Stöbern in "bedachtes"
Samstag, den 2. September 2017   

Die Sender im Kabelnetz werden umgestellt und meine Tante muss ihre Senderliste aktualisiert haben.
Tantchen: „Eigentlich brauchen wir nur ein paar, es läuft ja nichts mehr. Aber was ist denn mit diesem Sender, der den ganzen Tag Gottesdienste zeigt?“
Ich: „Bibel TV? Das ist aber ein eher komischer Sender.“
Tantchen: „Den guckt dein Onkel doch wohl.“
Ich: „Naja, der hört ja auch nicht wirklich zu, aber dann reicht auch Sturm der Liebe.“
Tantchen: „Ist ja auch egal.“


Donnerstag, den 18. Mai 2017   

Die Supermarktskassiererin hat mir heute nachdrücklich die genaue Position an ihrer Kasse erklärt, an die ich mit meinem Einkaufswagen mit der Frontseite anzudocken habe. Das nächste Mal beharre ich auf Einkaufswagenhinstellfreiheit.


Samstag, den 4. März 2017   

Der Teuersten ist das Schlafzimmer zu voll mit Klamotten. An Klamotten teilt sich das so in 80% ihre, 20% meine auf. Als erstes dezimiert sie die 20%.


Samstag, den 4. März 2017   

Ich hätte es ja gut für die Stimmung gefunden, wenn sie den Gästen beim literarischen Quartett Kaffee und ein schönes Stück Torte serviert hätten.


Dienstag, den 7. Februar 2017   

Seitdem es beim Supermarkt in der Nähe unseres Elternhauses nur noch fair gehandelte Produkte gibt, kann Mutter dort nicht mehr ihre Lieblingsschokolade kaufen. Deswegen wird findet sich jetzt im ganzen Haus keine Schokolade mehr. Das ist auch so eine Katastrophe.


Sonntag, den 18. Dezember 2016   

Weil ich keine Lust mehr habe, mich in sogenannten sozialen Netzwerken zu tummeln, die einem immer mehr Blödsinn um die Ohren hauen, sprich: Was ich sagen soll und was ich gefälltmirn soll, schreibe ich jetzt, wenn ich was mitzuteilen habe, vermehrt aus meinem Blog heraus. So wie dieser Text sollte das alles dann schön in epischer Breite da reinschießen. Damit sind dann alle bedacht, dich mal was von mir hören wollen und sich auf den unterschiedlichsten Plattformen rumtollen. Und jetzt weiter im Text.


Dienstag, den 6. September 2016   

Vor ein paar Wochen habe ich angemosert, dass so viele Leute, die früher brav und fleißig gebloggt haben, dies nicht mehr tun. Ich schreibe zwar noch ordentlich ins Internet, aber auf meinem privaten Blog hier ist es doch sehr still geworden. Das hat etwas damit zu tun, dass ich Lokalkram in das Lokalblog und Popkulturkram in das Überflüssigkeitsblog platziere. Und sicher auch mit dem gewissen Unbehagen, Persönliches zu veröffentlichen. Wer weiß, wer mitliest, wer weiß, wer das wann wie wo gegen einen verwenden will. Ein böser Gedanke. Ein feiger Gedanke.

Aber ein Gedanke, der nach vorne drängt, wenn man Online Ärger hat. Kritik im früher mal so genannten Web 2.0 ist anders als die Kritik im Internet von früher war: Sie ist oftmals plump, oftmals auf kindischem Niveu polemisch und meist nicht erhellend.

Das hat auch damit zu tun, dass man zu viel auf Facebook postet, was dann dort nur snapchatartig versickert. Facebook will die persönlichen Inhalte, auch Geschichten, aber will sie nur in aktuell. Sie sollen schnell weg.

Und so kommen viele Dinge nicht hierher. Das hat sich zu ändern.


Mittwoch, den 27. Januar 2016   

Runiert Doselmilch den Kaffee besser als Löffelüberdosierung oder ist die Kaffeemarke schlicht scheiße? Und wer hat die Zeit, das ordentlich auszuforschen? Gestern Mikrofon für’s Aufnahmegerät bestellt. Dauert nach Düsseldorf immer einen Tag länger. Ist ausgeforscht.


Dienstag, den 26. Januar 2016   

momox

Über die Seite momox.de kann man seine ausrangierenswerten Schinken direkt zu Geld machen, das habe ich heute mal getan mit folgenden Büchern:
momox
Man kriegt zwar für einige dieser Exemplare mehr Geld, wenn man sie erfolgreich selbst verkauft, aber spart sich auf diese Weise die Einzelabwicklung. Und bei 5€ Bonus ist das ganze auch wieder verschmerzbar.


Dienstag, den 29. Dezember 2015   

Neulich im Buchladen. Ein älterer Mann steht an der Kasse und erzählt von Zuhause:

Ein Buch noch und ich kann umziehen. Haha. Nein, das ist wirklich schon extrem. Bei mir stapeln sich Bücher auf Büchern und neben Büchern bis zur Decke. Aber ich bin ja nicht der einzige Bibliomane hier…

(schaut sich um)

(ertappt-vertieftes Anstarren von Buchinhalten und Buchrücken der Umherstehenden.)


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