blogfriedenspreis 2026

Sehr geehrte Damen und Her­ren, liebe Leserin­nen und Leser, geschätzte Kom­men­tarschreiber und stille Beobachter,

das Blogfrieden­spreiskomit­tee hat getagt und ich kann stolz verkün­den, dass ich mir selb­st in diesem Jahr den Blogfrieden­spreis ver­liehen habe.

Und ja, manche mögen fra­gen: „Darf man sich einen Preis selb­st ver­lei­hen?“ Die Antwort lautet: Natür­lich. Vor allem dann, wenn es son­st nie­mand tut und der Frieden auf dem Spiel ste­ht.

Denn eines ste­ht unum­stößlich fest: Von hier aus ist noch nie ein Krieg aus­ge­gan­gen. Keine Glaubenss­pal­tung, kein Browserkrieg, kein Flame­war epis­chen Aus­maßes. Nicht ein­mal ein hand­fester Stre­it um Tabs vs. Spaces.

Stattdessen: Worte. Gedanken. Ironie. Manch­mal Kaf­fee. Und immer wieder der leise, aber bes­timmte Wille, die Welt nicht schlim­mer zu machen.

Während ander­swo Mei­n­un­gen aufeinan­der­prallen wie schlecht gesicherte Con­tain­er im Sturm, bleibt caasn stand­haft: Kein Aufruf zur Eskala­tion, keine feindlichen Über­nah­men fremder Kom­men­tarspal­ten, kein aggres­sives „Ich hab recht, du hast Inter­net“.

Und deshalb sage ich heute mit feier­lichem Ernst: Wenn Frieden dort begin­nt, wo man nicht loss­chießt – dann ist caasn ein ent­mil­i­tarisiertes Blog.

Der Blog-Friedens-Preis würdigt damit nicht spek­takuläre Helden­tat­en, son­dern das kon­se­quente Unter­lassen von Unsinn, das behar­rliche Nicht-Anzetteln von Kon­flik­ten und die bemerkenswerte Fähigkeit, Gedanken zu veröf­fentlichen, ohne gle­ich jeman­den in Brand zu set­zen.

Möge von caasn auch in Zukun­ft kein Krieg aus­ge­hen. Möge der Serv­er ruhig laufen, die Kom­mentare ziv­il bleiben und die größte Explo­sion weit­er­hin ein beson­ders gelun­gener Gedanke sein.

Her­zlichen Glück­wun­sch, caasn. Du hast dir diesen Preis redlich selb­st ver­liehen. (Hier­mit ist jed­er ange­hal­ten, sich selb­st auch den Preis zu ver­lei­hen.)

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Reblog via Grantscherm

Der öster­re­ichis­che Bun­de­spräsi­dent Van der Bellen hat die USA als “ehe­ma­li­gen Fre­und” beze­ich­net.

Die Antwort von Don­ald Trump kam prompt: 200 % Strafzölle auf Kän­gu­ru­fleisch und Bumerangs ab näch­ster Woche.

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