Donnerstag, den 11. Dezember 2003   

adams rippen

Ich war mit mein­er Ex shop­pen. Ste­hen wir so vorm Regal, meint sie “180 Grad — schwul!” Ich dreh mich um: “Ach was, laber nicht! Gel inne Haare ist nichts beson­deres bei Män­nern, okay die gestyl­ten Brillen sind etwas unmännlich, aber das ist höch­stens met­ro­sex­uell.” — “Schwul! Wet­ten um 5 Euro?” — “Bin dabei!”. Später haben wir die bei­den Typen noch mal beim Dou­glas­Stand gese­hen, wo ich mich noch in ein “Heisst nix, heisst nix!” ret­ten kon­nte. Am Aus­gang wur­den wir von den bei­den über­holt und ich hörte nur “… ich hab gele­sen, wenn ein Mann sich 2 Rip­pen raus­nehmen lässt, dann kann er sich selb­st einen bl…” — Tja, sel­ten so schnell jeman­dem 5 Euro gegeben, damit das The­ma abgeschlossen ist 🙂


Samstag, den 29. November 2003   

uni-time and the living is easy

Yeah, baby, yeah. 7 Stun­den in der Uni wegen des Hil­f­s­mit­telkurs­es auf form­schö­nen Holz­mo­bi­lar, da sagt mein Rück­en leise Servus. Dazu durfte unsere­ins nach etwa 6 Stun­den ein Kurzrefer­at hal­ten.… ICH WAR WOHL GAR. So ein dus­seliges Zeug hab ich sel­ten gere­det, mein­er Tutorin scheints nur wenig aufge­fall­en zu sein. Naja, im Gegen­satz zu anderen hab ich mich nicht ger­ade um Kopf und Kra­gen gere­det, aber schön wars nicht. Danach mal eben ab in den Zug nach Osna mal schaun, was unser Teck­elP­fa­di sich für ne Butze angeeignet hat. Ging wohl, beim Auf­bauen und so kon­nte ich nicht wirk­lich viel helfen, aber sein PC fun­zt nu und ein paar CDs ste­hen auch schon im Regal. Von dem Gedanken, eine qui­etschgelbe Fahne oder eine Schot­t­land­fahne an die Wand zu nageln haben André und ich dann doch noch abge­hal­ten. Hätte leicht türkisch-kitschig aus­ge­se­hen, nee nee. Jo, dann sind wir noch eben beim Ital­iener vor­bei, ne Runde Piz­za und Schutzgeld abholen und noch auffn Rigo ins Café 7. Kein flair im Novem­ber, aber egal :).


Dienstag, den 25. November 2003   

alles an die wand klatschen

War wieder mal Vol­lver­samm­lung des STJRs, jaha. War wohl lustig. Aber die die Demo machen woll­ten, wolln nu doch keine machen, man kann aber auch nicht alles haben. Alles darf man hier lei­der auch nicht erzählen, was so war, aber war lustig, keine Frage. Beschlossen wurde dann aber immer­hin unisono, ein größeres Stoff­plakat an die Chris­tuskirche zu nageln. Das wird eine feine Geschichte, freu ich mich jet­zt schon drauf. Alles für den Dack­el, alles für den Club… Den Blick­punkt haben wird dann auch noch näher ken­nen­gel­ernt, echt schönes Gebäude, viele sehr helle Räume. Eine Art Gesellschaft­sraum mit Par­ket­t­bo­den, Bil­liardtisch, Theke, Inter­net­plätze und große Fen­sters, hätt ich auch wohl gerne als Arbeit­splatz. Der Sitzungsraum war auch nicht ohne, hat der Stim­mung bei der Dis­skus­sion enorm geholfen, sollte man öfters hinge­hen. Anschliessend sind wir noch in die Schin­del­hütte, ein west­fälis­ches Krüstchen verzehren und Königs Luopolds Bier wegschüt­ten. Leck­er, leck­er…


Montag, den 30. Juni 2003   

vatter im digitalen zeitalter

Nu iss­es soweit: Vat­tern ist im dig­i­tal­en Zeital­ter gelandet. Dafür wurde ich heut mor­gen ausm Bett geschmis­sen, um nach Hop­sten zum Aldi zu düsen und einen dig­i­tal­en Cam­corder zu kaufen. Laut Vat­ter ist der für die ganze Fam­i­lie, also wenn wer mal wieder in den Urlaub fährt … Ich hab gle­ich mal 3 Dig­i­tal­fo­tos von unser Mut­ter beim Erb­sendöp­pen [wehe, wen den Begriff ein­er nicht ken­nt ] geschossen, da die Kam­era auch Fotos machen kann. Ist zwar beschei­dene Qual­ität, also wesentlich schlechter als die der Kam­era meines Brud­ers, aber als Möglichkeit, Bilder aus gefilmten Mate­r­i­al her­auszuschnei­den, sicher­lich inter­es­sant. Und ich denke, dass die Filmqual­ität für den Ferse­her aus­re­icht, auch wenn es “nur” eine Medion Kam­era ist. Also gibts ab heute unsere Fam­i­ly auch in der MovieV­er­sion, na das kann ja was wer­den…


