Stichwort: kant
Sonntag, den 12. September 2010   

einwände gegen die umstellungen in kants metaphysik der sitten durch bernd ludwig, stafano bacin und dieter schönecker

Dieser Text ist work in pro­gress. Er ist derzeit nicht voll­ständig, aber in den Dar­legun­gen sein­er Kri­tik an den Umstel­lungsvorschlä­gen und -durch­führun­gen schon kri­tisier­bar. Bernd Lud­wig hat es in der Recht­slehre der Meta­physik der Sit­ten für ein besseres Ver­ständ­nis des Kan­tis­chen Tex­tes als notwendig emp­fun­den, Para­graphen des Tex­tes des Staat­srechts in der Recht­slehre umzustel­len und neu zu num­merieren. Ste­fano Bac­in und Dieter Schö­neck­er schla­gen ähn­lich kreativ vor, den §9 der Tugendlehre, Von der Lüge, zum besseren Ver­ständ­nis umzustel­len, wenn auch nur inner­halb des Para­graphen umgestellt wer­den soll. Gegen Lud­wig muss eingewen­det wer­den, dass diverse Kan­tis­che Argu­men­ta­tio­nen durch die Umstel­lun­gen gar nicht mehr erkan­nt wer­den kön­nen, insofern kann von einem besseren Ver­ständ­nis des Tex­tes nicht mehr die Rede sein. Gle­ich­es gilt, wenn auch nicht so schw­er, für Bac­in und Schö­neck­er: Sie ord­nen den Text neu in durch ein Ord­nung­sprinzip, das dem Leser sowieso ins Auge fällt, erschw­eren aber das von Kant ver­wen­de­te Ord­nung­sprinzip. Auch hier kann von ein­er Verbesserung des Ver­ständ­nis keine Rede sein. Generell ist es ziem­lich anmaßend als Inter­pret zu meinen, man habe den Autor besser ver­standen als dieser sich selb­st.

Bernd Lud­wigs Satzko­r­rek­tur und Umstel­lung von §48

Kants Orig­inal­text lautet:

Die drei Gewal­ten im Staate sind also erstlich einan­der, als so viel moralis­che Per­so­n­en, beige­ord­net (potes­tates coor­di­natae), d.i. die eine ist das Ergänzungsstück der anderen zur Voll­ständigkeit (com­ple­men­tum ad suf­fi­ci­en­ti­am) der Staatsver­fas­sung; aber zweit­ens auch einan­der unter­ge­ord­net (sub­or­di­natae), so daß eine nicht zugle­ich die Func­tion der anderen, der sie zur Hand geht, usurpiren kann, son­dern ihr eige­nes Prin­cip hat, d.i. zwar in der Qual­ität ein­er beson­deren Per­son, aber doch unter der Bedin­gung des Wil­lens ein­er oberen gebi­etet; drit­tens durch Vere­ini­gung bei­der jedem Untertha­nen sein Recht ertheilend.

Lud­wig fügt in ein­er Fußnote zu, dass der Satz unvoll­ständig sei und fügt die Begrif­fe “erteilend sein” hinzu. Dies ergibt aber keinen erkennbaren Sinn. Die aus­ge­führten Sätze des Kants Zitats sind so zu lesen:

Also: Die drei Gewal­ten im Staate

- sind erstlich einan­der, als so viel moralis­che Per­so­n­en, beige­ord­net (potes­tates coor­di­natae), d.i. die eine ist das Ergänzungsstück der anderen zur Voll­ständigkeit (com­ple­men­tum ad suf­fi­ci­en­ti­am) der Staatsver­fas­sung;

-sind aber zweit­ens auch einan­der unter­ge­ord­net (sub­or­di­natae), so daß eine nicht zugle­ich die Func­tion der anderen, der sie zur Hand geht, usurpiren kann, son­dern ihr eige­nes Prin­cip hat, d.i. zwar in der Qual­ität ein­er beson­deren Per­son, aber doch unter der Bedin­gung des Wil­lens ein­er oberen gebi­etet;

- sind drit­tens durch Vere­ini­gung bei­der jedem Untertha­nen sein Recht ertheilend.

