ankes comeback

Na eeeeeeeeeendlich. Wir mussten geschla­gene 5 Monate warten, bis Anke E. schliesslich doch noch eine Show abliefert, die von Anfang bis Ende richtig gut war. Ich habe wie so viele bis­lang mit Grauen die Sendun­gen dieser (bish­eri­gen) LateNight-Imi­ta­tion ver­fol­gt, gelit­ten wie all die Har­ald-Schmidt-Nach­trauern­den. Heute gelang Anke dann endlich der Befreiungss­chlag. Keine aufge­set­zten Grin­seat­tack­en, kein Warten auf Godot, keine elendig in die länge gezo­ge­nen Rohrkrepier­er, nein — freche spitzfind­i­ge Bemerkun­gen ohne Rück­sicht auf Polit­i­cal Cor­rect­ness (die Pup­pen­num­mer, das Rate­spiel und die Büch­er warn noch aus­baufähig). Endlich hat Anke mal auch selb­st die Ruhe weg bei Ankündi­gun­gen, Witzen, Anmod­er­a­tio­nen und Gesprächs­führung und schaut vor allen Din­gen bei den Inter­views nicht immer bohrend die Gäste an. So sind auf ein­mal auch die Gäste gezwu­gen woan­ders hinzuschauen. Herb­sts HS-Imi­ta­tion war rou­tiniert, okay gekauft. Der Licht­blick aber war — hof­fentlich rechtzeit­ig — die Mod­er­a­torin. Endlich Stil, endlich Niveau, endlich Per­sön­lichkeit, endlich ein durch und durch sym­pa­this­ches Auftreten. Nein, das war alles richtig klasse, Frau Engelke, meinen Glück­wun­sch. Nu kön­nte sie mal zeigen, was sie drauf hat und das Rud­er nochmal rüber­reis­sen. Wär doch ne span­nende Sache und für Qual­ität ist es nie zu spät.

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