gerüst oder handschellen

Gestern gabs den Fach­schafts-Mit­ter­nacht­skurs zum The­ma Matrix Ja oder Nein oder so ;-). Da ich ein­er der weni­gen gewe­sen war, der den Film noch nicht kan­nte, wars etwas selt­sam, was dem Film von vorn­here­in für The­sen unterge­jubelt wer­den soll­ten. Da haben einige den Bogen sehr weit ges­pan­nt für meine Gefüh­le und das hat der Film bei mir nicht aus­geräumt. Ganz nette Geschichte, schön gestylt, aber das wars dann auch. Mir erschienen die bei­den Ebe­nen aber sinnbildlich für Philoso­phie und The­olo­gie, ger­ade wenn Mor­pheus Neo am Anfag sagt, dass es für den Ausweg aus dem Hochhaus [groß, verzweigt, unüber­schaulich wie dat Leben] nur zwei Möglichkeit­en gibt: Das Gerüst der Philoso­phie oder die Hand­schellen der The­olo­gie. Soviel dazu ;-). Danach war ich hier noch auf ner Haus­par­ty. Wieder mal so eine, bei der man sich den Namen der­jeni­gen, die man die ganze Zeit nett zutex­tet ein­fach nicht merkt. Schaumer­mal, ob sich der noch auftreiben lässt. Naja, dementsprechend lief heute wenig, da der Schädel ein­fach irgend­wie brummte.

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statt karten

Bin ich doch glatt heute mal bei Karstadt rein, wollte ein Spann­bet­t­lak­en kaufen tun. Lustige Idee an sich. Dann schlurfte ich so mich nichts dich nichts zur Kasse, um zu bezahlen. Zieht die Kassiererin die Karte durch, möööht — tut nich. Hmm, nochmal Möööht, tut nich. Schitte, hamse noch eine andere Karte. Jo, zieh die näch­ste Karte. Mööööht, tut nich! Okay, das waren bei­des Kred­itkarten, dann ver­suchen wirs mal mit der guten alten Sparkassenkarte: Möööht, tut nich. Hamse vielle­icht heute schon viel damit eingekauft? Sich­er, und deswe­gen sper­ren mir zwei Banken mein Kon­to oder wie? Naja, unver­richteter Dinge schlurfte ich wieder raus, mal eben zur Spasskasse nach­fra­gen. Jo, drei Geld­karten fun­zen nicht, sind die alle mag­netisiert oder sowas? Im Geschäft tat­en dies nich. Hmm, nor­males Geschäft oder… Karstadt. Jo alles klar. Bei denen tut nie was. Nee, die Karte ist in Ord­nung, die Kassen sind schuld. Und tat­säch­lich, im näch­sten Geschäft lief alles wie immer. Tja, man sollte nicht so oft nach Karstadt gehen…

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jahresrückschau bei tortellini in käsesahnesoße

Heut Abend war ich noch mit meinem Cous­inch­jenn unter­wegs. Die hat­te ich auch schon ein dreivier­tel Jahr nicht mehr gese­hen, daher kon­nte man sich doch einiges erzählen. Sie is ja auch schon in glück­lichen Umstän­den, aber heirat­en is nich. Wir sind übereingekom­men, trotz langer Zeit rel­a­tiv spon­tan und schnell, dass es doch Ostern ne janz selt­same Angele­gen­heit gewe­sen ist. Und dass einige Bekan­nte auf ne harte Mauer zuren­nen, aber von uns wird sich wohl kein­er dazwis­chen­stellen. Manche Erfahrun­gen muss man alleine machen. Alles weit­ere ist pri­vat ;-). Dann warn wir noch bei unserm Nobeli­tal­iener, schmeckt ganz gut da, ehrlich gesagt, und man sitzt ganz toll da. Anderes Pub­likum als beim Piz­za­l­if­er­an­ten, aber auch nicht jeden Tag bezahlbar.

