märzlese

Sven Regen­er — Wiener Straße Fort­set­zung der Herr-Lehmann-Geschichte, allerd­ings ohne recht­es Tempo. 
Sven Regen­er — Mag­i­cal Mys­tery Mir scheint, hier wird dieselbe Geschichte wie in Neue Vahr Süd unter anderen Vorze­ichen — der Pro­tag­o­nist ist hier der eben­so wie Lehmann fab­u­lierende Karl Schmidt — nochmal erzählt. Hat ein paar lustige Stellen, der Film dazu nimmt diese dankbar auf, aber anson­sten viel Luft. 

Bela B Felsen­heimer — Scharnow Wenn der Ärzte-Drum­mer einen Roman vor­legt, muss man mit Trash rech­nen und dem ist hier auch so: Die Sprache ist bemüht auf Wohlk­lang gebürstet, überdeckt aber nicht, dass diverse Ver­gle­iche albernst in die Hose gehen, dass mitunter die deutsche Sprache falsch angewen­det wird, dass die Sto­ry phan­tasievoll, aber wit­z­los, die Erzählweise dümm­lich ist. 

Julian Barnes — Die einzige Geschichte Bit­tere, ele­gant erzählte Geschichte über einen jun­gen Mann in ein­er Beziehung zu ein­er älteren Frau, die daran zerbricht. 

Nor­man Ohler — Der totale Rausch Span­nende Dar­legung des Dro­gen­miss­brauchs und gesund­heitlichem Nieder­gang Hitlers und der Beziehung zu seinem Dealer. 

Ter­ry Pratch­ett — Hog­fa­ther Jahre­sendgeschichte aus der Scheiben­wel­trei­he, mit der These der Glaube an kleine Geschicht­en, wie den an die Zah­n­fee, behelfen Glaube an größere Dinge wie das Woh­lerge­hen eines Staates. 

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februarlese

Lucia Berlin — Was ich son­st noch ver­passt habe Bit­tere, auto­bi­ographisch gefärbte Geschicht­en aus dem Leben ein­er Kranken­schwest­er, die einen ehrlichen, aber nicht nieder­drück­enden Ein­druck machen. 

Michel Houelle­becq — Sero­tonin Ein ziem­lich typ­is­ch­er Houelle­becq, was die Auss­chwei­fun­gen ins Sex­uelle ange­ht. Man lei­det etwas mit der Ver­lier­erhaupt­fig­ur mit, hat sie allerd­ings auch schnell wieder vergessen. 

Karen Duve — Regen­ro­man Ein Schmök­er, der schon lange Zeit in meinem Büch­er­schrank weilte und jet­zt weit­er­wan­dern kann: Duves Roman­de­büt war mir als depres­siv ver­schrieen, ist aber eigentlich nur ein düster­er Prov­inzthriller, der mit eke­li­gen Beschrei­bun­gen verziert ist, die einen mehr pack­en als Houellebecq. 

Sven Regen­er — Neue Vahr Süd Noch so ein Schmök­er, der lange im Büch­er­schrank war: Der Zweitling Regen­ers, in der Tri­olo­gierei­he Teil 1 vor Der kleine Brud­er und Herr Lehmann. Den hat­te ich schon mal ange­fan­gen, fand ihn aber so öde, dass ich in weglegte. Das hand­lungsarme und laber­volle Erzählen Reg­n­ers muss man abkön­nen, dann kann man nach 300, 400 Seit­en miter­leben, wie das Buch auch mal Fahrt aufn­immt. Anson­sten nur für Fans. 
Sven Regen­er — Der kleine Brud­er Die Geschichte schließt unmit­tel­bar an Neue Vahr Süd an, als Haupt­darsteller Frank Lehmann nach Berlin zieht, dort ver­sucht anzukom­men und seinen großen Brud­er sucht. Die Geschichte ist etwas dichter, was mir am Ende dann schon wesentlich bess­er gefall­en hat, wenn es auch etwas ein­tönig ist, dass irgend­wie jed­er gle­ich spricht und erzählt und Hand­lung auch träge von stat­ten geht. 

Andreas Maier — Das Zim­mer Noch so eine Romanserie, die ich bis­lang nicht gele­sen habe. Die Welt erk­lären aus der Prov­inz her­aus, in diesem Falle Wet­ter­au, ist das Ziel. Und der Anfang, bei dem der Autor dem Leben seines zurück­ge­bliebe­nen Onkels nachge­ht, unter­hält dur­chaus. Allerd­ings gibt es auch hier immer wieder Band­wurm­sätze, die nicht durch kom­plex­en Inhalt bed­ingt sind. 

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