Von ein­er falschen gram­matikalis­chen Zusam­men­stel­lung kann keine Rede sein, wenn diese auch umständlich ist.

Das einen Schluss anzeigen­de Wort also am Anfang des Para­graphen wird von Lud­wig so inter­pretiert, als hät­te es keinen Bezug. Durch Lud­wigs Umstel­lung kann es keinen Bezug mehr haben, denn der Para­graph, auf den sich das Wort bezieht, ste­ht bei Lud­wig hin­ter also.

[Fol­gend: Samm­lung neuer Fehlin­ter­pre­ta­tio­nen durch die Umstel­lun­gen.]

Umstel­lun­gen von Ste­fano Bac­in und Dieter Schö­neck­er in §9 der Tugendlehre, Von der Lüge [in Kant-Stu­di­en, CI, 2010, pp.247–252]

Bac­in und Schö­neck­er schla­gen fol­gen­de Verän­derun­gen vor:

1. Vorschlag: Die Pas­sage „Der Men­sch, als moralis­ches Wesen […] zur Wa h r h a f t i g k e i t verpflichtet“ (430.14–19) wird an den Satz angeschlossen, der endet mit „[…] nicht der Men­sch selb­st“ (429.34), und zwar noch vor dem ange­hängten Gedanken­strich. Wir sprechen im Fol­gen­den von der ersten Pas­sage (430.14–19).

2. Vorschlag: Die Pas­sage „Die Lüge kann eine äußere […] ange­se­hen wer­den kön­nen“ (429.13–23) wird ver­schoben, und zwar als eigen­er Absatz nach 430.08 (also zwis­chen „[…] verächtlich machen muß“ 1 und „Die Wirk­lichkeit mancher […]“ 2). Wir sprechen im Fol­gen­den von der zweit­en Pas­sage (429.13–23).

Gegen den ersten Vorschlag ist einzuwen­den, dass Kant im umgeschobe­nen Satz ein­lei­t­end vom Men­schen als moralis­chem Wesen redet. Ein Gegen­satz, der seine abstrahieren­de Funk­tion ver­liert, wenn er in einen Textblock ver­schoben wird, in dem nicht expliz­it vom Men­schen als moralis­chem Wesen gesprochen wird.

Ein entsprechen­der Fehler stellt sich durch die zweite Umstel­lung ein: Kant redet in diesem Para­graphen ein­mal von der Lüge und expliz­it von der Lüge in ethis­cher Hin­sicht. Die Umstel­lung von Bac­in und Schö­neck­er macht diese Unter­schei­dung in bezug auf den umgestell­ten Satz nicht mehr erkennbar.

Die Umstel­lun­gen pro­duzieren somit Textfehlin­ter­pre­ta­tio­nen und sind, selb­st wenn dieser Para­graph für irgendwelche Leser schw­er erscheint, abzulehnen.

  1. 08
  2. 09

Mittwoch, den 11. August 2010   

kant’s murderer at the door: is there a right to lie?

I was asked on Face­book:

Start­ing with the Cat­e­gor­i­cal Imper­a­tive as the basic of ethics, would Kant not be wrong about the mur­der­er at the door?

Me:

The ques­tion is: Is there a right to lie when­ev­er I think I am or some­one else is in dan­ger. The answer is: No, because any­one could think that I could think I was in dan­ger any­time. So this was a prob­lem to accept­ing con­tracts, because any­one could right­ful­ly say to be in dan­ger and there­fore right­ful­ly lie. Keep­ing con­tracts is accord­ing to Kant a demand­ment of prac­ti­cal rea­son. So you have to trust that oth­ers act accord­ing to that demand­ment. Accord­ing to the Cat­e­gor­i­cal Imper­a­tive, a right to lie can’t be a uni­ver­sal law. Seen it that way Kant’s not wrong about the mur­der­er at the door.

