Freitag, den 20. Juni 2003   

hessegschwätz

Bin wieder im Lande. Jo, wir warn mal eben spon­tan mit 2 Autos runter aufn Hes­sen­tag in Bad Arolsen. Das ist in der Nähe von Kas­sel und wie der Name schon sagt eine Heil­stadt oder wie das heisst. Daher gibts da auch ein Arolsen­er Wass­er [geschmack­lich dem Biele­felder Leitungs­bräu sehr ähn­lich] und ein Arolsen­er Bier, aber irgend­wie sind wir da nicht so richtig rangekom­men. Es gibt auch die Ar-Olsen Broth­ers [SPITZENWITZ!!! ]. Jeden­falls stimmte das Wet­ter, bess­er kon­nte man das nicht haben und die Kabaret­tis­ten waren auch ziem­lich lustig. Wir haben die 80er Nacht mit Peter Schilling und Markus [“Völ­lig los­gelöst” / “Kleine Taschen­lampe brenn”] mit­gemacht und uns Don­ner­stag Bade­salz ange­se­hen, das war schon klasse. Zuvor sind schon Hape Ker­kel­ing und Atze Schröder da gewe­sen. Also lustig die ganze Sache . Auss­chnitte des Fes­ti­vals [es geht noch weit­er, also nix wie hin] gibts auf den drit­ten Pro­gram­men. Nachts gabs das übliche He-wo-issn-meine-Luftmatratze-das-is-meine!!!-Gehaue, was bei uns nie fel­hen darf. Es darf auch nicht fehlen, dass einige prinzip­iell keine dabei haben und andere prinzip­iell die Nacht durch­latschen und wieder andere extreme bag­ger­ing machen. Aber so isse halt DIE JUGENDZEIT !!!


Mittwoch, den 18. Juni 2003   

permanentes

Also so per­ma­nent tagtäglich bloggen werd ich wohl nie so richtig hinkriegen, aber das war auch nie mein Ziel. Dann schreibt man eh nur aller­hand Unsinn hier­her, den man gar nicht lesen kann. Nun ja, meine Schreibar­beit­en hier wer­den langsam aber stetig weniger, der Som­mer erfreut immer noch mit bestem Wet­ter und ich höre neben­bei ein paar Hör­spiele durch. Ganz nett, noch keins hat mich so derbe in den Bann genom­men, aber nett, wie gesagt. Man darf ein wenig seine Phan­tasie anstren­gen und gott­sei­dank sind die Sachen qual­i­ta­tiv sehr gut gemacht. Derzeit liegt “Leo Malet: Das Gold der alten Dame” in meinem CD-Play­er mit Chris­t­ian Bruck­n­er, ein­er bekan­nten Stimme. Gle­ich darf ich noch shop­pen und einkaufen, werd mich aber vorher noch ein wenig aufs Ohr hauen *hauhauhau* Den näch­sten Schinken hab ich auch schon ange­le­sen, d.h. weit­erge­le­sen, ich hänge schon ein wenig an ihm, das ist “Life of pi” von Yann Martell. Den kann man aber auch mit Unter­brechun­gen lesen. Davon später sicher­lich mehr.


Dienstag, den 17. Juni 2003   

nieder

Derzeit wird Deutsch­land von ein­er Ich-schreib-jet­zt-mal-mit-einem-CoAu­tor-der-bess­er-schreiben-kann-als-ich-mein-verp­fuscht­es-Leben-auf- Welle über­schwappt. Didi Bohlen fing erfol­gre­ich damit an, zuvor gabs was von Dol­ly Buster und Michaela Schaf­frath (Gina Wild), les­bar waren let­ztere zwei nicht- tja, wenn da nix hop­pelt, entste­ht keine Hand­lung. Jet­zt will auch noch Daniel Küble­böck eine Biogra­phie erscheinen lassen.

Worüber denn?

Erst vor weni­gen Wochen schmiss Ste­fan-die-andern-haben-Schuld-Effen­berg dem Markt sein “Ich habs allen gezeigt” zu.

Was denn?

