Sonntag, den 14. März 2004   

k(l)eine anlaufschwierigkeiten

Heut hab ich das Joggen mal wieder ange­fan­gen nach der kleinen Ver­let­zung. Her­rlich­stes Wet­ter, lauwarmer Wind, da macht der kleine Berg hier Spass. Hab mich für die Route durch den Wald entsch­ieden, war schön. So inter­es­sant immer­hin, dass ich hin­ter­her noch mal kurz mit der Kam­era raus bin, um ein paar Fotos zu schiessen. Nu hab ich also schon Fotos des Berg­w­erkes aus Laggen­beck, Tecklenburg/ Laggen­beck und Schier­loh. Dazu den Cow­bo von Schier­loh… Nette kleine Samm­lung.


Donnerstag, den 11. März 2004   

schlafignoranz und kateralkopops

Gester kam noch gegen 11 mein Nach­bar vor­bei, ein paar Fläschchen Flüs­sigkeit unterm Arm, die weg soll­ten. Angafan­gen haben wir mit ‘Fürst Ura­nov’, irgen­dein­er Aldiveri­sion von Smirnov Ice. Allerd­ings so eine Ver­sion, bei der man irgend­wie beim ersten Schluck meint, Hmm­m­mm, das kön­nte Ner­ven­ziehen geben am näch­sten Tag und man liegt da goldrichtig. Wenn man dazu noch schlecht schläft, kann es irgend­wie sein, dass man sich nach­mit­tags noch so ein, zwei, drei, vier Stun­den aufs Ohr haut und erst gegen halb 8 wieder fit ist. Also muss ich mich wieder ein wenig später als geplant vor meine Texte set­zten. Zum Glück bin ich nicht angewiesen auf meine Pläne 😉


Samstag, den 6. März 2004   

clara schuhmanns klavierkonzert

Heute gabs mal wieder Kleinkun­st in der alten Kasse. Brigit­ta Alter­mann aus Berlin gastierte und gab eine Biogra­phie samt Klavier­be­gleitung Clara Schuh­manns zum Besten. Spie­len kon­nte sie schon, anson­sten war die Dame etwas selt­sam, aber mit Fem­i­nistin­nen geht mir das häu­fig so. Aber wie gesagt, kün­st­lerisch astrein, eine andere Mei­n­ung darfs auch mal geben, ewig der gle­iche Sch.. ist auch nicht prick­el­nd. Gelun­gene Abwech­slung, empfehle ich weit­er.


Dienstag, den 2. März 2004   

selbsterlegte gurkengläser

Es gibt sie tat­säch­lich bei ebay: Die umge­ni­eteten Gurkengläs­er aus dem Laster, den Daniel K. umge­sem­melt hat. Na prime, gehen weg wie.… ne gehen irgend­wie nicht weg. Sind erhältlich vor einen Ock­en, dafür nehm ich se nicht mal. Heute war ich wieder derbe am Tin­geln, eigentlich doof, wenn man nichts zu verkaufen hat, aber egal. Bei meinem Schlepp­top ist dann irgend­wan auch die Bat­terie für die Sys­temzeit aus­ge­fall­en oder so, keine Ahnung, der will nu nicht immer los­booten, da muss ich mir noch eine Lösung ein­fall­en lassen. Oder wen anders so lange belästi­gen, bis der mir ne Beratung gibt. Alles nicht so ein­fach…


Montag, den 1. März 2004   

mein mob

Seit heute bin ich stolz­er meines Mobs, oder bess­er mit Cramer gesagt von MEINEM MOOOOOOOOOOB! “Manch­mal sitzt der Schmutz so fest, und du wis­chst mit deinem Mob und wis­chst und wis­chst, aber du kommst nicht weit­er. Dann musst du auf die Knie und immer fes­ter wis­chen und irgend­wann klappt es dann doch. Im Leben ist das ganz genau so.” Jo, wie man’s nimmt ;-).


Sonntag, den 22. Februar 2004   

oma95 läuft und läuft

Wer hätte schon gedacht, dass Windows95 eher alt wird als unser Oma mit ihren mit­tler­weile rüsti­gen 95 Jahren. Wieder mal kam die treueste Ver­wand­schaft zusam­men, war nett. Vielle­icht schaff ichs noch, ein paar Bilders hier zu zeigen, schaumer­mal. Aber unser Omma ist noch ganz schön fit, kann man schon so sagen, hat sich auch gefreut über den Besuch, ging ihr gut. Was will man mehr ?


