Stichwort: westfälische idiome
Sonntag, den 11. April 2010   

westfälische idiome (viii): pröddeln

Pröd­deln gehört zu den männlichen Aktiv­itäten, die von Frauen und Nicht­pröd­dlern aus Unken­nt­nis gerne zu den stu­pid­en, eigen­bröd­lerischen Hand­lun­gen gezählt wer­den. Bei ein­er solchen neg­a­tiv­en Beurteilung wird grund­sät­zlich die kon­tem­pla­tive Charak­ter­is­tik dieser Tätigkeit außer Acht gelassen.

Pröd­deln ähnelt dem Suchen, indem man während dieser Beschäf­ti­gung ver­schiedene Gegen­stände erken­nend unter die Lupe nimmt. Man kann in ein­er Schublade, einem Raum oder auch ein­fach in der Hosen­tasche pröd­deln, solange sich dort eine noch nicht gän­zliche erfasste Anzahl von Gegen­stän­den befind­en. Ein Pröd­deln endet, wenn man keine Lust mehr hat, wenn man alle Gegen­stände erfasst hat oder wenn man tat­säch­lich etwas Inter­es­santes gefun­den hat.

Es ist also weniger ein Suchen nach einem bes­timmten Gegen­stand als vielmehr ein kon­tem­pla­tives Find­en von etwas, von dem man beim Pröd­deln noch nicht weiß, was es ist. Auch und ger­ade wenn es nicht mehr als eine gewisse Ruhe und innere Einkehr ist.

Ver­wandte Tätigkeit­en sind das über­lange Aufhal­ten im eigens dazu ein­gerichteten Hob­by-Keller, auf dem Dachbo­den, in der Garage, in Elek­tron­ikfachgeschäften, Baumärk­ten, Musik­lä­den oder Buch­hand­lun­gen. Eben­so zählt das sitzende Nicht­denken dazu, das von Frauen nie als solch­es akzep­tiert wird und mit einem Was denkst du ger­ade? empfind­lich gestört wird.


Montag, den 1. März 2010   

westfälische idiome (vii): völlig banane sein

Das heutige Idiom gehört zu den­jeni­gen, die im West­fälis­chen vorkom­men, auch wenn der genaue Ursprung nicht bekan­nt ist. Es han­delt sich um den Ausspruch: Das ist doch völ­lig Banane.

Es kön­nen nur für den Red­ner eher abstrak­te Gegen­stände Banane sein. Man sagt also nicht Dieses Haus da ist Banane. Ein solch­er Ausspruch würde aller­höch­stens Kinder belusti­gen. (Der Geschmack eines Eis­es kann natür­lich weit­er­hin Banane sein; hier­bei bezieht man sich aber nicht auf ein Sein, son­dern lediglich auf eine sinnliche Wirkung, also ein So-Sein.)

Man kann dage­gen sagen Die Architek­tur des Haus­es finde ich völ­lig Banane. Eben­so kann man ein ver­lorenes Spiel ein­er Fuss­ball­mannschaft analysieren, indem man sagt, das tak­tis­che Vorge­hen auf dem Spielfeld sei völ­lig Banane gewe­sen.

Mit Banane bezieht man sich hier also präzise auf eine nicht-ade­quate gestal­ter­ische Umset­zung ein­er Idee, nicht auf den Gegen­stand selb­st, der diese gestal­ter­ische Umset­zung darstellt. Der Sach­lage nach kön­nte der Red­ner daher auch sagen, dass die Umset­zung der Idee der eigentlichen Idee dessen, was umge­set­zt wer­den sollte, nicht zuträglich ist. Mit Das ist doch Banane fügt der Red­ner hinzu, für wie gescheit­ert er auch per­sön­lich diese Umset­zung empfind­et. Es ist also keine rein sach­liche Analyse. Diese sind dem gemeinen West­falen aber eh sus­pekt.

Das Wort Banane wird wohl gewählt, weil eine Banane eine gekrümmte Form hat, deren Zweck (“Warum ist die Banane krumm?”) sich vie­len nicht erschließt, was widerum eine gewisse Irri­ta­tion nach sich zieht. Da diese Irri­ta­tion aber dem eige­nen Unwis­sen entstammt, nicht der Unerk­lär­barkeit, warum Bana­nen gekrümmt sind, ist diese Irri­ta­tion für Ken­ner natür­lich auch irgend­wie wieder völ­lig Banane.


Montag, den 1. Februar 2010   

westfälische idiome (vi): etwas jemandem auskommen

Ein Auskom­men meint herkömm­licher­weise ein finanzielles Einkom­men, mit dem eine Per­son gut leben kann, mit dem sie daher gut auskommt. Insofern passt das Eine gut zum Anderen.

Diese Rede, dass das Eine gut zum Anderen passt, wird metapho­risch über­nom­men zur Redeweise, dass etwas jeman­dem auskommt.

