sein ein öfteres Unter­fan­gen mein­er­seits gewe­sen, war es aber wohl nicht. Da war es ein Mal, da sieht man auch noch was aus 2012.

Auf meinem aktuellen Xiao­mi-Red­mi3 mit Lin­eageOS sieht man eine Wet­ter-App, eine Nachricht­en-App, den Kalen­der und die Pod­cast-App im oberen Teil. Darunter ist Fire­fox, Zapp, Tagess­chau, New Pipe, Three­ma, FairE-Mail, Pod­cas­tauf­nahme-App, Word­Press, Hubzil­la, E‑Book-Read­er, ein App-Ord­ner, die Galerie, die Fotograhi­er-App, Vanil­la Music, Delta Chat, die Kon­tak­te, SMS, VoIP und das Telefon.

Grund­sät­zlich wollte ich mal nicht so viele Apps auf dem Schirm haben, damit es über­sichtlich­er ist, und viel mehr Apps ver­wen­det man dann auch eigentlich nicht. Das Design sollte schwarz-weiß sein, eben­so um nicht abzu­lenken oder zu lange auf den Apper­at ver­weilen zu lassen.

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