welttag des buchtipps

Heute ist tat­säch­lich Buch­welt­tag. Eigentlich ist ja sowieso jeden Tag der Welt­tag von irgen­det­was. Gestern war der Tag der Erde und mor­gen ist der Tag des Ver­such­stieres. Hoch soll’n sie leben!
In mein­er Heimat hat sich die Presse des The­mas angenom­men. Und schwup­ps zeigt sich: Es ist gar nicht unbe­d­ingt der Welt­tag des Buch­es, son­dern eher Welt­tag des Buchverkaufs oder des Bücher­lesens. Dabei lese ich schon daneben sehr viele PDFs, viele Inter­net­seit­en und E‑Mails ohne zu denken, dass ich Büch­ern zu wenig Wertschätzung zukom­men lasse.
Inter­es­sant wäre ja gewe­sen, wer was für Büch­er sich wie zuhause ins Regal stellt. Meine Eltern haben ihr Wohnz­im­mer­re­gal voll mit Buch­club-Zwangskäufen, da ist Buchkul­tur ja was anderes und da wäre ein Welt­tag des Buch­es nicht unange­bracht. Büch­er sind in Wohn­stuben ja immer noch Ein­rich­tungs­ge­gen­stand. Aber wieviele Leute stellen irgend­was in die Regale, qua­si als Ablage, und wieviele schätzen ihre Samm­lung als Bib­lio­thek? Mich würde es per­sön­lich tat­säch­lich stören, Elke Hei­den­re­ich im Regal neben Kant und Dos­to­jew­skij zu platzieren, andere Buchauf­be­wahrer sind da sicher­lich schmerzfreier.
Da dieser heutige Gedenk­tag also sowieso nicht ein­heitlich ver­standen wird, inter­pretiere ich ihn mal als Welt­tag des Buchtipps und ver­weise auf meine Bücherempfehlungs­seite. Viel Spaß beim Lesen!

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