Sonntag, den 25. Januar 2004   

gerüst oder handschellen

Gestern gabs den Fach­schafts-Mit­ter­nacht­skurs zum The­ma Matrix Ja oder Nein oder so ;-). Da ich ein­er der weni­gen gewe­sen war, der den Film noch nicht kan­nte, wars etwas selt­sam, was dem Film von vorn­here­in für The­sen unterge­jubelt wer­den soll­ten. Da haben einige den Bogen sehr weit ges­pan­nt für meine Gefüh­le und das hat der Film bei mir nicht aus­geräumt. Ganz nette Geschichte, schön gestylt, aber das wars dann auch. Mir erschienen die bei­den Ebe­nen aber sinnbildlich für Philoso­phie und The­olo­gie, ger­ade wenn Mor­pheus Neo am Anfag sagt, dass es für den Ausweg aus dem Hochhaus [groß, verzweigt, unüber­schaulich wie dat Leben] nur zwei Möglichkeit­en gibt: Das Gerüst der Philoso­phie oder die Hand­schellen der The­olo­gie. Soviel dazu ;-). Danach war ich hier noch auf ner Haus­par­ty. Wieder mal so eine, bei der man sich den Namen der­jeni­gen, die man die ganze Zeit nett zutex­tet ein­fach nicht merkt. Schaumer­mal, ob sich der noch auftreiben lässt. Naja, dementsprechend lief heute wenig, da der Schädel ein­fach irgend­wie brummte.


Mittwoch, den 7. Januar 2004   

statt karten

Bin ich doch glatt heute mal bei Karstadt rein, wollte ein Spann­bet­t­lak­en kaufen tun. Lustige Idee an sich. Dann schlurfte ich so mich nichts dich nichts zur Kasse, um zu bezahlen. Zieht die Kassiererin die Karte durch, möööht — tut nich. Hmm, nochmal Möööht, tut nich. Schitte, hamse noch eine andere Karte. Jo, zieh die näch­ste Karte. Mööööht, tut nich! Okay, das waren bei­des Kred­itkarten, dann ver­suchen wirs mal mit der guten alten Sparkassenkarte: Möööht, tut nich. Hamse vielle­icht heute schon viel damit eingekauft? Sich­er, und deswe­gen sper­ren mir zwei Banken mein Kon­to oder wie? Naja, unver­richteter Dinge schlurfte ich wieder raus, mal eben zur Spasskasse nach­fra­gen. Jo, drei Geld­karten fun­zen nicht, sind die alle mag­netisiert oder sowas? Im Geschäft tat­en dies nich. Hmm, nor­males Geschäft oder… Karstadt. Jo alles klar. Bei denen tut nie was. Nee, die Karte ist in Ord­nung, die Kassen sind schuld. Und tat­säch­lich, im näch­sten Geschäft lief alles wie immer. Tja, man sollte nicht so oft nach Karstadt gehen…


Sonntag, den 4. Januar 2004   

jahresrückschau bei tortellini in käsesahnesoße

Heut Abend war ich noch mit meinem Cous­inch­jenn unter­wegs. Die hat­te ich auch schon ein dreivier­tel Jahr nicht mehr gese­hen, daher kon­nte man sich doch einiges erzählen. Sie is ja auch schon in glück­lichen Umstän­den, aber heirat­en is nich. Wir sind übereingekom­men, trotz langer Zeit rel­a­tiv spon­tan und schnell, dass es doch Ostern ne janz selt­same Angele­gen­heit gewe­sen ist. Und dass einige Bekan­nte auf ne harte Mauer zuren­nen, aber von uns wird sich wohl kein­er dazwis­chen­stellen. Manche Erfahrun­gen muss man alleine machen. Alles weit­ere ist pri­vat ;-). Dann warn wir noch bei unserm Nobeli­tal­iener, schmeckt ganz gut da, ehrlich gesagt, und man sitzt ganz toll da. Anderes Pub­likum als beim Piz­za­l­if­er­an­ten, aber auch nicht jeden Tag bezahlbar.