Und wenn ers schon gezeigt hat, warum muss er das noch auf­schreiben? Da erzählt er dann, dass er ne früher immer oft zum Fuss­ball­train­ing gefahren ist, Otto ken­nen­gel­ernt hat und als kurz­er Ben­gel mal gefährlich auf die Sch­nautze geflo­gen ist. Wenn das was zeigen ist, dann danke. Den Schinken kann man echt nicht lesen, selb­st das Anhören- ja dat Teil gibts nach dem Bohlen Erfolg selb­stver­ständlich auch als Hör­buch- fällt mehr als schw­er.
Eines fällt nur auf bei all dem Gekritzel: Sie wollen alle was sagen und haben nichts zu sagen. Immer mehr Voll­pro­lls out­en frei­willig: Ich habe nichts inter­res­santes oder kreatives zu Stande gebracht. Na denn…


Montag, den 16. Juni 2003   

dicht

Und das Woch­enende ist schon wieder vor­bei. Das Wet­ter hier in West­falen war wieder bombig, bish­er bin ich mit dem Som­mer mehr als zufrieden. Unsere heimis­che Fußball­mannschaft hat Son­ntag auch noch erfol­gre­ich den Abstieg ver­mieden, was will man als Cluban­hänger mehr ? Dumm war nur, dass ich schwim­men war und mein linkes Ohr ver­stopft ist. Das Gle­iche hat­te ich schon mal in Hol­land, da sagten die Ärzte mir, ich solle ein paar Tage warten, gin­ge von selb­st weg. Ich ver­such die Tour mal noch ein­mal. Hab ger­ade gele­sen, dass Elke Hei­den­re­ich täglich 400–500 Seit­en an Büch­ern liest. Ich bin wohl noch zu jung dazu, hab zuviel selb­st zu tun, aber selb­st dann wäre das eine große Leis­tung mein­er­seits, das echt über eine Woche durchzuziehen. Muss man echt aus irgen­deinem Grunde soviel lesen? Okay, wenn man täglich Zeitun­gen kauft und das ver­rech­net, käme ich wohl auch auf eine gewisse Seiten­zahl. Immer­hin hab ich übers Woch­enende meinen Schmök­er “Gefährliche Geliebte” durch gehauen, bin mal wieder stolz rel­a­tiv zügig ein Buch durch­le­sen zu haben. Aber der Schmök­er war inter­es­sant und machte einem das Lesen leicht. Ich muss mal sehen, ob ich ein zweites Buch des Autors anfange, hab aber noch drei Schmök­er daheim liegen, die bear­beit­et wer­den wollen und gen Ende des Monats kommt der neue Pot­ter.


Sonntag, den 15. Juni 2003   

original

Gestern saßen se schon wieder bre­itarschig inner Glotze: Nach Daniel Göbel­böck dies­mal Alex bei Kern­er, daneben Thomas-Hur­ra-ich-weiss-ein-neues-Fremd­wort-D. Also ein Klon-Sänger neben einem Klon-Rap­per beim Klon-Talk­mas­ter. Fehlt nur noch unser Klon-Kan­zler. Alle tun so, als seien sie die Kings ihres Metiers und brin­gen doch eigen­ständig keine 2 intel­li­gen­ten Sätze hin­tere­inan­der her­aus. Dazu passt die Roman­szene aus Haru­ki Muraka­mi “Gefährliche Geliebte”, in der der Haup­tak­teur, der von seinem Schwiegervater gespon­sort, Besitzer zweier Nobelkneipen gewor­den ist, sich fragt, inwiefern diese seine darstel­lende Per­son noch er ist, wenn er all sein Sein anderen zu ver­danken hat. Inwiefern diese Per­son ihm wirk­lich Genug­tu­ung bringt. Bei all den Fratzen, die einem so über den Weg laufen, wer­den mir die Gesichter, die “Orig­i­nale” sind, derzeit ein­fach zu wenig…