Man kann daher, wenn man mit ein­er Per­son einen Ter­min unter der Bedin­gung, dass dieser der Per­son passt, abmacht, für diese Bedin­gung auch sagen: Wenn’s Dir auskommt.

Eben­so kann man nach ein­er ter­min­lichen Fes­tle­gung sagen Das kommt mir gut aus oder Das kommt mir nicht gut aus.


Montag, den 25. Januar 2010   

westfälische idiome (v): das darf doch nicht warstein

Das Idiom Das darf doch nicht Warstein bezieht sich in abge­wan­del­ter Weise auf die Reden­sart Das darf doch nicht wahr sein. Genau­so ver­hält es sich mit Das kann ja nicht Warstein und Das kann ja nicht wahr sein.

Mit der idioma­tis­chen Abwand­lung von wahr sein zu Warstein wird eine inhaltliche Verbindung zu Wahrstein, resp. des Bieres, wodurch Wahrstein den meis­ten Men­schen ein Begriff ist, erzeugt.

Dieser gewitzte Bezug zum Alko­hol bere­ichert den Ausspruch um die inhaltliche Note, dass man die nervige Verzwei­flung, die sich angesichts eines Zus­tandes in der Welt ein­stellt, nicht allzu schw­er nehmen soll.

Der Ausspruch wird in der Form Das kann ja nicht Warstein auch ver­wen­det, um beim Bier­trinken irri­tiert darauf hin zu weisen, dass es sich beim angetrunk­e­nen Bier wohl nicht um ein Qual­itäts­bier han­delt.

[ Ver­wandtes Idiom: Du kriegst die Tür nicht zu. ]


Montag, den 25. Januar 2010   

westfälische idiome (iv): du kriegst die tür nicht zu

Das Idiom Du kriegst die Tür nicht zu wird im West­fälis­chen dur­chaus gebraucht, weil sein Ursprung aber eigentlich unklar ist, sollte man nicht unbe­d­ingt von einem rein-west­fälis­chen Ursprung aus­ge­hen. Da es hin und wieder den­noch zu Irri­ta­tio­nen kom­men kann, sei es hier ver­merkt.

Mit Du kriegst die Tür nicht zu ver­weist ein Sprech­er auf seine eigene Irri­ta­tion bezüglich des Han­delns ein­er anderen Per­son oder eines Zus­tandes in der Welt hin, der ihm mit herkömm­lichen Mit­teln der Logik nicht zugänglich ist, auch wenn erhe­bliche Anstren­gun­gen, diese oder dies zu ver­ste­hen, unter­nom­men wur­den.

Wahrschein­lich hat tat­säch­lich jemand ein­mal Prob­leme gehabt, eine Tür zu zukriegen und scheit­erte daran, dass es einen Wider­stand gegen das Zumachen gab, sei es, dass jemand dage­gen drück­te, der Rah­men sich ver­zo­gen hat­te oder ein anderes, unbekan­ntes Hin­der­nis da war. Für den Die-Tür-Zudrück­enden sah es nach seinen Erwä­gun­gen aber so aus, als ob dem Tür-zu-machen nichts ent­ge­gen­stünde. Dass es den­noch nicht klappte, gab ihm ein Rät­sel auf, was den Ausspruch Du kriegst die Tür nicht zu nach sich zog.

Metapho­risch wird dieser Ausspruch im West­fälis­chen dur­chaus für alle Sit­u­a­tio­nen ver­wen­det, in denen ein Sprech­er eine ratio­nale Prob­lem­lö­sung ein­leuch­t­end im Kopf hat, das Prob­lem sich den­noch derzeit so nicht lösen lässt.

Ein Fuss­ball-Stürmer kann sich in dieser Hin­sicht über Fehlen­des Glück beim Tore schießen damit ärg­ern, dass er sagt Du kriegst die Tür nicht zu, auch wenn Türen im Fuss­ball keine Rolle spie­len. Auch der Tor­wart sein­er Mannschaft kann mit dem Schick­sal hadern, indem er diesen Spruch anwen­det, wenn auch für ihn alles für einen Tor­erfolg spricht.

Zu beacht­en ist nur, dass dieses Idiom immer nur selb­stre­flex­iv ver­wen­det wird: Mit Du kriegst die Tür nicht zu meint der Sprech­er immer nur seine eigene Gedankenir­ri­ta­tion, nie die eines anderen. Würde der Tor­wart sich im obi­gen Beispiel mit dem Du in Du kriegst die Tür nicht zu auf den Stürmer und dessen scheit­ernde Ver­suche beziehen, bekäme er vom Stürmer nur unver­ständi­ge Blicke. In jed­er nichtre­flex­iv­en Ver­wen­dung von Du kriegst die Tür nicht zu denken Ange­sproch­ene sofort an vorhan­den sein müssende Türen.