But in the “mur­der­er at the door” sit­u­a­tion, it is some­one else in dan­ger, not your­self (for exam­ple you are in Nazi Ger­many and you are hid­ing a Jew and the SS comes, should you lie about hid­ing a jew or tell them the truth). Is lying to save some­one else wrong? I know Kant would say yes, but I am won­der­ing if his sug­ges­tion that we should not fails his own cat­e­gor­i­cal imper­a­tive. Isn’t it a uni­ver­sal law to pro­tect inno­cent peo­ple?

Me:

It’s not the ques­tion if it’s wrong, it’s the ques­tion if its right­ful. In a state of law lying intend­ed to save some­one wouldn’t be right­ful to Kant, because it would elim­i­nate for­mat­ing con­tracts, just like I said it before.

But Kant wouldn’t call Nazi Ger­many a state of law. I think he wrote some­where that he thought such a state wouldn’t be pos­si­ble at all. Accord­ing to Kant Nazi Ger­many was intrin­si­cal­ly a state of war. It was fatal that the Ger­mans didn’t get that.

There could be a uni­ver­sal law to pro­text inno­cent peo­ple but with­in a state of law it couldn’t include a right to lie or an emer­gen­cy law (Notrecht). I guess there can be sit­u­a­tions in a state of war where you can’t act accord­ing to what you think is a right­ful action. But that wouldn’t be a sit­u­a­tion that phi­los­o­phy can solve.

I guess that may bethe prob­lem with deon­to­log­i­cal ethics. There are some sit­u­a­tions that it just doesn’t apply.

Me:

I dont think this is a prob­lem with deon­to­log­i­cal ethics. There are just sit­u­a­tions that are not gen­er­al­iz­able, which is the ground for phi­los­o­phy.

mehr
Immanuel Kant — Über ein ver­mein­tes Recht aus Men­schen­liebe zu lügen.


Donnerstag, den 8. April 2010   

dasein und klarsein

Endlich meine Arbeit fer­tig bekom­men. Wer mal rein­schauen will, es han­delt sich um eine Arbeit zu Kants Begriff der notwendi­gen Annah­me der Idee Gottes in der Reli­gion­ss­chrift, ver­glichen mit Par­al­lel­stel­len in der Kri­tik der prak­tis­chen Ver­nun­ft und der Kri­tik der Urteil­skraft.

Jet­zt muss ich erst­mal den Schlaf wieder ordentlich ein­holen, der mir aus den let­zten Tagen fehlt, meinen Hus­ten loswer­den und den Kopf mal etwas klar­er. Warum war gestern das gute Wet­ter und nicht heute?!


Mittwoch, den 6. Mai 2009   

moral und moralität

Ich will mal in einzel­nen Artikel bes­timmte Begriff­sklärun­gen, von denen ich denke, dass ich sie im Fol­gen­den noch gebrauchen kann, fes­thal­ten.

Ich begin­ne mit Moral und Moral­ität. Es ist sin­nvoll den Unter­schied zwis­chen dem Beze­ich­neten bei­der Begrif­fe vor Augen zu haben. Mit Moral lassen sich gesellschaftlich anerkan­nte Sit­ten klas­si­fizieren. Diese Fol­gen bezüglich der Gel­tung das Moses-Prinzip: Es gibt einen Kat­a­log mit Grund­sätzen, der befol­gt wird. Eine Begrün­dung dafür, Fol­ge zu leis­ten, ist dabei unklar, wird oft­mals ohne weit­eres angenom­men. Beim Moses-Prinzip kön­nte man von göt­tlicher Weisung sprechen, aber was das genau heißt, ist auch noch unklar. Und weswe­gen man dies befol­gen muss eben­so. Pap­st Benedikt XVI. spricht an solchen Stel­len davon, dass sich die göt­tlichen Geset­ze mit dem deck­ten, was “dem Men­schen ins Herz geschrieben” sei, belässt es aber bei dieser schwammi­gen, metapho­rischen Aus­druck­sweise und klärt die Sach­lage nicht weit­er1.

