schluss mit der gratiskultur

Der Tag fängt ja mal wieder belusti­gend an. Zunächst bestärkt der Axel Springer Ver­lag, dass man kün­ftig für welt.de und bild.de Ein­trittspreise haben möchte. Springer-Chef Döpfn­er meint dazu:

Die Leser haben über Jahrhun­derte bewiesen, dass sie bere­it sind, für wirk­lich attrak­tive Inhalte Geld zu bezahlen.

Ja, das glaube ich eigentlich auch, aber was um Him­mels Willen hat das mit der Bild-Zeitung zu tun?

Als näch­stes fliegt eine schöne Klatsche für Hubert Bur­da ein, der noch vor kurzem raus­posaunt hat, dass man sich in der Medi­en-Welt doch endlich auf sin­nvolle gemein­same Spiel­regeln eini­gen sollte. Mit dieser Kam­pagne hätte er wohl schon früher im eige­nen Hause anfan­gen sollen. Jet­zt klagt die Blog­gerin Mary Scherpe gegen Bur­das Ver­lag wegen Inhalts­dieb­stahl im Inter­net. Und das beschriebene Unter­fan­gen des Chefredak­teurs bei dieser ein­deuti­gen eige­nen Rechtsver­let­zung der Geschädigten noch moralisch einen reinzuwür­gen, ist schon mehr als erbärm­lich.

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