leningrad — siskie

Genosse Putin lehrt: Sobald du Tit­ten hast, ist die Welt wieder in Ord­nung.

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christoph ransmayr — cox oder der lauf der zeit

Ich bin immer bei den Ver­ris­sen von Denis Scheck dabei, finde aber das, was er so gut find­et, meist lahm. Da hätte ich mich drauf ver­lassen kön­nen, als ich diesen Schmök­er las, den er für den möglicher­weise näch­sten Weltbest­seller deutsch­er Sprache hält. Dabei ist die Geschichte vier­er Uhrma­ch­er die zum Kaiser von Chi­na reisen, um diesem die außergewöhn­lich­sten Uhren herzustellen von gewöhn­lich­er Span­nungsar­mut ohne Tief­gang. Sprach­lich nicht schlecht, aber auch nicht mitreißend, ver­gisst man die Geschichte bei Zuk­lap­pen des Buch­es. Ich stimme Jörg Mage­nau zu: “Lei­der alles nur Kulisse”.

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henning venske — es war mir ein vergnügen

Hen­ning Venske hat seine Auto­bi­ogra­phie niedergeschrieben, was vielle­icht weniger eine genaue Biogra­phie ist als vielmehr ein Begleit­en der poli­tis­chen Verän­derun­gen in der Bun­desre­pub­lik und des vere­in­ten Deutsch­lands seit dem Krieg.

Es ist beein­druck­end zu erfahren, wie er als Junge sich aus Stet­tin zu Fuß mit Mut­ter, Tante und Brud­er nach Ham­burg durch­schlägt und den­noch eine so muntere Kind­heit und Jugend erfährt. An vie­len Stellen kommt die Bis­sigkeit des Kabaret­tis­ten Venske durch, sein Auss­chei­den bei der Sesam­staße — woher ich ihn neben Als die Autos rück­wärts fuhren als Kind kan­nte — hat­te wohl auch poli­tis­che Gründe.

Die Geschicht­en aus den späteren Jahren als Kabaret­tist, den ich aus dem Fernse­hen kan­nte, lieferte mir nettes Hin­ter­grund­wis­sen zur Münch­n­er Lach- und Schießge­sellschaft. Ein nettes Lesev­ergnü­gen zu einem der Stars mein­er Kind­heit.

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lp — lost on you

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