Man kann von den Inhal­ten der 10 Gebote sagen, sie seien Werte. Bringe nie­man­den um, begehre nicht deines Nach­barn Frau, stehle nicht. Fragt man nach ein­er Begrün­dung, so scheinen doch die einzel­nen Gebote unter­schiedlich stark gew­ertet zu wer­den: Man hält doch das Begehren der Frau seines Nach­barn für weniger schlimm, wenn über­haupt, als das Ermor­den ein­er Per­son. His­torisch gese­hen machte aber das Stehl-Ver­bot größere Prob­le­me: die Men­schen­rechte, gese­hen als ein der­ar­tiger Wertekat­a­log, ent­standen dadurch, dass sich Bürg­er an die Kirche wandten mit ihrem Gewis­senskon­flikt, sel­ber gut leben zu kön­nen, während andere Hunger­snot lei­den. Ange­hörige der Kirche reagierten daraufhin, in dem sie fes­thiel­ten, man dür­fe sich des Hab und Guts eines anderen bedi­enen, wenn dies die einzige Möglichkeit zum Über­leben sei2.

Unter Moral­ität ver­ste­he ich nun die Gesin­nung eines Men­schen und basiert auf Recht­fer­ti­gun­gen vor sich selb­st. Die Gesin­nung geht nicht voll­ständig in der­ar­ti­gen Moralkat­a­lo­gen auf. Man muss darun­ter vielle­icht nicht zwangsläu­fig das ver­ste­hen, was Kant unter Moral­ität ver­stand, aber es gibt gute Grün­de, es so anzunehmen.

  1. Joseph Ratzinger, Der angezweifel­te Wahrheit­sanspruch, (pdf) S. 4ff. “Der Sieg des Chris­ten­tums über die hei­d­nis­chen Reli­gio­nen wur­de nicht zulet­zt durch den Anspruch sein­er Vernün­ftigkeit ermöglicht. Ein zweites Motiv ist gle­ichbe­deu­tend damit ver­bun­den. Es beste­ht zunäch­st, ganz all­ge­mein gesagt, im moralis­chen Ern­st des Chris­ten­tums, den freilich wiederum schon Paulus in Zusam­men­hang gebracht hat­te mit der Vernün­ftigkeit des christlichen Glaubens: Das, was das Gesetz eigentlich meint, die vom christlichen Glauben ins Licht gestell­ten wesentlichen Forderun­gen des einen Gottes an das Leben des Men­schen, deckt sich mit dem, was dem Men­schen, jedem Men­schen, ins Herz eingeschrieben ist, so daß er es als das Gute ein­sieht, wenn es vor ihn hin­tritt. Es deckt sich mit dem, was „von Natur gut ist“ (Röm 2,14f.).
  2. 2. s. Scott Swan­son, “The Medieval Foun­da­tions of John Locke’s The­o­ry of Nat­u­ral Rights: Rights of Sub­sis­tence and the Prin­ci­ple of Extreme Neces­si­ty ” His­to­ry of Polit­i­cal Thought 18 (1997) 399­459, S. 399–459.