Freitag, den 13. Juni 2003   

runterdaddeln

An Unita­gen lässt sich so wenig schreiben, muss ich ja mal fest­stellen. Gestern hab ich doch glatt noch bei Karstadt eine run­terge­set­zte Ver­sion von Bun­desli­ga Stars 2000 gekriegt. Die Kassiererin hat natür­lich das Bezahlen per Visakarte nicht hin­bekom­men und so hat sie diverse Sachen bei mir abge­bucht und wieder zurück­ge­bucht. Muss ich mal nach­schauen. Auf jeden Fall ist das Fuss­bal­l­kick­en ja vom Schema her das einzige Spiel, wo ich bei abdad­deln kann. Musste ich daheim auch gle­ich mal aus­pro­bieren. Hab noch meine kleinen Schwierigkeit­en, aber die große Klatsche hab ich noch nicht bekom­men. Gestern gings noch feutcht fröh­lich in die Innen­stadt, ich kenn mich da lei­der immer noch nicht gut genug aus. Muss sich ännern !!! Heute wieder früh raus inne Uni, wenig los in der Pfin­gst­woche. Im Hör­saal denkste sowieso nur ans gute Wet­ter [heut strahlt die Sonne wieder mit net­ten Mädels um die Wette], weil die Küh­lung irgend­wie erfrischend ist, auch wenn die Sonne gar nicht in den Hör­saal gelangt. Egal — das bedeutet für den Nach­mit­tag halt: Sonne geniessen, leichte Kost essen, Buch weit­er­lesen, vielle­icht etwas dad­deln und schauen was der Abend bringt…


Freitag, den 13. Juni 2003   

unitage

An Unita­gen lässt sich so wenig schreiben, muss ich ja mal fest­stellen Gestern hab ich doch glatt noch bei Karstadt eine run­terge­set­zte Ver­sion von Bun­desli­ga Stars 2000 gekriegt. Die Kassiererin hat natür­lich das Bezahlen per Visakarte nicht hin­bekom­men und so hat sie diverse Sachen bei mir abge­bucht und wieder zurück­ge­bucht. Muss ich mal nach­schauen. Auf jeden Fall ist das Fuss­bal­l­kick­en ja vom Schema her das einzige Spiel, wo ich bei abdad­deln kann. Musste ich daheim auch gle­ich mal aus­pro­bieren. Hab noch meine kleinen Schwierigkeit­en, aber die große Klatsche hab ich noch nicht bekom­men. Gestern gings noch feutcht fröh­lich in die Innen­stadt, ich kenn mich da lei­der immer noch nicht gut genug aus. Muss sich ännern !!! Heute wieder früh raus inne Uni, wenig los in der Pfin­gst­woche. Im Hör­saal denkste sowieso nur ans gute Wet­ter [heut strahlt die Sonne wieder mit net­ten Mädels um die Wette], weil die Küh­lung irgend­wie erfrischend ist, auch wenn die Sonne gar nicht in den Hör­saal gelangt. Egal — das bedeutet für den Nach­mit­tag halt: Sonne geniessen, leichte Kost essen, Buch weit­er­lesen, vielle­icht etwas dad­deln und schauen was der Abend bringt…


Sonntag, den 8. Juni 2003   

zweite liga

N’Abend! Heut ist der VfL Osnabrück mal wieder in die 2.Fussballbundesliga aufgestiegen, und ratet mal, wer vor Ort war . Ist schon nicht schlecht, wenn man einen kleinen fuss­bal­lver­rück­ten Brud­er hat, der mor­gens nach Osna tin­gelt, um ein paar der let­zten Karten zu organ­isieren. Das hab ich dann so gegen 11 erfahren, nach­dem ich um 8 aussm Bett gefall­en bin. Das hiess also: Mit­tagss­chlaf auss­fall­en lassen und ab an die Bre­mer Brücke. Unsere Plätze waren schon ziem­lich per­fekt: Die erste Hal­bzeit spielte der VfL auf die Gegen­seite, die zweite auf unser Tor. Passend dazu ereignete sich in der ersten Hälfte wenig und in der zweit­en sicherte sich der VfL den Auf­stieg durch zwei immer­hin schöne Tore, während das Spiel an sich eher lang­weilig war. Den ersten Freis­toßtr­e­f­fer von Claaßen set­zte der natür­lich schön in unsere Rich­tung, den zweit­en Ham­mer von Sid­ney war auch her­rlich anzuschauen. Da war die Stim­mung standes­gemäß super. Auf die anschliessende Par­ty auf dem Rathaus platz sind wir dann aber nicht mehr, da man anfangs von der Sonne aus­ge­laugt wurde und das ange­fan­gene Gewit­ter nicht son­der­lich ein­ladend war. Nun sei’s drum, das wichtig­ste hat­ten wir ja miter­lebt. Zuhause bin ich sowieso ins Bett gefall­en… So sieht halt ein Fuss­ball­t­ag aus.