[ Ver­wandtes Idiom: Das darf doch nicht wahr stein. ]


Montag, den 18. Januar 2010   

westfälische idiome (iii): mit jemandem kramen können

Heute geht es um das Idiom mit jeman­dem kra­men kön­nen. Etwas bekan­nter ist hier z.B. in ein­er Schublade kra­men oder im Hob­bykeller kra­men oder etwas aus sein­er Hosen­tasche kra­men.

Diese Ver­wen­dun­gen haben nur insofern etwas gemein­sam, als dass diese Ver­bkon­struk­tion vornehm­lich von Män­nern ver­wen­det wird. Es wurde und wird u.a. stark im Berg­bau ver­wen­det und übertrug sich von dort aus etwas all­ge­mein­er ver­wen­det in die arbeit­sun­ab­hängige All­t­agssprache.

Im Gegen­satz zu “etwas aus der Hosen­tasche kra­men” ist aber “mit jeman­dem kra­men kön­nen” ein Wer­turteil. Es ver­hält sich mit diesem Idiom etwa so:

1. “Der Marc, mit dem kannste kra­men.”
Beto­nung auf ‘dem’.
Marc ist eine Per­son, mit der man ver­trauensvoll arbeit­en kann. Marc fühlt sich nicht zu schade für gewisse Auf­gaben und kann auch mit anpack­en, wenn es drauf ankommt. Er verzettelt sich nicht in über­flüs­sige Diskus­sio­nen und arbeit­et zur Not auch eigen­ständig und ver­ant­wor­tungsvoll. Mit Marc fühlt sich der Sprechende auf ein­er Wellen­länge. In der Rede mit anderen emp­fiehlt der Sprech­er Marcs für gut emp­fun­de­nen Charak­ter.

2. “Marc — da kannste wohl kra­men mit.”
Beto­nung, wenn, dann auf ‘kannste’.
Der Sprech­er weiss, dass der Ange­sproch­ene in bezug auf Marc skep­tisch ist, ob dieser ver­lässlich mit anpack­en kann. Durch das Wörtchen “wohl” impliziert der Sprech­er, dass davon aber aus­ge­gan­gen wer­den kann, wenn auch der Sprech­er nicht meint, mit Marc hun­dert­prozentig auf ein­er Wellen­länge zu sein.

3. “Marc, da kannste nicht mit kra­men”
Beto­nung entwed­er auf ‘kannste’ oder auf ‘nicht’ oder bei­des.

Es wurde ver­sucht mit Marc zusam­men zu arbeit­en, aber Marc war beim gemein­samen arbeit­en keine unter­stützende Hil­fe. Der Sprech­er sieht starke Unter­schiede, was die Wellen­lin­ie von sich und Marc ange­ht.

4. “Marc, da kannste ein­fach nicht mit kra­men”
Beto­nung auf ‘ein­fach’ oder auf ‘ein­fach’ und ‘nicht’.
Es wurde mehrfacht, wahrschein­lich beru­flich bed­ingt, ver­sucht, Marc in ein gemein­sames Arbeit­en mit einzu­binden und es ist immer daneben gegan­gen. Der Sprech­er ist nicht gut zu sprechen auf Marc und kommt auch rein charak­ter­lich nicht mit ihm klar.

So gese­hen mag die vornehm­liche Ver­wen­dung von mit jeman­dem kra­men kön­nen daher rühren, dass Frauen beim Mit-anpack­en gedanklich in West­falen eher außen vor sind.

____________________


Mittwoch, den 6. Januar 2010   

westfälische idiome (II): drumzu

Bei dem Wort drumzu han­delt es sich um eine west­fälis­che und auch im Nord­deutschen vork­om­mende Entsprechung des hochdeutschen Zirkumposi­tums herum.

Sage ich, ich gehe um das Haus, bedeutet das, dass ich voll­ständig am Haus ent­lang gehe, und am Aus­gangspunkt wieder ankomme oder ich gehe nur halb am Haus ent­lang und gehe sozusagen ger­adeaus vom Aus­gangspunkt gese­hen weit­er. Um ein Haus herum oder drumzu gehen sind Unter­for­men von um ein Haus gehen.

Sage ich, ich gehe um das Haus herum oder drumzu, so gehe ich in einem Winkel um das Haus, der größer als 180° ist. Das oben beschriebene ger­adeaus weit­erge­hen, zählt also nicht dazu.

Durch drumzu soll allerd­ings die in Rede ste­hende Bewe­gung sprach­lich deut­lich­er her­aus­ge­hoben wer­den:

Du musst ganz um das Haus drumzu gehen!

Bei diesem drumzu wird mit drum ist die kre­is­för­mige Bewe­gung gemeint, mit der um das Haus herum gegan­gen wird, und mit zu wird dargelegt, dass dieser Kreis, der gegan­gen wird, sich wieder schließt.

