jahresrückschau bei tortellini in käsesahnesoße

Heut Abend war ich noch mit meinem Cous­inch­jenn unter­wegs. Die hat­te ich auch schon ein dreivier­tel Jahr nicht mehr gese­hen, daher kon­nte man sich doch einiges erzählen. Sie is ja auch schon in glück­lichen Umstän­den, aber heirat­en is nich. Wir sind übereingekom­men, trotz langer Zeit rel­a­tiv spon­tan und schnell, dass es doch Ostern ne janz selt­same Angele­gen­heit gewe­sen ist. Und dass einige Bekan­nte auf ne harte Mauer zuren­nen, aber von uns wird sich wohl kein­er dazwis­chen­stellen. Manche Erfahrun­gen muss man alleine machen. Alles weit­ere ist pri­vat ;-). Dann warn wir noch bei unserm Nobeli­tal­iener, schmeckt ganz gut da, ehrlich gesagt, und man sitzt ganz toll da. Anderes Pub­likum als beim Piz­za­l­if­er­an­ten, aber auch nicht jeden Tag bezahlbar.

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statt karten

Bin ich doch glatt heute mal bei Karstadt rein, wollte ein Spann­bet­t­lak­en kaufen tun. Lustige Idee an sich. Dann schlurfte ich so mich nichts dich nichts zur Kasse, um zu bezahlen. Zieht die Kassiererin die Karte durch, möööht — tut nich. Hmm, nochmal Möööht, tut nich. Schitte, hamse noch eine andere Karte. Jo, zieh die näch­ste Karte. Mööööht, tut nich! Okay, das waren bei­des Kred­itkarten, dann ver­suchen wirs mal mit der guten alten Sparkassenkarte: Möööht, tut nich. Hamse vielle­icht heute schon viel damit eingekauft? Sich­er, und deswe­gen sper­ren mir zwei Banken mein Kon­to oder wie? Naja, unver­richteter Dinge schlurfte ich wieder raus, mal eben zur Spasskasse nach­fra­gen. Jo, drei Geld­karten fun­zen nicht, sind die alle mag­netisiert oder sowas? Im Geschäft tat­en dies nich. Hmm, nor­males Geschäft oder… Karstadt. Jo alles klar. Bei denen tut nie was. Nee, die Karte ist in Ord­nung, die Kassen sind schuld. Und tat­säch­lich, im näch­sten Geschäft lief alles wie immer. Tja, man sollte nicht so oft nach Karstadt gehen…

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gerüst oder handschellen

Gestern gabs den Fach­schafts-Mit­ter­nacht­skurs zum The­ma Matrix Ja oder Nein oder so ;-). Da ich ein­er der weni­gen gewe­sen war, der den Film noch nicht kan­nte, wars etwas selt­sam, was dem Film von vorn­here­in für The­sen unterge­jubelt wer­den soll­ten. Da haben einige den Bogen sehr weit ges­pan­nt für meine Gefüh­le und das hat der Film bei mir nicht aus­geräumt. Ganz nette Geschichte, schön gestylt, aber das wars dann auch. Mir erschienen die bei­den Ebe­nen aber sinnbildlich für Philoso­phie und The­olo­gie, ger­ade wenn Mor­pheus Neo am Anfag sagt, dass es für den Ausweg aus dem Hochhaus [groß, verzweigt, unüber­schaulich wie dat Leben] nur zwei Möglichkeit­en gibt: Das Gerüst der Philoso­phie oder die Hand­schellen der The­olo­gie. Soviel dazu ;-). Danach war ich hier noch auf ner Haus­par­ty. Wieder mal so eine, bei der man sich den Namen der­jeni­gen, die man die ganze Zeit nett zutex­tet ein­fach nicht merkt. Schaumer­mal, ob sich der noch auftreiben lässt. Naja, dementsprechend lief heute wenig, da der Schädel ein­fach irgend­wie brummte.

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7 uhr morgens in ostwestfalen

Klin­gelt doch heute mit­ten in der Nacht um 7 das Tele­fon. Mut­tern dran. “Du, sam­ma, schneit das bei euch auch?” “Hmmm, ähhh, jo, schneit, wieso?” — “Wollt ich nur wis­sen.” — “Aha, son­st nix?” — “Post ist angekom­men.” — “Aha, son­st nix?” — “Nö.” — “Deswe­gen ruf­ste an?” — “Kon­nt ich ja nicht wis­sen, dass da wer ran geht.” Stimmt, da hatse recht.

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