Samstag, den 7. Juni 2003   

frühling

Heute bin ich mal etwas früher ;-). Wie angedeutet musste ich früh raus, den Bus natür­lich ver­passt, dann mit Fahrrad zur Stadt­bahn­sta­tion und per Zug Rich­tung Heimat. Bei gutem Wet­ter, das heute halt war, macht die ganze Sache beinah Spass. Im Zug kon­nte ich dann den Schmök­er weit­er­lesen, der recht gut von der Hand geht. Die englis­chen Sachen, die ich in let­zter Zeit las, kom­men da irgend­wie nicht mit. Dann durfte ich mit­tags meine kleine Vol­ley­ballmädels trainieren, was bei der Hitze allerd­ings nicht lange ging. Ne Gast­mannschaft aus der Gegend war auch noch irgend­wie da, mit denen wir kurzfristig ein Test­spiel macht­en. Deren Trainer­in hat­te dann komis­cher­weise dieselbe Lache, wie das Mädel, in das ich mich vor 2 Monat­en verk­nallt hab. Wat dat nich für Sachen gibt. Ich weiss ja nicht, ob man sich ein­fach in ein Lachen verk­nallen kann… Mein ebay­Ob­jek­tiv ist angekom­men und meine 8-Ock­en-Web­cam auch, tadel­los kann ich nur sagen. Die Cam kann ich später erst aus­pro­biern, weil ich hier keinen USB-Anschluss hab, aber das Objek­tiv zoomt ziem­lich gut für den kleinen Preis. Naja egal. Gle­ich gehts dann noch ein wenig auf Tour in die Stadt, wird noch ein lustiger Abend. Guts Näch­tle aller­seits.


Samstag, den 7. Juni 2003   

genau wie vorhergesagt

Hier fol­gt ein son­niger Tag auf einen Regen­tag [ Wie das Son­nen­lied auf das Regen­lied bei Heinz Erhardt]. Dafür hab ichs klasse eingeteilt bekom­men: Don­ner­stag alle liegenge­bliebene Arbeit erledigt und heute in der Sonne gebruncht. Mit­tags bekam ich noch einen Anruf, ob ich Bock auf Konz­ert hätte. Da sind wir dann heut — bzw. gestern — kurzfristig auf dem Konz­ert von Bon­Jovi gewe­sen, weil meine Ex noch FreiKarten gekriegt hat. Eigentlich woll­ten die ja keine Män­ners mit an Board haben, aber irgendw­er muss sie ja dann doch fix über die Auto­bahn bret­tern. Dann aber nit 6 Mann im Tigra nach Bre­men, und wir waren fast zu spät dran 🙂 Dafür gute Laune und saugutes Wet­ter, die Fahrt allein war schon Ein­tritts­geld wert. Mädels kön­nen aber ziem­lich nervös wer­den beim Gedanken an Jon Bon Jovi, dass muss man mit männlichem Respekt mal fes­thal­ten. Hat ne Anziehungskraft von Jen­nifer Lopez und Sharon Stone zusam­men, dem Gequi­etsche zu fol­gen. War super voll und super lustig ehrlich gesagt. Auch wenn die Amis eigentlich nicht mein Fall sind, erstaunlich wieviele Songs man mitsin­gen kann. Jet­zt bin ich aber auch ziem­lich erschla­gen, dafür, dass ich gle­ich wieder raus darf um Kinders durch den Sand zu scheuchen. Da hoffe ich mal, dass der Wet­ter­rhyth­mus aus­set­zt und Sonne scheint ;-). Guts Näch­tle aller­seits!