Montag, den 1. März 2004   

mein mob

Seit heute bin ich stolz­er meines Mobs, oder bess­er mit Cramer gesagt von MEINEM MOOOOOOOOOOB! “Manch­mal sitzt der Schmutz so fest, und du wis­chst mit deinem Mob und wis­chst und wis­chst, aber du kommst nicht weit­er. Dann musst du auf die Knie und immer fes­ter wis­chen und irgend­wann klappt es dann doch. Im Leben ist das ganz genau so.” Jo, wie man’s nimmt ;-).


Sonntag, den 22. Februar 2004   

oma95 läuft und läuft

Wer hätte schon gedacht, dass Windows95 eher alt wird als unser Oma mit ihren mit­tler­weile rüsti­gen 95 Jahren. Wieder mal kam die treueste Ver­wand­schaft zusam­men, war nett. Vielle­icht schaff ichs noch, ein paar Bilders hier zu zeigen, schaumer­mal. Aber unser Omma ist noch ganz schön fit, kann man schon so sagen, hat sich auch gefreut über den Besuch, ging ihr gut. Was will man mehr ?


Montag, den 16. Februar 2004   

westfälische binsenweisheiten

Da war doch glatt die Ver­wand­schaft mal wieder bei uns zuhause zu Besuch. Und wie immer bei solchen Gele­gen­heit­en geht es um Poli­tik, damit man sich nicht über sich selb­st zu unter­hal­ten braucht, was auch nie so lange dauern kann. Unsere Tante kam daraufhin auf die unpassende Sit­u­a­tion von Arbeit­ern und Man­agern zu sprechen: “Dieser Rogows­ki, der ver­di­ent auch zuviel und hat so eine große Klappe dabei. Aber, wenn so einem dann mal was passiert, dann ist das Gezeter aber wieder groß.” Und nun fol­gt mein per­sön­lich­er Lieblingssatz: “… Wie damals, als der Schley­er einen drüber gekricht hat.” — Ohne Worte: Meine Fam­i­lie!


Sonntag, den 15. Februar 2004   

komm ich getz in fernsehn?

Da sitzt man Ende let­zter Woche so mich nichts, dich nichts inner Fach­schaft und bastelt an der Home­page der­sel­ben, da klin­gelt auf ein­ma das Tele­fon.
“Fach­schaft Philoso­phie, hal­lo?”
“Ja, hier ist RTL West”
“Guten Tag.”
“Ja,
“Wir recher­chieren ger­ade für eine Reportage.”
“Soso.”
“Ja, und uns hat jemand ver­rat­en, dass an ihrer Fakultät jemand studiert und schon im 27. Semes­ter ist.”
“Aha.”
“Kön­nen Sie mir sagen, wer das ist?”
“Nö.”
“Ja, der studiert Math­e­matik, Amerikanis­tik und Spanisch. ”
“Aha, wie kom­men Sie da auf uns?”
“Ja, Amerikanis­tik gehört doch zur Philoso­phie.”
“???”
“Ja oder?”
“Ja, äh, ich glaub, das hat jet­zt was mit Logik zu tun.”
“Sehn sie. Und bei der Math­e­fach­schaft geht kein­er ans Tele­fon. Und da dachte ich, dass ich Sie mal anrufe.”
“Alles klar.”
“Kön­nen Sie mir da weit­er­helfen?”
“Ja, ääh­hh, ich glaub, der heisst Schleck­er­mann. Genau weiss ich das aber auch nicht. Der studiert auch nicht Math­e­matik und ich bin auch erst im 18ten Semes­ter, ver­ste­hen sie?”
“Ja, das ver­ste­he ich gut.”
“Vielle­icht rufen sie dann doch bess­er bei der Fach­schaft Math­e­matik an.”
“Ja, das wird das beste sein.”


Montag, den 2. Februar 2004   

computer und so

Mein Brud­er hat mein­er Mut­ter wieder was beige­bracht. Meinte sie jeden­falls, damit kann man ja den andern Sohne­mann dann auch ner­ven. Tab­u­la­toren benutzen bei Word statt Tabellen ein­fü­gen. WAS WEISS ICH DENN VON TABULATOREN? Naja, egal, da warse auf jeden­fall nicht von abzubrin­gen. Es klappte zwar nichts, was sie so anstellen wollte aber wen störts. Dann hat se doch noch Tabellen erstellt und ver­suchte bes­timmte Textstellen in die Tabelle zu schieben. Sah schon putzig aus, wie sie den Mon­i­tor fes­thielt, damit der beim “schieben” nicht run­ter­fällt 🙂


Donnerstag, den 29. Januar 2004   

7 uhr morgens in ostwestfalen

Klin­gelt doch heute mit­ten in der Nacht um 7 das Tele­fon. Mut­tern dran. “Du, sam­ma, schneit das bei euch auch?” “Hmmm, ähhh, jo, schneit, wieso?” — “Wollt ich nur wis­sen.” — “Aha, son­st nix?” — “Post ist angekom­men.” — “Aha, son­st nix?” — “Nö.” — “Deswe­gen ruf­ste an?” — “Kon­nt ich ja nicht wis­sen, dass da wer ran geht.” Stimmt, da hatse recht.


