logbuch zwischenfazit

Ich habe noch nie hier mal geschrieben, was diesen kleinen Blog ins Leben gerufen hat. Zwar soll dies kein selb­st­be­weihräuch­ern­des Aufdi­eschul­terk­lopfen wer­den, und muss auch nicht so ver­standen wer­den, aber ich halte es mal fest.
Ich habe 2003 mal mit myblog.de ange­fan­gen das neue Phänomen Blogs nachzus­püren und fand anfangs nur die Idee inter­es­sant, ohne großes Aufhebens und ohne große Wer­bung und Pro­gram­mier­aufwand irgend­wo Ver­schriftlicht­es zu hin­ter­lassen. Der erste kleine Schock kam, als es einen Daten­bankcrash gegeben hat und alles Aufgeschriebene futsch war. Das trieb mich nolens volens zu blogger.com, soweit ich mich entsinne, damals noch nicht in Hän­den Googles. Dort kon­nte ich ver­an­lassen, dass die Ein­trags­seit­en auf meinem eige­nen Inter­net­spe­icher­platz abgelegt wur­den und war sicher­er gegen Daten­crashs. Besuch­er meines Log­buchs waren mir eigentlich wumpe.
Doch die Blogs entwick­el­ten sich weit­er. Dass mein eigen­er Blog keine Such­funk­tion und nur beschei­dene Ver­linkungsmöglichkeit­en aufwies, liess einen schon ab und an mit den Zäh­nen knirschen.
Deswe­gen entsch­ied ich mich im März diesen Jahres, nach­dem ich endlich mal kosten­lose PHP-Inter­net­spe­icher­plätze ent­deckt hat­te, einen selb­ständi­gen Blog hier auf zu machen.
Zunächst dachte ich, ich füt­tere den mal mit allen Videos, Musikzeugs und anderen Anek­doten, bis ich keine Ideen mehr habe. Dieses Vorhaben dauert qua­si noch an und hat an die 190 Ein­träge her­vorge­bracht, was ich so nicht erwartet habe. Die Monate täglich­er Ein­träge habe ich daher schon hin­ter mir. Inzwis­chen wer­den die Ideen dazu, was man unbe­d­ingt mal bloggen müsste, tat­säch­lich weniger, aber das ist gut so.
Zwis­chen­durch kam mir Twit­ter und all seine brauch­baren Neben­funk­tio­nen ins Gehege, was ich auch gle­ich aus­pro­bieren wollte. In der Blo­gosphäre ist Twit­ter ja ful­mi­nant akzep­tiert wor­den, das gehört oft­mals fast notwendi­ger­weise zu einem Blog. Das hat auch sein Gutes. Es ist ja nicht so, dass man per­ma­nent der Welt was Bedeut­sames mit­teilen kön­nte. Und so wer­den kleine Gedanken auf Twit­ter versinken und nur größere wer­den geblog­gt.
Jepp, soviel als Zwis­chen­bericht. Mal schauen, wie das alles sich weit­er­en­twick­elt.

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