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belanglose rückblicke

Es ist wieder soweit, das Jahr nähert sich seinem Ende und selt­same Gestal­ten hal­ten es für nötig, uns nochmal erzählen zu wollen, was dies Jahr jet­zt so aussergewöhn­lich aussergewöhn­lich war. Krieg, Tote, Sportereignisse, Naturkatas­tropfen unsoweit­er und­sofrost. Als ob man das nicht mit­gekriegt hätte, so ausseror­dentlich lange ist der Zeitraum ja auch nicht, der betra­chtet wird. Aber die Brille der Kern­ers, Jauchs und Klöp­pels dieser Welt brauch ich mir dazu nicht aufzuset­zen. Mein per­sön­lich­es High­light dies Jahr aus der medi­alen Ecke war die Nena-Waschmit­tel­wer­bung. Erst mal Glück­wun­sch zu dieser Kon­stel­la­tion, es ist ja Mode, Dinge miteinan­der zu verbinden, die nichts gemein­sam haben, wie Bier und Cola und so. Nu ren­nen da so ein paar Hüpf­dohlen durch den Spot, hal­ten bei Nena, zeigen auf deren Tit­ten und schreien “Was ist das denn??” Und Nena meint: “Oh je, das sind die gemeinen Flecken­zw­erge”. Also, dass Nena nicht ganz dicht ist, wussten wir doch irgend­wie schon, aber deswe­gen gle­ich Kinder zu ver­arschen?!?!?!

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adams rippen

Ich war mit mein­er Ex shop­pen. Ste­hen wir so vorm Regal, meint sie “180 Grad — schwul!” Ich dreh mich um: “Ach was, laber nicht! Gel inne Haare ist nichts beson­deres bei Män­nern, okay die gestyl­ten Brillen sind etwas unmännlich, aber das ist höch­stens met­ro­sex­uell.” — “Schwul! Wet­ten um 5 Euro?” — “Bin dabei!”. Später haben wir die bei­den Typen noch mal beim Dou­glas­Stand gese­hen, wo ich mich noch in ein “Heisst nix, heisst nix!” ret­ten kon­nte. Am Aus­gang wur­den wir von den bei­den über­holt und ich hörte nur “… ich hab gele­sen, wenn ein Mann sich 2 Rip­pen raus­nehmen lässt, dann kann er sich selb­st einen bl…” — Tja, sel­ten so schnell jeman­dem 5 Euro gegeben, damit das The­ma abgeschlossen ist 🙂

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uni-time and the living is easy

Yeah, baby, yeah. 7 Stun­den in der Uni wegen des Hil­f­s­mit­telkurs­es auf form­schö­nen Holz­mo­bi­lar, da sagt mein Rück­en leise Servus. Dazu durfte unsere­ins nach etwa 6 Stun­den ein Kurzrefer­at hal­ten.… ICH WAR WOHL GAR. So ein dus­seliges Zeug hab ich sel­ten gere­det, mein­er Tutorin scheints nur wenig aufge­fall­en zu sein. Naja, im Gegen­satz zu anderen hab ich mich nicht ger­ade um Kopf und Kra­gen gere­det, aber schön wars nicht. Danach mal eben ab in den Zug nach Osna mal schaun, was unser Teck­elP­fa­di sich für ne Butze angeeignet hat. Ging wohl, beim Auf­bauen und so kon­nte ich nicht wirk­lich viel helfen, aber sein PC fun­zt nu und ein paar CDs ste­hen auch schon im Regal. Von dem Gedanken, eine qui­etschgelbe Fahne oder eine Schot­t­land­fahne an die Wand zu nageln haben André und ich dann doch noch abge­hal­ten. Hätte leicht türkisch-kitschig aus­ge­se­hen, nee nee. Jo, dann sind wir noch eben beim Ital­iener vor­bei, ne Runde Piz­za und Schutzgeld abholen und noch auffn Rigo ins Café 7. Kein flair im Novem­ber, aber egal :).

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alles an die wand klatschen

War wieder mal Vol­lver­samm­lung des STJRs, jaha. War wohl lustig. Aber die die Demo machen woll­ten, wolln nu doch keine machen, man kann aber auch nicht alles haben. Alles darf man hier lei­der auch nicht erzählen, was so war, aber war lustig, keine Frage. Beschlossen wurde dann aber immer­hin unisono, ein größeres Stoff­plakat an die Chris­tuskirche zu nageln. Das wird eine feine Geschichte, freu ich mich jet­zt schon drauf. Alles für den Dack­el, alles für den Club… Den Blick­punkt haben wird dann auch noch näher ken­nen­gel­ernt, echt schönes Gebäude, viele sehr helle Räume. Eine Art Gesellschaft­sraum mit Par­ket­t­bo­den, Bil­liardtisch, Theke, Inter­net­plätze und große Fen­sters, hätt ich auch wohl gerne als Arbeit­splatz. Der Sitzungsraum war auch nicht ohne, hat der Stim­mung bei der Dis­skus­sion enorm geholfen, sollte man öfters hinge­hen. Anschliessend sind wir noch in die Schin­del­hütte, ein west­fälis­ches Krüstchen verzehren und Königs Luopolds Bier wegschüt­ten. Leck­er, leck­er…

