schlafignoranz und kateralkopops

Gester kam noch gegen 11 mein Nach­bar vor­bei, ein paar Fläschchen Flüs­sigkeit unterm Arm, die weg soll­ten. Angafan­gen haben wir mit ‘Fürst Ura­nov’, irgen­dein­er Aldiveri­sion von Smirnov Ice. Allerd­ings so eine Ver­sion, bei der man irgend­wie beim ersten Schluck meint, Hmm­m­mm, das kön­nte Ner­ven­ziehen geben am näch­sten Tag und man liegt da goldrichtig. Wenn man dazu noch schlecht schläft, kann es irgend­wie sein, dass man sich nach­mit­tags noch so ein, zwei, drei, vier Stun­den aufs Ohr haut und erst gegen halb 8 wieder fit ist. Also muss ich mich wieder ein wenig später als geplant vor meine Texte set­zten. Zum Glück bin ich nicht angewiesen auf meine Pläne 😉

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clara schuhmanns klavierkonzert

Heute gabs mal wieder Kleinkun­st in der alten Kasse. Brigit­ta Alter­mann aus Berlin gastierte und gab eine Biogra­phie samt Klavier­be­gleitung Clara Schuh­manns zum Besten. Spie­len kon­nte sie schon, anson­sten war die Dame etwas selt­sam, aber mit Fem­i­nistin­nen geht mir das häu­fig so. Aber wie gesagt, kün­st­lerisch astrein, eine andere Mei­n­ung darfs auch mal geben, ewig der gle­iche Sch.. ist auch nicht prick­el­nd. Gelun­gene Abwech­slung, empfehle ich weit­er.

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selbsterlegte gurkengläser

Es gibt sie tat­säch­lich bei ebay: Die umge­ni­eteten Gurkengläs­er aus dem Laster, den Daniel K. umge­sem­melt hat. Na prime, gehen weg wie.… ne gehen irgend­wie nicht weg. Sind erhältlich vor einen Ock­en, dafür nehm ich se nicht mal. Heute war ich wieder derbe am Tin­geln, eigentlich doof, wenn man nichts zu verkaufen hat, aber egal. Bei meinem Schlepp­top ist dann irgend­wan auch die Bat­terie für die Sys­temzeit aus­ge­fall­en oder so, keine Ahnung, der will nu nicht immer los­booten, da muss ich mir noch eine Lösung ein­fall­en lassen. Oder wen anders so lange belästi­gen, bis der mir ne Beratung gibt. Alles nicht so ein­fach…

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mein mob

Seit heute bin ich stolz­er meines Mobs, oder bess­er mit Cramer gesagt von MEINEM MOOOOOOOOOOB! “Manch­mal sitzt der Schmutz so fest, und du wis­chst mit deinem Mob und wis­chst und wis­chst, aber du kommst nicht weit­er. Dann musst du auf die Knie und immer fes­ter wis­chen und irgend­wann klappt es dann doch. Im Leben ist das ganz genau so.” Jo, wie man’s nimmt ;-).

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oma95 läuft und läuft

Wer hätte schon gedacht, dass Windows95 eher alt wird als unser Oma mit ihren mit­tler­weile rüsti­gen 95 Jahren. Wieder mal kam die treueste Ver­wand­schaft zusam­men, war nett. Vielle­icht schaff ichs noch, ein paar Bilders hier zu zeigen, schaumer­mal. Aber unser Omma ist noch ganz schön fit, kann man schon so sagen, hat sich auch gefreut über den Besuch, ging ihr gut. Was will man mehr ?

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westfälische binsenweisheiten

Da war doch glatt die Ver­wand­schaft mal wieder bei uns zuhause zu Besuch. Und wie immer bei solchen Gele­gen­heit­en geht es um Poli­tik, damit man sich nicht über sich selb­st zu unter­hal­ten braucht, was auch nie so lange dauern kann. Unsere Tante kam daraufhin auf die unpassende Sit­u­a­tion von Arbeit­ern und Man­agern zu sprechen: “Dieser Rogows­ki, der ver­di­ent auch zuviel und hat so eine große Klappe dabei. Aber, wenn so einem dann mal was passiert, dann ist das Gezeter aber wieder groß.” Und nun fol­gt mein per­sön­lich­er Lieblingssatz: “… Wie damals, als der Schley­er einen drüber gekricht hat.” — Ohne Worte: Meine Fam­i­lie!

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komm ich getz in fernsehn?