Sonntag, den 29. Juni 2003   

ein kater und verlierende sieger

Bin heut mit nem Riesenkater aufgewacht, ich möchte mal nicht wis­sen, was das fürn Fusel war, den die mir da gestern Nacht eingegossen haben. Davor hat­te ich nur ein kleines Bierchen, deswe­gen hab ich hin­ter­her keine Flasche Wass­er hin­ter­hergekippt. War wohl keine so weise Entschei­dung . Allerd­ings bin ich auch zu früh aufgewacht, so gegen Neune, wenn man um 4 ein­pen­nt — nicht mein Fall Nun ja: Kurz gefrüh­stückt, wieder pen­nen, kurz Nachtisch vom Mit­tag, pen­nen, Nachtisch wollte wieder raus, welch ein Tag. Um 16 Uhr hat­te ich einen Ter­min, das hab ich auch ger­ade noch so geschafft. Da hab ich mich dann mit ein­er Mitabi­turi­entin 3 geschla­gene Stun­den über unsere dama­lige Stufe unter­hal­ten. Time flows by dur­ing a good con­ver­sa­tion. Aber das Wet­ter lud auch zu einem gemütlichen Sit-in im Café ein. Die Par­ty zu unserem 5jährigen Abi ist aber nun fest in Angriff genom­men, hoffe mal, dass das gut über die Bühne geht. Aber die ersten Ideen sehen vielver­sprechend aus Bei uns daheim wurde während­dessen den ganzen Tag Dop­pelkopf gek­loppt, na wenns Spass macht. Inner Faz am Son­ntag stand dann heute eine Art Abge­sang auf die Lit­er­aturtage in Kla­gen­furt, nur drei Büch­er wur­den gelobt, der Rest wäre Stuss. Den Sieger hab ich gar nicht mit­bekom­men, watn Scheiss. Aber Feridun hat einen Preis bekom­men, sein zeitlich­er Nach­fol­ger auch. Da lag ich ja sehr richtig in mein­er Voraus­sa­gung. Jet­zt pröd­del ich hier noch ein wenig rum und gle­ich gehts inne Falle. Denke mal, dass ich diese Nacht bess­er pen­nen kann. Guts Näch­tle aller­seits !


Sonntag, den 29. Juni 2003   

knall auf fall zum abiball

Wir kom­men grad vom Abiball mein­er kleinen Schwest­er. Eine halbe Stunde später trudelte sie dann auch hier ein, war ganz lustig, aber nicht so der Ren­ner . Hab dort noch zwei mit Abi­turi­en­ten getrof­fen und eifrig in der Ver­gan­gen­heit geschwel­gt. Unser 5jähriges zu feiern war aber dann festes Bestreben unseres Tri­umvi­rats . Mal sehen, was daraus nun schon wieder wird Ist schon witzig, was man alles für Gerüchte ver­passt oder welchen man aufge­sessen ist in let­zter Zeit. Jet­zt werd ich mich aber erst mal ein wenig aufs Ohr haun *hauhauhau* [Spitzen­wittz-Scheis­s­witz]. Guts Näch­tle aller­seits…


Freitag, den 27. Juni 2003   

ein “bied“mann macht noch keinen friedmann

Jeanette Bie­der­mann räumt Bildzeitungs gerecht ein, irgend­wann ein­mal Haschisch-Joints ger­aucht zu haben. Nach Michel Fried­man endlich eine überzeu­gende Nach­fol­gerin. Aber was ist denn das nun schon wieder ? Ein Lip­pen­beken­nt­nis? Eine Charak­ter­bere­icherung? Eine pein­liche Fehlleis­tung alle­mal. Das fällt bei mir gle­ich in die Klis­cheeschublade. Jet­zt will das Pop­sternchen wohl ein Rock­sternchen wer­den, und da die Songs dies wohl bis­lang nicht hergeben halt über die Presse — ohne mich. Reicht es heute denn nicht mehr aus nur zu sin­gen ? Müsste man für die Bie­der­manns, Her­tels, Mross­es, Effen­bergs und Küblböcks dieser Welt nicht so langsam eine eigene Kat­e­gorie [“Klis­chee­gurken”] oder zumin­d­est eine Anstalt ein­richt­en ? Eines hat diese Neuigkeit allerd­ings: Mir ist endlich die Ursache für das per­ma­nente sin­n­freie Dauer­grin­sen der “Sän­gerin” klar. Immer­hin etwas …


