within temptation — paradise

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alle achtung

Fahr ich mit unbeleuchtetem Fahrrad nach Hause, kommt mir ein Streifen­wa­gen ent­ge­gen und fährt vor­bei. Als ich höre, dass hin­ter mir zum Wen­den ange­set­zt wird, schwing ich mich vom Draht­e­sel und gehe in ein Schlen­dern über.

Hält der Streifen­wa­gen auf mein­er Höhe, das Seit­en­fen­ster wird run­terge­lassen, ich taste schon nach mein­er Geld­börse, da meint der Polizist zu mir:

Coole Reak­tion, Respekt!

hebt anerken­nend den Dau­men und der Wagen fährt weit­er.

Öh, eben­so, Herr Wacht­meis­ter, eben­so!

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autobahn hoch

Let­ztes Jahr haben wir ja Chris­t­ian Steif­f­en im Garten mein­er Eltern auftreten lassen. Es kommt nicht oft vor, dass ich Nach­barn mein­er Eltern tre­ffe, aber let­ztens traf ich dann doch ein älteres Ehep­aar, die mir dann erzählten, sie hät­ten nicht kom­men kön­nen, weil die Musik für ihre Ohren ein­fach zu laut gewe­sen wäre. Man hätte aber auf der eige­nen Terasse zur Musik getanzt. Wie schön. Und dann fragte Sie noch:

Aber sag mal, wer bist du denn von euch drei Jungs? Der Älteste?

Nein, der Mit­tlere.

Ach, dann bist du der, der mal mit seinem kleinen Fahrrad die Auto­bah­nauf­fahrt hochfahren wollte.

Äh, ja so unge­fähr. Ich bin meinem Vater mit einem Fahhrad zur Arbeit hin­ter­her gefahren, 500 Meter weit. Und als da eine große Pfütze auf dem Rad­weg war, bin ich vom Fahrrad runter und hab es verkehr­swidrig kurz auf der Haupt­straße ent­lang geschoben.

Und dann kam die Polizei und hat dich von der Auto­bah­nauf­fahrt geholt.

Nicht ganz, ich bin nicht auf der Auto­bah­nauf­fahrt hochge­fahren, ein Beamter in Ziv­il fuhr halt zeit­gle­ich auch auf dieser Haupt­stra…

Ist ja auch ver­lock­end, für kleine Kinder, so eine Auto­bahn. Ist ja was Beson­deres.

Also, die Auto­bah­nauf­fahrt ist ja auch erst 10 Jahre alt, die gab es ja damals noch…

Kleine Jungs, ne, verückt, worauf die so alles kom­men.

Ja.

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