datschasitzer

src=“http://caasn.de/wp-content/uploads/2012/05/DSCF2694.jpg” alt=”” title=“DSCF2694” width=“474” height=“267” class=“alignnone size-full wp-image-14626” />

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übergleitendes

Beim Pro­jekt ibbpunkt habe ich endliche ein­mal her­aus­ge­fun­den, wie das dort mit dem Slid­er-Effekt hin­haut, genauer: wie man Videos direkt im Slid­er abspie­len lassen kann. Und dann kam mir so ein Slid­er gar nicht mehr so verkehrt vor.

Eigentlich mochte ich die nie. Meist waren sie auf Seit­en damit ver­bun­den, dass nach ein­er gewis­sen Zeit ein neues Bild mit neuem Text erschien und man fühlte sich gedrängt, in passender Zeit den Text gele­sen zu haben. Was ein Zeitdruck.

Aber wenn der Text nicht ganz so wichtig ist, also bei nicht eher jour­nal­is­tis­chen Seit­en, dann finde ich Slid­er doch ganz nett. Deswe­gen habe ich nun auf dieser Seite einen einge­baut. Den sieht man auf der Start­seite, zumin­d­est wenn man nicht ein­gel­og­gter Benutzer ist. Ich kenne meine Fotos ja schon, deswe­gen ers­pare ich mir das durch:

<?php
if ( is_home()&&!is_user_logged_in() ) { show_islidex();
query_posts(“cat=-6”);
} else { //
}
?>

Dafür gibt es dann die Fotos nicht nochmal extra hier auf der Startseite.

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funktionuckelnd

Was ich ja auch ganz großar­tig finde ist, wenn einige Dinge ein­fach funk­tion­ieren. Wie mein Flat­press-Blog zum Beispiel: Das läuft und läuft und läuft. Ger­ade habe ich das diesjährige Update — diesjährig, nicht monatlich — durchge­führt und es läuft und läuft. Dabei ist es sog­ar noch schnell im Gegen­satz zu Word­Press-Blogs (wenn man nicht ger­ade derbe Kohle für eine schnelle Darstel­lung rüberwach­sen lässt).

Beim großen Brud­er Word­Press passiert es ja schon ein­mal, das irgen­det­was abschwirrt, oder dass man irgend­wo unbe­dacht was fehl­pro­gram­miert hat, und dann streikt alles. Wenn der Fehler dann irgend­wo in der Daten­bank steckt, hat man den Salat. Dann kann man gle­ich alles neu auf­spie­len und beten, dass man alle Ein­stel­lung in gewohn­ter Form wieder hin­bekommt. Bei Flat­press lädt man alles runter spe­ichert es und spielt es ein­fach nach Lust und Laune irgend­wo wieder ein.

Und wo wir ger­ade so schön dabei sind, was so läuft: Ubun­tu läuft. Ich bin seit der 10er Ver­sion ja nach­haltig begeis­tert von der Lin­ux-Vari­ante. Jet­zt noch mehr, weil ich Xubun­tu ent­deckt habe. Das ist Ubun­tu für lauf­schwächere PCs. Und sowas habe ich noch haufen­weise, d.h. ich sehe auch nicht ganz ein, weswe­gen man auf jedem Rech­n­er, nur damit er läuft 4 GB Spe­ich­er zu laufen haben muss.

Jet­zt läuft mein alter Acer 5220, den ich für die alten Herrschaften fer­tig gemacht habe, wie am Schnürchen (und mit dieser Anleitung bekommt man auch das Wlan ans laufen, wenn man am Schluss echo b43 ein­gibt.). Bin wirk­lich beein­druckt. Dass der Acer noch läuft, finde ich ja auch ziem­lich sportlich. Aber inzwis­chen füh­le ich mich doch dazu genötigt, die ganzen Dat­en, die da noch drauf sind, auf meine Sea­gate-Plat­te rüberzuschub­sen. Nicht, dass es ein bös­es Erwachen gibt, das Ding macht schlapp und alle alten Dat­en sind futschikato.