Sonntag, den 28. Dezember 2003   

belanglose rückblicke

Es ist wieder soweit, das Jahr nähert sich seinem Ende und selt­same Gestal­ten hal­ten es für nötig, uns nochmal erzählen zu wollen, was dies Jahr jet­zt so aussergewöhn­lich aussergewöhn­lich war. Krieg, Tote, Sportereignisse, Naturkatas­tropfen unsoweit­er und­sofrost. Als ob man das nicht mit­gekriegt hätte, so ausseror­dentlich lange ist der Zeitraum ja auch nicht, der betra­chtet wird. Aber die Brille der Kern­ers, Jauchs und Klöp­pels dieser Welt brauch ich mir dazu nicht aufzuset­zen. Mein per­sön­lich­es High­light dies Jahr aus der medi­alen Ecke war die Nena-Waschmit­tel­wer­bung. Erst mal Glück­wun­sch zu dieser Kon­stel­la­tion, es ist ja Mode, Dinge miteinan­der zu verbinden, die nichts gemein­sam haben, wie Bier und Cola und so. Nu ren­nen da so ein paar Hüpf­dohlen durch den Spot, hal­ten bei Nena, zeigen auf deren Tit­ten und schreien “Was ist das denn??” Und Nena meint: “Oh je, das sind die gemeinen Flecken­zw­erge”. Also, dass Nena nicht ganz dicht ist, wussten wir doch irgend­wie schon, aber deswe­gen gle­ich Kinder zu ver­arschen?!?!?!


Donnerstag, den 11. Dezember 2003   

adams rippen

Ich war mit mein­er Ex shop­pen. Ste­hen wir so vorm Regal, meint sie “180 Grad — schwul!” Ich dreh mich um: “Ach was, laber nicht! Gel inne Haare ist nichts beson­deres bei Män­nern, okay die gestyl­ten Brillen sind etwas unmännlich, aber das ist höch­stens met­ro­sex­uell.” — “Schwul! Wet­ten um 5 Euro?” — “Bin dabei!”. Später haben wir die bei­den Typen noch mal beim Dou­glas­Stand gese­hen, wo ich mich noch in ein “Heisst nix, heisst nix!” ret­ten kon­nte. Am Aus­gang wur­den wir von den bei­den über­holt und ich hörte nur “… ich hab gele­sen, wenn ein Mann sich 2 Rip­pen raus­nehmen lässt, dann kann er sich selb­st einen bl…” — Tja, sel­ten so schnell jeman­dem 5 Euro gegeben, damit das The­ma abgeschlossen ist 🙂


Samstag, den 29. November 2003   

uni-time and the living is easy

Yeah, baby, yeah. 7 Stun­den in der Uni wegen des Hil­f­s­mit­telkurs­es auf form­schö­nen Holz­mo­bi­lar, da sagt mein Rück­en leise Servus. Dazu durfte unsere­ins nach etwa 6 Stun­den ein Kurzrefer­at hal­ten.… ICH WAR WOHL GAR. So ein dus­seliges Zeug hab ich sel­ten gere­det, mein­er Tutorin scheints nur wenig aufge­fall­en zu sein. Naja, im Gegen­satz zu anderen hab ich mich nicht ger­ade um Kopf und Kra­gen gere­det, aber schön wars nicht. Danach mal eben ab in den Zug nach Osna mal schaun, was unser Teck­elP­fa­di sich für ne Butze angeeignet hat. Ging wohl, beim Auf­bauen und so kon­nte ich nicht wirk­lich viel helfen, aber sein PC fun­zt nu und ein paar CDs ste­hen auch schon im Regal. Von dem Gedanken, eine qui­etschgelbe Fahne oder eine Schot­t­land­fahne an die Wand zu nageln haben André und ich dann doch noch abge­hal­ten. Hätte leicht türkisch-kitschig aus­ge­se­hen, nee nee. Jo, dann sind wir noch eben beim Ital­iener vor­bei, ne Runde Piz­za und Schutzgeld abholen und noch auffn Rigo ins Café 7. Kein flair im Novem­ber, aber egal :).


Dienstag, den 25. November 2003   

alles an die wand klatschen

War wieder mal Vol­lver­samm­lung des STJRs, jaha. War wohl lustig. Aber die die Demo machen woll­ten, wolln nu doch keine machen, man kann aber auch nicht alles haben. Alles darf man hier lei­der auch nicht erzählen, was so war, aber war lustig, keine Frage. Beschlossen wurde dann aber immer­hin unisono, ein größeres Stoff­plakat an die Chris­tuskirche zu nageln. Das wird eine feine Geschichte, freu ich mich jet­zt schon drauf. Alles für den Dack­el, alles für den Club… Den Blick­punkt haben wird dann auch noch näher ken­nen­gel­ernt, echt schönes Gebäude, viele sehr helle Räume. Eine Art Gesellschaft­sraum mit Par­ket­t­bo­den, Bil­liardtisch, Theke, Inter­net­plätze und große Fen­sters, hätt ich auch wohl gerne als Arbeit­splatz. Der Sitzungsraum war auch nicht ohne, hat der Stim­mung bei der Dis­skus­sion enorm geholfen, sollte man öfters hinge­hen. Anschliessend sind wir noch in die Schin­del­hütte, ein west­fälis­ches Krüstchen verzehren und Königs Luopolds Bier wegschüt­ten. Leck­er, leck­er…