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vatter im digitalen zeitalter

Nu iss­es soweit: Vat­tern ist im dig­i­tal­en Zeital­ter gelandet. Dafür wurde ich heut mor­gen ausm Bett geschmis­sen, um nach Hop­sten zum Aldi zu düsen und einen dig­i­tal­en Cam­corder zu kaufen. Laut Vat­ter ist der für die ganze Fam­i­lie, also wenn wer mal wieder in den Urlaub fährt … Ich hab gle­ich mal 3 Dig­i­tal­fo­tos von unser Mut­ter beim Erb­sendöp­pen [wehe, wen den Begriff ein­er nicht ken­nt ] geschossen, da die Kam­era auch Fotos machen kann. Ist zwar beschei­dene Qual­ität, also wesentlich schlechter als die der Kam­era meines Brud­ers, aber als Möglichkeit, Bilder aus gefilmten Mate­r­i­al her­auszuschnei­den, sicher­lich inter­es­sant. Und ich denke, dass die Filmqual­ität für den Ferse­her aus­re­icht, auch wenn es “nur” eine Medion Kam­era ist. Also gibts ab heute unsere Fam­i­ly auch in der MovieV­er­sion, na das kann ja was wer­den…

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ein kater und verlierende sieger

Bin heut mit nem Riesenkater aufgewacht, ich möchte mal nicht wis­sen, was das fürn Fusel war, den die mir da gestern Nacht eingegossen haben. Davor hat­te ich nur ein kleines Bierchen, deswe­gen hab ich hin­ter­her keine Flasche Wass­er hin­ter­hergekippt. War wohl keine so weise Entschei­dung . Allerd­ings bin ich auch zu früh aufgewacht, so gegen Neune, wenn man um 4 ein­pen­nt — nicht mein Fall Nun ja: Kurz gefrüh­stückt, wieder pen­nen, kurz Nachtisch vom Mit­tag, pen­nen, Nachtisch wollte wieder raus, welch ein Tag. Um 16 Uhr hat­te ich einen Ter­min, das hab ich auch ger­ade noch so geschafft. Da hab ich mich dann mit ein­er Mitabi­turi­entin 3 geschla­gene Stun­den über unsere dama­lige Stufe unter­hal­ten. Time flows by dur­ing a good con­ver­sa­tion. Aber das Wet­ter lud auch zu einem gemütlichen Sit-in im Café ein. Die Par­ty zu unserem 5jährigen Abi ist aber nun fest in Angriff genom­men, hoffe mal, dass das gut über die Bühne geht. Aber die ersten Ideen sehen vielver­sprechend aus Bei uns daheim wurde während­dessen den ganzen Tag Dop­pelkopf gek­loppt, na wenns Spass macht. Inner Faz am Son­ntag stand dann heute eine Art Abge­sang auf die Lit­er­aturtage in Kla­gen­furt, nur drei Büch­er wur­den gelobt, der Rest wäre Stuss. Den Sieger hab ich gar nicht mit­bekom­men, watn Scheiss. Aber Feridun hat einen Preis bekom­men, sein zeitlich­er Nach­fol­ger auch. Da lag ich ja sehr richtig in mein­er Voraus­sa­gung. Jet­zt pröd­del ich hier noch ein wenig rum und gle­ich gehts inne Falle. Denke mal, dass ich diese Nacht bess­er pen­nen kann. Guts Näch­tle aller­seits !

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knall auf fall zum abiball

Wir kom­men grad vom Abiball mein­er kleinen Schwest­er. Eine halbe Stunde später trudelte sie dann auch hier ein, war ganz lustig, aber nicht so der Ren­ner . Hab dort noch zwei mit Abi­turi­en­ten getrof­fen und eifrig in der Ver­gan­gen­heit geschwel­gt. Unser 5jähriges zu feiern war aber dann festes Bestreben unseres Tri­umvi­rats . Mal sehen, was daraus nun schon wieder wird Ist schon witzig, was man alles für Gerüchte ver­passt oder welchen man aufge­sessen ist in let­zter Zeit. Jet­zt werd ich mich aber erst mal ein wenig aufs Ohr haun *hauhauhau* [Spitzen­wittz-Scheis­s­witz]. Guts Näch­tle aller­seits…

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