Montag, den 16. Februar 2004   

westfälische binsenweisheiten

Da war doch glatt die Ver­wand­schaft mal wieder bei uns zuhause zu Besuch. Und wie immer bei solchen Gele­gen­heit­en geht es um Poli­tik, damit man sich nicht über sich selb­st zu unter­hal­ten braucht, was auch nie so lange dauern kann. Unsere Tante kam daraufhin auf die unpassende Sit­u­a­tion von Arbeit­ern und Man­agern zu sprechen: “Dieser Rogows­ki, der ver­di­ent auch zuviel und hat so eine große Klappe dabei. Aber, wenn so einem dann mal was passiert, dann ist das Gezeter aber wieder groß.” Und nun fol­gt mein per­sön­lich­er Lieblingssatz: “… Wie damals, als der Schley­er einen drüber gekricht hat.” — Ohne Worte: Meine Fam­i­lie!


Sonntag, den 15. Februar 2004   

komm ich getz in fernsehn?

Da sitzt man Ende let­zter Woche so mich nichts, dich nichts inner Fach­schaft und bastelt an der Home­page der­sel­ben, da klin­gelt auf ein­ma das Tele­fon.
“Fach­schaft Philoso­phie, hal­lo?”
“Ja, hier ist RTL West”
“Guten Tag.”
“Ja,
“Wir recher­chieren ger­ade für eine Reportage.”
“Soso.”
“Ja, und uns hat jemand ver­rat­en, dass an ihrer Fakultät jemand studiert und schon im 27. Semes­ter ist.”
“Aha.”
“Kön­nen Sie mir sagen, wer das ist?”
“Nö.”
“Ja, der studiert Math­e­matik, Amerikanis­tik und Spanisch. ”
“Aha, wie kom­men Sie da auf uns?”
“Ja, Amerikanis­tik gehört doch zur Philoso­phie.”
“???”
“Ja oder?”
“Ja, äh, ich glaub, das hat jet­zt was mit Logik zu tun.”
“Sehn sie. Und bei der Math­e­fach­schaft geht kein­er ans Tele­fon. Und da dachte ich, dass ich Sie mal anrufe.”
“Alles klar.”
“Kön­nen Sie mir da weit­er­helfen?”
“Ja, ääh­hh, ich glaub, der heisst Schleck­er­mann. Genau weiss ich das aber auch nicht. Der studiert auch nicht Math­e­matik und ich bin auch erst im 18ten Semes­ter, ver­ste­hen sie?”
“Ja, das ver­ste­he ich gut.”
“Vielle­icht rufen sie dann doch bess­er bei der Fach­schaft Math­e­matik an.”
“Ja, das wird das beste sein.”


Montag, den 2. Februar 2004   

computer und so

Mein Brud­er hat mein­er Mut­ter wieder was beige­bracht. Meinte sie jeden­falls, damit kann man ja den andern Sohne­mann dann auch ner­ven. Tab­u­la­toren benutzen bei Word statt Tabellen ein­fü­gen. WAS WEISS ICH DENN VON TABULATOREN? Naja, egal, da warse auf jeden­fall nicht von abzubrin­gen. Es klappte zwar nichts, was sie so anstellen wollte aber wen störts. Dann hat se doch noch Tabellen erstellt und ver­suchte bes­timmte Textstellen in die Tabelle zu schieben. Sah schon putzig aus, wie sie den Mon­i­tor fes­thielt, damit der beim “schieben” nicht run­ter­fällt 🙂


Donnerstag, den 29. Januar 2004   

7 uhr morgens in ostwestfalen

Klin­gelt doch heute mit­ten in der Nacht um 7 das Tele­fon. Mut­tern dran. “Du, sam­ma, schneit das bei euch auch?” “Hmmm, ähhh, jo, schneit, wieso?” — “Wollt ich nur wis­sen.” — “Aha, son­st nix?” — “Post ist angekom­men.” — “Aha, son­st nix?” — “Nö.” — “Deswe­gen ruf­ste an?” — “Kon­nt ich ja nicht wis­sen, dass da wer ran geht.” Stimmt, da hatse recht.