Da sitzt man Ende let­zter Woche so mich nichts, dich nichts inner Fach­schaft und bastelt an der Home­page der­sel­ben, da klin­gelt auf ein­ma das Tele­fon.
“Fach­schaft Philoso­phie, hal­lo?”
“Ja, hier ist RTL West”
“Guten Tag.”
“Ja,
“Wir recher­chieren ger­ade für eine Reportage.”
“Soso.”
“Ja, und uns hat jemand ver­rat­en, dass an ihrer Fakultät jemand studiert und schon im 27. Semes­ter ist.”
“Aha.”
“Kön­nen Sie mir sagen, wer das ist?”
“Nö.”
“Ja, der studiert Math­e­matik, Amerikanis­tik und Spanisch. ”
“Aha, wie kom­men Sie da auf uns?”
“Ja, Amerikanis­tik gehört doch zur Philoso­phie.”
“???”
“Ja oder?”
“Ja, äh, ich glaub, das hat jet­zt was mit Logik zu tun.”
“Sehn sie. Und bei der Math­e­fach­schaft geht kein­er ans Tele­fon. Und da dachte ich, dass ich Sie mal anrufe.”
“Alles klar.”
“Kön­nen Sie mir da weit­er­helfen?”
“Ja, ääh­hh, ich glaub, der heisst Schleck­er­mann. Genau weiss ich das aber auch nicht. Der studiert auch nicht Math­e­matik und ich bin auch erst im 18ten Semes­ter, ver­ste­hen sie?”
“Ja, das ver­ste­he ich gut.”
“Vielle­icht rufen sie dann doch bess­er bei der Fach­schaft Math­e­matik an.”
“Ja, das wird das beste sein.”

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computer und so

Mein Brud­er hat mein­er Mut­ter wieder was beige­bracht. Meinte sie jeden­falls, damit kann man ja den andern Sohne­mann dann auch ner­ven. Tab­u­la­toren benutzen bei Word statt Tabellen ein­fü­gen. WAS WEISS ICH DENN VON TABULATOREN? Naja, egal, da warse auf jeden­fall nicht von abzubrin­gen. Es klappte zwar nichts, was sie so anstellen wollte aber wen störts. Dann hat se doch noch Tabellen erstellt und ver­suchte bes­timmte Textstellen in die Tabelle zu schieben. Sah schon putzig aus, wie sie den Mon­i­tor fes­thielt, damit der beim “schieben” nicht run­ter­fällt 🙂

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7 uhr morgens in ostwestfalen

Klin­gelt doch heute mit­ten in der Nacht um 7 das Tele­fon. Mut­tern dran. “Du, sam­ma, schneit das bei euch auch?” “Hmmm, ähhh, jo, schneit, wieso?” — “Wollt ich nur wis­sen.” — “Aha, son­st nix?” — “Post ist angekom­men.” — “Aha, son­st nix?” — “Nö.” — “Deswe­gen ruf­ste an?” — “Kon­nt ich ja nicht wis­sen, dass da wer ran geht.” Stimmt, da hatse recht.

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gerüst oder handschellen

Gestern gabs den Fach­schafts-Mit­ter­nacht­skurs zum The­ma Matrix Ja oder Nein oder so ;-). Da ich ein­er der weni­gen gewe­sen war, der den Film noch nicht kan­nte, wars etwas selt­sam, was dem Film von vorn­here­in für The­sen unterge­jubelt wer­den soll­ten. Da haben einige den Bogen sehr weit ges­pan­nt für meine Gefüh­le und das hat der Film bei mir nicht aus­geräumt. Ganz nette Geschichte, schön gestylt, aber das wars dann auch. Mir erschienen die bei­den Ebe­nen aber sinnbildlich für Philoso­phie und The­olo­gie, ger­ade wenn Mor­pheus Neo am Anfag sagt, dass es für den Ausweg aus dem Hochhaus [groß, verzweigt, unüber­schaulich wie dat Leben] nur zwei Möglichkeit­en gibt: Das Gerüst der Philoso­phie oder die Hand­schellen der The­olo­gie. Soviel dazu ;-). Danach war ich hier noch auf ner Haus­par­ty. Wieder mal so eine, bei der man sich den Namen der­jeni­gen, die man die ganze Zeit nett zutex­tet ein­fach nicht merkt. Schaumer­mal, ob sich der noch auftreiben lässt. Naja, dementsprechend lief heute wenig, da der Schädel ein­fach irgend­wie brummte.

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