scheissfreundlich

Früher fand ich an mir ziem­licht gut, dass ich mit mein­er Mei­n­ung nicht vorm Berg gehal­ten habe. Mir kam das offen­er, ehrlich­er, für andere sich­er auch unge­wohnt vor. Aber wer genug Grips hat­te, durch­schaute meine Art eben dur­chaus und reimte sich eigen­ständig was dazu zusam­men. Und die, die das nicht hin­bekom­men haben, waren dann auch nicht ganz meine geistige Ziel­gruppe. Das hat gut funk­tion­iert. Es hat mich auch gefreut, wie Leute mich akzep­tieren kon­nten, die in mir zunächst nur einen arro­gan­ten Wind­beu­tel sahen.

Und heute erwis­che ich mich immer wieder dabei, wie ich mit mein­er Mei­n­ung vorm Berg halte, weil ich eben irgend­wie in sozialen Ver­hält­nis­sen hänge, in denen ich meine, man macht vielle­icht was kaputt, wenn man den Ungrip­si­gen Ansagen macht. Das führt dann dazu, dass die die Ansagen machen, was auch irgend­wie nicht ganz fair ist. Aber um des lieben Friedens willen…

Manch­mal wün­sche ich mir schon die alten Zeit­en zurück.

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