Sonntag, den 25. Januar 2004   

gerüst oder handschellen

Gestern gabs den Fach­schafts-Mit­ter­nacht­skurs zum The­ma Matrix Ja oder Nein oder so ;-). Da ich ein­er der weni­gen gewe­sen war, der den Film noch nicht kan­nte, wars etwas selt­sam, was dem Film von vorn­here­in für The­sen unterge­jubelt wer­den soll­ten. Da haben einige den Bogen sehr weit ges­pan­nt für meine Gefüh­le und das hat der Film bei mir nicht aus­geräumt. Ganz nette Geschichte, schön gestylt, aber das wars dann auch. Mir erschienen die bei­den Ebe­nen aber sinnbildlich für Philoso­phie und The­olo­gie, ger­ade wenn Mor­pheus Neo am Anfag sagt, dass es für den Ausweg aus dem Hochhaus [groß, verzweigt, unüber­schaulich wie dat Leben] nur zwei Möglichkeit­en gibt: Das Gerüst der Philoso­phie oder die Hand­schellen der The­olo­gie. Soviel dazu ;-). Danach war ich hier noch auf ner Haus­par­ty. Wieder mal so eine, bei der man sich den Namen der­jeni­gen, die man die ganze Zeit nett zutex­tet ein­fach nicht merkt. Schaumer­mal, ob sich der noch auftreiben lässt. Naja, dementsprechend lief heute wenig, da der Schädel ein­fach irgend­wie brummte.


Mittwoch, den 7. Januar 2004   

statt karten

Bin ich doch glatt heute mal bei Karstadt rein, wollte ein Spann­bet­t­lak­en kaufen tun. Lustige Idee an sich. Dann schlurfte ich so mich nichts dich nichts zur Kasse, um zu bezahlen. Zieht die Kassiererin die Karte durch, möööht — tut nich. Hmm, nochmal Möööht, tut nich. Schitte, hamse noch eine andere Karte. Jo, zieh die näch­ste Karte. Mööööht, tut nich! Okay, das waren bei­des Kred­itkarten, dann ver­suchen wirs mal mit der guten alten Sparkassenkarte: Möööht, tut nich. Hamse vielle­icht heute schon viel damit eingekauft? Sich­er, und deswe­gen sper­ren mir zwei Banken mein Kon­to oder wie? Naja, unver­richteter Dinge schlurfte ich wieder raus, mal eben zur Spasskasse nach­fra­gen. Jo, drei Geld­karten fun­zen nicht, sind die alle mag­netisiert oder sowas? Im Geschäft tat­en dies nich. Hmm, nor­males Geschäft oder… Karstadt. Jo alles klar. Bei denen tut nie was. Nee, die Karte ist in Ord­nung, die Kassen sind schuld. Und tat­säch­lich, im näch­sten Geschäft lief alles wie immer. Tja, man sollte nicht so oft nach Karstadt gehen…


Sonntag, den 4. Januar 2004   

jahresrückschau bei tortellini in käsesahnesoße

Heut Abend war ich noch mit meinem Cous­inch­jenn unter­wegs. Die hat­te ich auch schon ein dreivier­tel Jahr nicht mehr gese­hen, daher kon­nte man sich doch einiges erzählen. Sie is ja auch schon in glück­lichen Umstän­den, aber heirat­en is nich. Wir sind übereingekom­men, trotz langer Zeit rel­a­tiv spon­tan und schnell, dass es doch Ostern ne janz selt­same Angele­gen­heit gewe­sen ist. Und dass einige Bekan­nte auf ne harte Mauer zuren­nen, aber von uns wird sich wohl kein­er dazwis­chen­stellen. Manche Erfahrun­gen muss man alleine machen. Alles weit­ere ist pri­vat ;-). Dann warn wir noch bei unserm Nobeli­tal­iener, schmeckt ganz gut da, ehrlich gesagt, und man sitzt ganz toll da. Anderes Pub­likum als beim Piz­za­l­if­er­an­ten, aber auch nicht jeden Tag bezahlbar.


Sonntag, den 28. Dezember 2003   

belanglose rückblicke

Es ist wieder soweit, das Jahr nähert sich seinem Ende und selt­same Gestal­ten hal­ten es für nötig, uns nochmal erzählen zu wollen, was dies Jahr jet­zt so aussergewöhn­lich aussergewöhn­lich war. Krieg, Tote, Sportereignisse, Naturkatas­tropfen unsoweit­er und­sofrost. Als ob man das nicht mit­gekriegt hätte, so ausseror­dentlich lange ist der Zeitraum ja auch nicht, der betra­chtet wird. Aber die Brille der Kern­ers, Jauchs und Klöp­pels dieser Welt brauch ich mir dazu nicht aufzuset­zen. Mein per­sön­lich­es High­light dies Jahr aus der medi­alen Ecke war die Nena-Waschmit­tel­wer­bung. Erst mal Glück­wun­sch zu dieser Kon­stel­la­tion, es ist ja Mode, Dinge miteinan­der zu verbinden, die nichts gemein­sam haben, wie Bier und Cola und so. Nu ren­nen da so ein paar Hüpf­dohlen durch den Spot, hal­ten bei Nena, zeigen auf deren Tit­ten und schreien “Was ist das denn??” Und Nena meint: “Oh je, das sind die gemeinen Flecken­zw­erge”. Also, dass Nena nicht ganz dicht ist, wussten wir doch irgend­wie schon, aber deswe­gen gle­ich Kinder zu ver­arschen?!?!?!