das gibt’s doch gar nicht

Let­ztes Woch­enende hat­te ich ne nette Diskus­sion um das Wort Stu­den­ten. An deutschen Uni­ver­sitäten wird seit einiger Zeit dieses Wort in Anre­den etc. abgelöst vom Wort Studierende, damit nicht der Anschein aufkommt, man meine unter­schwellig-assoti­ierend lediglich oder vornehm­lich männliche Stu­den­ten. Eine der­meinige Disku­tan­tin ist mir also let­ztes Woch­enende begeg­net. Um mitzud­isku­tieren bastelte ich mir also fix eine dreistu­fige Strate­gie: Erstens verdächtigte ich diejeni­gen, die Stu­den­ten-Ver­wen­dern Diskri­m­inierung vor­war­fen selb­st Diskri­m­inierung, da man doch gar nicht weiss, in welch­er Inten­tion das Wort gebraucht wird. Hier­bei nahm ich natür­lich diejeni­gen aus, die offen­sichtlich ein der­ar­tiges Wort diskri­m­inierend ver­wen­den. Zweit­ens warf ich ein, das Wort Stu­dent wäre ambig, ein­er­seits im Sinne von ‘männlich­er Stu­dent’ und ander­er­seits als Sta­tu­sanzeige im Sinne des englis­chen geschlecht­sneu­tralen stu­dent rep. stu­dents. Und drit­tens dachte ich mir, wenne deine Argu­men­ta­tion soweit getrieben hast, nimm ihr das Wort ‘Stu­dent’ doch gle­ich ganz weg ;-). Ich behauptete also, ‘Studierende’ und ‘Stu­den­ten’ beze­ich­neten ja ganz unter­schiedliche Per­so­n­en, denn es gibt nicht-studierende Stu­den­ten. Aber was zu Hölle sind nicht-studierende Studierende?

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