selbstgebastelte maske gegen corona

Ab kom­menden Mon­tag beste­ht auch bei uns in Nor­drhein-West­falen Maskenpflicht und die wurde so eiernd einge­führt, dass man sich ja mal langsam kri­tis­ch­er mit dem Gebahren der Lan­desregierung beschäfti­gen kön­nte, aber sei’s für’s Erste drum. Auf dyimask.site wird beschrieben, wie man sich selb­st eine Maske basteln kann und dass Taschen­tüch­er, die man darunter klemmt bis zu einem gewis­sen Grad Tröpfchen von außen oder eigene aufhal­ten kön­nen. Der­selbe Trick funk­tion­iert natür­lich auch bei ein­fachen Mundnaseschutzmasken.

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hamstern und horten

Meine bessere Hälfte und ich haben heute Abend fest­gestellt, dass wir noch nie so viele Lebens­mit­tel im Haus hat­ten wie ger­ade. Das kam uns komisch vor. Wobei ich ein­warf, dass wir bish­er ein­fach nie großar­tig Vor­räte eingekauft haben. Super­märk­te und Getränke­händler waren immer nur einen Stein­wurf ent­fer­nt, Öff­nungszeit­en reichlich.

Heute habe ich das Eis­fach voll gemacht, ein paar Nudel­snacks für Zwis­chen­durch angeschleppt und Obst besorgt. Ich wollte ein­fach so viel daheim haben, dass ich spon­tan sagen kann: So, jet­zt gehe ich für eine Woche nicht mehr vor die Tür. Vielle­icht kommt so ein Tag dem­nächst, vielle­icht nicht. Wenn nicht, haben wir genau die Sachen zuhause, die wir alltäglich sowieso ver­wen­den. Ob das für vier Wochen reicht, weiß ich nicht, aber ver­suchen kön­nte man es.

Angst habe ich ger­ade keine. Die bessere Hälfte ist derzeit im Home Office und mit der Kurzen ver­bringe ich die Mor­gen in der Datscha, ist ja bestes Wet­ter. Das ist zwar irgend­wie immer das­selbe, aber nicht ein­tönig und auch nicht ganz so anders wie der nor­male Wochen­ablauf es vorge­se­hen hätte.

Ham­stern ist das wohl noch nicht, hort­en vielle­icht, wenn es auch kurzfristig einen Sinn hat, was wir da ansam­meln. Vor Ort gibt es Super­märk­te, die regel­recht über­ran­nt und aus­ge­lutscht wur­den und solche, die einen noch rel­a­tiv nor­malen Ein­druck machen, vom wochen­lan­gen Fehlen von Hefe und Mehl mal abgesehen.

In so einem aus­ge­ham­sterten Super­markt habe ich gestern gese­hen, wie eine Kundin vor dem Back­waren­re­gal stand und nach dem vor­let­zten Paket Rosi­nen griff, das let­zte anschaute und entsch­ieden danach pack­te. Leere Regale scheinen die Leute ins Ham­stern ver­fall­en zu lassen. Bei meinem Super­markt um die Ecke gibt es noch Rosi­nen in Hülle und Fülle.

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Ich gewöhne mir so langsam mal an, abends nicht immer den Lap­top oder das Pad rauszukra­men und dahin­ter zu versinken. Es gibt schließlich viele Dinge, die man auch am Smart­phone suchen oder schreiben kann. Und ob mein Smart­phone mit Lin­eageOS unsicher­er ist als mein Rech­ner­be­trieb­ssys­tem, wäre wohl noch zu untersuchen.

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schach mampf

Frau Gar­nichtscharf klin­gelt beim Haus­grin­sch. Der Grin­sch öffnet.
Frau Gar­nichtscharf Hallo.
Grin­sch Hal­lo.
Frau Gar­nichtscharf
Ich habe zu viel Essen gemacht und da wollte ich fra­gen, ob Sie etwas nehmen wollten.
Grin­sch Ich habe sel­ber gekocht, da müsste ich meins ja wegschmeissen.
Frau Gar­nichtscharf Sie kön­nten es heute Abend essen.
Grin­sch Sie kön­nten es ja auch heute Abend essen.
Frau Gar­nichtscharf legt den Kopf leicht schräg.
Grin­sch
Nein, wirk­lich nicht, nein.
Frau Gar­nichtscharf Sie kön­nten es mor­gen essen.
Grin­sch Mor­gen muss ich arbeiten.

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führerscheingültigkeit

Neulich sitze ich im Warter­aum des Ein­wohn­er­meldeamtes und höre zu, wie sich um die Ecke zwei Per­so­n­en unterhalten.

Mein Führerschein läuft ja bald ab, ich darf nicht vergessen den zu verlängern.

Wie? Führerscheine laufen ab?

Ja, sich­er! Ihrer bes­timmt auch.

Nein, auf meinem ste­ht nichts von einem Ablaufdatum.

Darf ich mal sehen (…) Doch hier: Einundreißigsterachterfünfunddreißig.

Das ist mein Geburtsdatum.

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