Stichwort: düsseldorf
Dienstag, den 20. Januar 2015   

schrottbrand

Neulich im Cash & Raus:

Ich hab ja mal ganz viele mein­er Comics weggegeben. Das war so 10 Jahre nach dem Krieg. Da hat die evan­ge­lis­che Kirche aufgerufen, dass man seinen Schrott ver­bren­nen solle. Auf so einem großen Scheit­er­haufen wur­de alles zusam­men ver­bran­nt. Und da bin ich dann mit meinen Comics hinge­gan­gen. Bücher soll man eigentlich ja nicht ver­bren­nen. Das war genau der­sel­be Geist wie zehn Jahre zuvor. Das ist es aber gar nicht. Ich fand die Comics wirk­lich gut und habe die nie wieder bekom­men. Ich ärg­ere mich heut noch.


Freitag, den 22. August 2014   

finanztipp

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Freitag, den 8. August 2014   

freibadmode

Ich gebe für Sie ein Retour­päckchen ab. Kund­in vor mir:

Hier im Freibad ist die neueste Mode: Da bestel­len sich die jun­gen Mäd­chen und Jungs im Inter­net und fal­l­en in den Kabi­nen übere­inan­der her. Und dann greifen die die Mut­ter an und die Polizei muss kom­men. Und die Frauen müssen Über­stun­den machen. Es wird immer schlim­mer. Schö­nen Tach noch!

Wie war das nochmal im Mit­tel­teil?


Donnerstag, den 30. Januar 2014   

lokalwettbude

Wir haben ja in unser­er Straße so ein, zwei Geschäfte, denen eine klare Geschäft­sidee irgend­wie fehlt. Eins davon ist die Wet­tbude. Da war zwar vorher auch eine Wet­tbude drin, aber die Schreiben waren ver­dunkelt, man kon­nte außer durch die Ein­gangstür nicht rein­se­hen. Die Nach­fol­gewet­tbude ist frei ein­se­hbar. Und deswe­gen sieht man auch, dass da bis­lang viel vorhan­den ist, so auf Sportkanäle eingeschal­tete FlatScreens, Getränke, Wet­tan­nah­metheken, aber eben keine Gäste. Immer nur Bedi­en­stete die auf ihre Smart­phones ein­drück­en. Es ste­ht nicht mal von außen irgend­wie dran, was ger­ade anpreisungswürdig bewet­tbar wäre.

Vielle­icht soll­te die Lokalwet­tbude mal Lokalwet­ten anbi­eten, so, wer mit wem noch wie lange zusam­men ist, wie lange welche Baustelle noch so bleibt, wo der näch­ste Unfall passiert, was für ein Geschäft als näch­stes eröffnet wird, was als näch­stes schliesst und so. Dann geht da vielle­icht mal jemand rein.


Samstag, den 21. Dezember 2013   

davon gekommen

In der Bahn set­zt sich eine Frau mit Kind zu uns. Wir kom­men ins Gespräch.

Ich Wie alt ist denn der Kleine.
Sie Zweiein­halb ist er ger­ade auf den Tag genau.
Er (2) zeigt mit Fin­gern Eins, zwei, sechs.
beißt in einen Apfel
Sie Wo hat du über­haupt den Apfel her?
Er (2) Onkel.
Sie Gegeben oder genom­men?
Er (2) Genom­men.
Sie Passiert dir öfters, hm?!
Er (2) Nicht die Polizei!
Sie Nein, wir rufen nicht die Polizei. Dieses Mal komm­st du noch so davon.


Freitag, den 8. November 2013   

helloweenisierung

Kinder laufen mit Lichtern von Apotheke über Imbiss­bu­den zu Einkauf­s­lä­den, block­ieren die Bürg­er­steige, sin­gen unin­spiri­ert, aber laut immer das­sel­be Mond­lied und bit­ten um Leck­er­li. Das ist Sankt Mar­t­in 2013, zumin­dest in Düs­sel­dorf. Es wird alles mitgenom­men, was man kriegen kann, bevor’s ganz ver­boten wird oder so. Und das mit dem Pfer­d­chen hat man wohl aus dem Pro­gramm gestrichen. Fehlt nur noch, dass sie Süßes oder Saures brül­len.


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