michelle steinbeck — mein vater war ein mann an land und im wasser ein walfisch

Lori­beth durch­lebt einen Alb­traum und der Leser wird mitgenom­men. Sie erschlägt schein­bar ein Kind, dass sie in einen Kof­fer packt und mit­nimmt durch eine dystopis­che Traumwelt. Sie ist auf der Suche nach dem Vater, schuld­be­laden und irri­tiert. Das alles fol­gt dem Syre­al­is­mus, den man aus Träu­men ken­nt, der gegen real­is­tis­che Ein­schätzun­gen nicht stand­hält, aber im Traum so wirkt, als seien auch die skuril­sten Sit­u­a­tio­nen nor­mal. Stein­becks Sprache ist ausufer­nd, so wie es für einen Traum nicht unpassend ist, unge­mein vari­abel und niemals platt. Auch auf Witzeleien wird gott­sei­dank verzichtet. Das ergibt am Ende vielle­icht nicht einen ganz großen lit­er­arischen Wurf, aber eine inter­es­sante Lek­türe.

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