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grabsuche

Ich war 6 Jahre alt, als meine Groß­mut­ter starb. Mein Groß­vater starb 14 Jahre vor mein­er Geburt. Ich weiß wenig von bei­den. Meine Mut­ter meint, mein Groß­vater habe vor seinem Tod einen Schla­gan­fall erlit­ten, was damals aber nie­mand erkan­nt habe. An meine Oma habe ich noch Oma-Erin­nerun­gen: Da gab es Oma-Kaf­feekränzchen mit anderen Omas in ihrem eige­nen dun­klen Wohnz­im­mer mit den Kissen, die nach Alte-Oma rochen. Da gab es schmerzende Kleinkind­pediküre, da gab es einen Bade­wan­nenun­fall, zu dem ein Handw­erk­er kom­men musste, der die Tür auf­brach, da war die Oma im Ses­sel, die sich selb­st beschäftigte. Sie war mir keine her­zliche Per­son, jemand, den man nicht unbe­d­ingt vermisste.
Oma war wiederkehrend im Kranken­haus, kam wieder, saß im Ses­sel, bekam Zuck­er, kam wieder ins Kranken­haus, kam nicht wieder.
Als sie gestor­ben ist, besucht­en wir zweimal einen Leichenauf­be­wahrungsraum. Dort gab es einzelne Kabi­nen, in denen Tote lagen. Es herrschte gedrück­te Stim­mung bei den Erwach­se­nen. Meine ältere Tante weinte. Meine Mut­ter nicht. Meine ältere Tante wick­elte einen Rosenkranz um die Hände mein­er Oma und legte dann die Hände zurück. Was sich 6jährige nicht alles merken. Während die Erwach­se­nen gedacht­en, schaut­en wir Kinder in die anderen Kabinen.
Meine Oma wurde Anfang Okto­ber beerdigt. Ich merk­te mir die Route von der Kapelle zum Grab, schaute mir die Mess­di­ener in den weit­en Gewän­dern an und sah meine Mut­ter weinen. Wir sind abschließend in die Kirche gegan­gen, nach der ich gefragt wurde, ob ich nach Hause wolle. Klar, ab nach Hause, gute Idee. Ich bekam öfter in mein­er Kind­heit unge­wollt Extrawürste, das war eine solche. Ich wartete mit meinem Onkel zu Hause bis die anderen kamen. Und das dauerte, weil sie zum Beerdi­gungskaf­fee gegan­gen waren. Anschließend erzählten mir die anderen Kinder wie schön es dort gewe­sen war, und dass man sehr gut auf dem Par­kett habe rutschen können.

Ich bin später noch oft auf dem Fried­hof gewe­sen — als Mess­di­ener bei anderen Beerdi­gun­gen. Am Grab mein­er Großel­tern war ich nur mit meinen Eltern. 

Daran habe ich mich heute erin­nert, als ich das Grab zum ersten Mal selb­st auf­suchte. Ich erin­nerte mich an das, was mir von Besuchen zur Grabpflege als Fix­punk­te gemerkt hat­te: Zwei große Bäume am Grab, in der Nähe ist eine Wasser­stelle, die Straße ist weit weg, das Grab in zweit­er Reihe. 

Nichts von dem half mir heute weit­er. Das Grab liegt an ein­er Stelle, die ich so heute nicht beschreiben kön­nte: Kein hoher Baum liegt in der Nähe, eine Wasser­stelle liegt da, wo ich sie nicht ver­mutet hätte, das Grab liegt in Hör- und Sichtweite der Straße. In der Nähe des Grabes liegt der Schulleit­er meines Gym­na­si­ums, der zu meinem Gym­na­si­um­san­fang noch im Amt war. Auch schon wieder 17 Jahre tot. Merk­würdi­ge Umge­bung. Nicht die sym­pa­this­che Lage, die ich im Kopf hatte.

Ich habe so lange gesucht, dass mir der Gedanke kam, das Grab existiere wom­öglich gar nicht mehr oder meine Mut­ter kön­nte die Grab­plat­te, die sie so gar nicht lei­den kann, ent­fer­nt haben, so dass ich das Grab nicht find­en kön­nte. Aber dann ent­deck­te ich die alt­bekan­nte Plat­te, wo mich son­st nichts an irgend­was erin­nerte. Nur die vom Nach­barn in Han­dar­beit gefer­tigte Plat­te mit dem falschen Namen: “Kle­mens Pott” statt “Clemens Pott”.

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