Dienstag, den 22. Juli 2008   

nelli mitrošilova: zum freiheitsverständnis des kantischen und nachkanitschen idealismus

Es sieht ein­fach gut aus, solche kleinen Bücher mit gebildet klin­gen­dem Titel auf seinem Schreibtis­ch rum­liegen zu haben. Dabei ist dieses Büch­lein dur­chaus inter­es­sant. Es behan­delt rus­sis­che Philosophen und ihren Umgang mit deutscher Philoso­phie. Das liest sich nett, auch wenn einiges unklar herge­holt daherkommt.
Der Titel ist etwas unge­nau gehal­ten, was sol “zum Frei­heitsver­ständ­nis” genau heißen? Sowas ist eigentlich ver­pönt, denn unter der­ar­tige Über­schriften kann alles und nichts fal­l­en. Wenig­stens etwas fällt in diesem Buch darun­ter. Damit die Blogle­ser hier wenig­stens etwas von diesem Ein­trag haben, ver­weise ich auf den meines Eracht­ens besten Artikel über Kants Frei­heits Begriff, der als solcher heute immer noch höch­stak­tuell ist, und zwar Georg Geis­mann: Kant über Frei­heit in speku­la­tiver und prak­tis­cher Hin­sicht. Diesen Artikel dür­fen sich auch soge­nan­nte “Nicht­philosophen”, wasim­mer das auch sein soll, antun. Er ist zwar etwas anspruchsvoll geschrieben und von vie­len Bele­gen unter­brochen, was aber nichts anderes ist als ein unge­mein genauer Ausweis der Kom­pe­tenz des Autors und Hil­fe für den Leser, aber sicher­lich für jeden Leser ein Gewinn.


Sonntag, den 25. Mai 2008   

how realistic is kant’s league of nations today?

On face­book the ques­tion was risen what to think about Kant’s idea of uni­ver­sal peace today. My answer was this:

I think that Kant’s idea of a League of Nations wasn’t that far away with­in polit­i­cal thoughts 10 years ago as it is now. I mean, how could you pos­si­bly as a lead­er of a small islam­ic state trust amer­i­can pol­i­tics today?

You just can’t.
Trust has to be built up anew and that takes time. And we have to get rid of the thought of Amer­i­ca as the only uni­ver­sal lib­er­at­ing state that even can act as a uni­ver­sal police.

By say­ing this I do not attempt to cre­ate any anti-amer­i­can atti­tude. That wouldn’t be use­ful either. The essen­tial thought is this: The devel­op­ment of uni­ver­sal peace is a uni­ver­sal devel­op­ment of peace. And this is an intrin­sic pro­gress of states to which every kind of war is poi­son.


Dienstag, den 20. Mai 2008   

jens timmermann — kant’s groundwork of the metaphysics of morals

Timmermann

Tim­mer­mann bemüht sich als Kant-Forscher einen Namen zu machen. Das ist nicht weit­er verdächtig und solange der Ver­such erfol­gre­ich wird, nicht zu bean­standen. Man kann ja nur davon prof­i­tieren. Mit diesem Buch zu Kants Grundle­gung zur Meta­physik der Sit­ten hat Tim­mer­mann das vielle­icht beste Sekundär­lit­er­atur­buch hierzu vorgelegt. Das heis­st noch nicht son­der­lich viel, da es bis­lang zur Grundle­gung her­zlich wenig und oft­mals schlecht­es an Sekundär­lit­er­atur gibt. Insofern kann man sagen, dass Tim­mer­man die Lat­te für die Befas­sung mit der Grundle­gung gut auflegt. Sein Ver­di­en­st ist es, das gesamte Buch in den Griff zu bekom­men. Er bietet allerd­ings keine Lösungsan­sätze für die Grundle­gung dieses Buch­es, sprich für das, was für Dieter Hen­rich die Dunkel­heit im drit­ten Abschnitt ste­ht. Dazu ver­mis­st man als Leser eine genaue Textstel­len­analy­se bes­timmter, weg­weisender Stel­len. Das min­dert die Freude darüber, dass man Sin­nvolles über die Grundle­gung schreiben kann, aber nicht. Und wenn es nach Tim­m­mer­man nichts mehr zu forschen gäbe in der Grundle­gung, man wäre ja auch etwas ver­schnupft.