guido & maurizio angelis — walking down the street

Ich weiß ja nicht, ob irgend­je­man­dem das genau­so ging wie mir, aber ich habe so Ohrwürmer in den 90ern gehabt, die ich später wieder­hören wollte, was eine ziem­lich kom­plizierte Auf­gabe war. Denn oft­mals kan­nte ich wed­er Inter­pret noch Musik­ti­tel.

Save up all your tears
von Robin Beck war so ein Titel. Wurde irgend­wann ver­stärkt von NDR2 gedudelt und dann von Cher mäßig gecovert.

In ein­er Folge von Der Alte kam mal ein von Bohlen geschrieben­er Smok­ie-Song vor, habe ich auch erst Jahre später her­aus­ge­fun­den.

Ja, und in der Marsch-Szene von Bud­dy haut den Lukas kommt Walk­ing down the street zum Ein­satz, das es, soweit ich weiß, auf keinem Sound­track gibt. Mal schauen, ob ich da noch rankomme.

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tecklenburger

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Heimaturlaub. Das ist Teck­len­burg für mich, war es immer schon. Etwas durch die Innen­stadt schlen­dern, an der Burgmauer vor­bei, im Sou­vernir­laden schmök­ern, nach den Zeitun­gen sehen, einen Kaf­fee trinken, dur­chat­men.

Kaf­feetrinken war dieses Mal nicht ange­sagt, dafür macht­en wir Halt beim Bio-Imbiss. Man tis­chte uns einen Teck­len­burg­er aus Bio und Bio-Zwiebelkuchen auf, dazu Bio-Cola und Bio-Fed­er­weißer. Alles eine Num­mer klein­er. Nur die Lokal­pro­lls am Neben­tisch waren so wie immer. Und da der Geschmack dessen, was vor uns stand, immer­hin ent­fer­nt auch an Zwiebelkuchen und Ham­burg­er erin­nerte, erfreuten wir uns daran, dass das Bio­pro­duk­te waren. Hat auch nicht jed­er.

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zweitbuchaussonderung

Vor ein paar Jahren hausierte ja hier und da der Witz, der Trend gehe zum Zweit­buch. Das ist irgend­wie bei mir auch etwas aus­geart­et. Ich habe diverse Büch­er in zweit­er Ver­sion gehort­et. Viele davon für die Hochzeit meines Brud­ers, und dann lebt der in wilder Ehe — also katholisch gese­hen. Ein paar, weil ich irgend­wann an die gebun­de­nen Aus­gaben der Büch­er gelangte oder sie als Not­fallgeschenke in pet­to hal­ten wollte. Aber auch hier wurde mehr gehort­et als ver­schenkt. Büch­er hort­en — nix gut.

Etwas Ent­las­tung kam in die Sache durch eine Bücher­tauschbörse im Inter­net. Taschen­büch­er wur­den in mein­er Samm­lung mas­sivst durch gebun­dene Aus­gaben aus­geson­dert. Eine weit­ere Ent­las­tung durch eBooks — Taschen­büch­er, die ich weniger wertschätzte, wur­den durch ihre dig­i­tal­en Brüder aus­geson­dert.

Jet­zt habe ich eine neue Woh­nung bezo­gen, eine Bücher­wand voll gemacht und irgend­wie das Gefühl, von den gehort­eten Büch­ern wird nichts weniger. Das bedeutet Krieg. Krieg den gehort­eten Büch­ern. Die Hochzeitssamm­lung wird etwas ges­tutzt, Taschen­büch­er auf Bleiberecht geprüft und anson­sten ab in den städtis­chen Büch­er­schrank. Mögen sie geeignetere Ver­wen­der find­en als mich.

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