Donnerstag, den 26. Juni 2003   

auslese[n]

In Kla­gen­furt find­en derzeit wieder die Lit­er­aturtage statt und 3sat überträgt marathon­mäßig pro Tag 7 Autoren á ein­er Stunde. Ein paar von denen hab ich nun mit­gekriegt, per­sön­lich inter­essiert hat mich nur der von Hen­ning Ahrens, weil ich dessen erstes Buch schon nicht ver­standen habe. Das was er heute vorstellte, wollte mich eben­sowenig begeis­tern — wohl gemerkt, dass muss nicht gegen seine Büch­er sprechen. Den­noch teil­ten die meis­ten Juroren mein Nichtein­se­hen, ein­er war jedoch dabei, der das Werk Ahrens als hohe Sci­enceFic­tionKun­st huldigte. Tja, immer­hin ist Ahrens pro­moviert, aber mir hil­ft das net! Am auf­fäl­lig­sten in der ganzen Runde sind immer noch Burghard Spin­nen und Josef Haslinger [“Opern­ball”], da sie meis­tens kon­träre Mei­n­un­gen haben, den Din­gen aber auch oft gutes abgewin­nen kön­nen. Allerd­ings hat mir noch kein Werk gefall­en, noch kein Autor, noch kein Kom­men­tar . Bis­lang erscheint es mir ein Zusam­men­tr­e­f­fen der Mit­telmäßigkeit, “Tre­f­fen in Tel­gte” ist eben­so span­nend Mal sehen, was die mor­gen für einen beri­et haben. Dazu passend ist mir die Zeitung Voll­text aufge­fall­en, die entwed­er neu ist, oder hier nur neu kauf­bar. Eine ganze Zeitung mit Büch­ers, her­rlisch ! Diesen Monat kom­plett über die Kla­gen­furter Lit­er­aturtage, wer hätte das gedacht !


Mittwoch, den 25. Juni 2003   

i can hear clearly now

So hört sich das also an, wenn man wieder räum­lich hören kann Wollte damit andeuten, dass ich gestern tat­säch­lich fix zum HNO-Arzt kon­nte, der ein­mal mein Ohr durchge­spült hat, damit sich die Ver­stop­fung löst. Er meinte, dass sowas dur­chaus von selb­st wegge­hen kann, aber halt nicht immer. Ist schon Erstaunlich, dass man unge­mein oft “Druck ablässt” über die Ohren, das merkt man wohl erst, wenns nicht funk­tion­iert. Jeden­falls tat mir dieses “Druck ablassen” sehr weh im Ohr, und das passierte irgend­wie dauernd. Räum­lich hören war, wie gesagt auch nicht ange­sagt, deswe­gen musste ich zur Ori­en­tierung den Kopf sehr oft drehen. Lustige Tage­sauf­gabe Nach diesem Durchsspülen hat­te ich allerd­ings noch nen hal­ben Tag Ohren­schmerzen, keine schöne Angele­gen­heit, kann einem ganz schön auf den Keks gehen. Aus der Vor­lesung bin ich dann ver­früht raus­ge­gan­gen, weil ich echt keinen Nerv mehr hat­te. Dabei war der Prof in sehr guter Laune und meinte Fra­gen stellen zu müssen, auf die es keine Antwort gibt: z.B. Wozu hat der Men­sch ein so kom­plex­es Gehirn? Für die alltäglichen Sachen wie essen, trinken usw. ist das ja gar nicht nötig. Und der Geist, der bis­lang nicht lokalisier­bar ist, kann meinen Kör­p­er leit­en, warum nicht den meines Nach­barn? Das steigerte natür­lich die Stim­mung im Saal erhe­blich. Also ich tigerte aber heimwärts, quälte mich mit meinen Schmerzen ein wenig vorm PC, schaute noch etwas Fernse­hen und beschloss den Tag dann ziem­lich früh, da ich eh noch KO war nach ein­er schlecht durch­schlafe­nen Nacht.


Dienstag, den 24. Juni 2003   

die donots und das fressen

Ich weiss nicht, die donots tun mir auch schon wieder leid mit diesem pro-veg­e­tarisch-video auf peta2.de . Klingt alles 17jährig-besser­wis­serisch, so als der gute Ingo lange nicht mehr per­sön­lich einen Schritt nach vorne gemacht hat. Tut mir leid, wer etwas so raus­posaunt, muss auch Kri­tik bekom­men Dieses State­ment á la “he Leute, denkt mal wieder” hätte er vor 10 Jahren bedenken­los machen kön­nen, heutzu­tage charak­ter­isiert er sich selb­st dadurch. Das klingt alles nicht nach Leuten, die das 16te Leben­s­jahr längst hin­ter sich gelassen haben.
Nur das Geham­pel von Gui­do hat was. Und alles gute für die Zunkun­ft!