Drum in drumzu entspricht der­sel­ben Verkürzung wie drum in Sei’s drum, allerd­ings wird dem Inhalte nach etwas Unter­schiedlich­es gemeint: Im ersten Fall wird da rum abgekürzt und im zweit­en Fall darum, bei let­zterem wird also auf eine Begrün­dung ange­spielt, bei ersterem auf einen Objek­t­bezug hingewiesen.


Sonntag, den 3. Januar 2010   

westfälische idiome (I): die erweiterung von kaffee-verben mit ‘nach’

Die deutsche Sprache hat über die Jahrhun­derte hin­weg im West­fälis­chen und im angren­zen­den nieder­säch­sis­chen Raum eine eigene Sprech­weise erlangt, weswe­gen man in West­falen auch sagt, man spreche hier nicht so richtiges Hochdeutsch, das wäre nur im Raum Han­nover der Fall.

Die Erweiterung von Ver­ben mit nach hat einen all­ge­mein akzep­tierten Sta­tus bekom­men, über den sich mit­tler­weile nur noch Nichtwest­falen wun­dern. Grund­sät­zlich ist diese Ver­wen­dung bekan­nt, z.B. bei dem Wort nachkaufen an der Börse. Sie haben Aktien gekauft und kaufen weit­ere hinzu. Dadurch erweit­ern Sie in einem zweit­en Schritt ihren Bestand dieser Aktien.

Diese Ver­wen­dung ist der im West­fälis­chen ähn­lich, auch wenn die Akzen­tu­ierung nicht darauf gelegt wird, dass man einen Bestand erweit­ert. Sie kommt vor allem beim Kaf­feetrinken zum Tra­gen.

So fragt man z.B. Darf ich Dir noch ein biss­chen Kaf­fee nach­schüt­ten?

Die Menge an Kaf­fee ist hier nicht rel­e­vant. Im Falle des let­zteren würde man lap­i­dar fra­gen:  Möcht­est Du noch mehr?

Es wird nur höflich angezeigt, dass sich die ange­sproch­ene Per­son in der Beschäf­ti­gung des Kaf­feetrinkens befind­et, und die Frage zielt darauf, her­auszufind­en, ob man den Vor­gang durch weit­eres Hinzufü­gen von Kaf­fee unter­stützen kann.

Weiss der Ein­schüt­ter nicht, ob der Befragte sein Kaf­feetrinkvorhaben schon been­det hat, aber eventuell neu anfan­gen möchte, oder, wenn der Kaf­feewil­lige sein Kaf­feetrinkvorhaben erst startet, so fragt man ohne Ver­wen­dung des nach: Darf ich Dir noch was ein­schüt­ten?

Bei frem­den Per­so­n­en, von denen der gemeine West­fale weiss, dass ein Siezen ange­bracht ist, und sich dieser Sta­tus auch offen­sichtlich nie ändern wird, spricht er von eingießen oder ein­schenken. Bei allen anderen poten­tiell fre­und­schaftlich Gesin­nten, spricht er von ein­schüt­ten. So sind die Sätze Darf ich Ihnen noch etwas Kaf­fee ein­schüt­ten? oder Darf ich Dir noch etwas Kaf­fee eingießen? dem West­fälis­chen ungeläu­fig bis sus­pekt.

Ist kein Kaf­fee da, muss man eben etwas Kaf­fee nachkochen. [Es ist, neben­bei bemerkt, ein Aus­druck der Höflichkeit im Beispiel oben Darf ich nach­schüt­ten zu sagen und hier Ich muss noch Kaf­fee nachkochen. Es ist nicht die Rede von ein­er Frage nach ein­er Erlaub­nis oder von ein­er strik­ten Notwendigkeit. Das etwas deutet an, dass die Menge an Kaf­fee, die nachgekocht wird, nun wirk­lich nicht der Rede wert ist.]

Es kann ein weit­er­er Son­der­fall ein­treten, näm­lich dann, wenn der eigentliche Akt des Kaf­feetrinkens vor­bei ist, aber noch Kaf­fee da ist. In diesem Son­der­fall schüt­tet der West­fale den Kaf­fee nicht weg oder friert ihn ein. Er trinkt ihn selb­st, auch wenn der eigentliche Akt des Kaf­feetrinkens vor­bei ist und sagt hierzu, wenn er gefragt wird, erläuternd: Ich hab eben noch zwei Tassen Kaf­fee nachgetrunk­en.

Acht­en Sie bitte im Umgang mit Nichtwest­falen darauf, dass ein ger­adezu selb­stver­ständlich­er Ein­satz der Erweiterung von Kaf­fee-Ver­ben mit nach in der freien Rede unver­ständi­ge bis zurück­weisende Blicke nach sich ziehen kön­nen.


Seiten:«12