Montag, den 30. Juni 2003   

vatter im digitalen zeitalter

Nu iss­es soweit: Vat­tern ist im dig­i­tal­en Zeital­ter gelandet. Dafür wurde ich heut mor­gen ausm Bett geschmis­sen, um nach Hop­sten zum Aldi zu düsen und einen dig­i­tal­en Cam­corder zu kaufen. Laut Vat­ter ist der für die ganze Fam­i­lie, also wenn wer mal wieder in den Urlaub fährt … Ich hab gle­ich mal 3 Dig­i­tal­fo­tos von unser Mut­ter beim Erb­sendöp­pen [wehe, wen den Begriff ein­er nicht ken­nt ] geschossen, da die Kam­era auch Fotos machen kann. Ist zwar beschei­dene Qual­ität, also wesentlich schlechter als die der Kam­era meines Brud­ers, aber als Möglichkeit, Bilder aus gefilmten Mate­r­i­al her­auszuschnei­den, sicher­lich inter­es­sant. Und ich denke, dass die Filmqual­ität für den Ferse­her aus­re­icht, auch wenn es “nur” eine Medion Kam­era ist. Also gibts ab heute unsere Fam­i­ly auch in der MovieV­er­sion, na das kann ja was wer­den…


Sonntag, den 29. Juni 2003   

ein kater und verlierende sieger

Bin heut mit nem Riesenkater aufgewacht, ich möchte mal nicht wis­sen, was das fürn Fusel war, den die mir da gestern Nacht eingegossen haben. Davor hat­te ich nur ein kleines Bierchen, deswe­gen hab ich hin­ter­her keine Flasche Wass­er hin­ter­hergekippt. War wohl keine so weise Entschei­dung . Allerd­ings bin ich auch zu früh aufgewacht, so gegen Neune, wenn man um 4 ein­pen­nt — nicht mein Fall Nun ja: Kurz gefrüh­stückt, wieder pen­nen, kurz Nachtisch vom Mit­tag, pen­nen, Nachtisch wollte wieder raus, welch ein Tag. Um 16 Uhr hat­te ich einen Ter­min, das hab ich auch ger­ade noch so geschafft. Da hab ich mich dann mit ein­er Mitabi­turi­entin 3 geschla­gene Stun­den über unsere dama­lige Stufe unter­hal­ten. Time flows by dur­ing a good con­ver­sa­tion. Aber das Wet­ter lud auch zu einem gemütlichen Sit-in im Café ein. Die Par­ty zu unserem 5jährigen Abi ist aber nun fest in Angriff genom­men, hoffe mal, dass das gut über die Bühne geht. Aber die ersten Ideen sehen vielver­sprechend aus Bei uns daheim wurde während­dessen den ganzen Tag Dop­pelkopf gek­loppt, na wenns Spass macht. Inner Faz am Son­ntag stand dann heute eine Art Abge­sang auf die Lit­er­aturtage in Kla­gen­furt, nur drei Büch­er wur­den gelobt, der Rest wäre Stuss. Den Sieger hab ich gar nicht mit­bekom­men, watn Scheiss. Aber Feridun hat einen Preis bekom­men, sein zeitlich­er Nach­fol­ger auch. Da lag ich ja sehr richtig in mein­er Voraus­sa­gung. Jet­zt pröd­del ich hier noch ein wenig rum und gle­ich gehts inne Falle. Denke mal, dass ich diese Nacht bess­er pen­nen kann. Guts Näch­tle aller­seits !


Sonntag, den 29. Juni 2003   

knall auf fall zum abiball

Wir kom­men grad vom Abiball mein­er kleinen Schwest­er. Eine halbe Stunde später trudelte sie dann auch hier ein, war ganz lustig, aber nicht so der Ren­ner . Hab dort noch zwei mit Abi­turi­en­ten getrof­fen und eifrig in der Ver­gan­gen­heit geschwel­gt. Unser 5jähriges zu feiern war aber dann festes Bestreben unseres Tri­umvi­rats . Mal sehen, was daraus nun schon wieder wird Ist schon witzig, was man alles für Gerüchte ver­passt oder welchen man aufge­sessen ist in let­zter Zeit. Jet­zt werd ich mich aber erst mal ein wenig aufs Ohr haun *hauhauhau* [Spitzen­wittz-Scheis­s­witz]. Guts Näch­tle aller­seits…