männergeschichten

Ein Kumpel von mir erzählte mir let­ztens von fol­gen­dem spek­takulären Ereig­nis: Ihm seine Tus­si ihr sein Vad­der hat ihm mal Wein nachgeschenkt. Faszinierend oder? Er wäre nach ihrer Aus­sage hierin der Erste in der Men­schheits­geschichte. Ich hör immer von Frauen, dass die untere­inan­der von aus­führlich­sten Sex­tech­nik fix­ierten Gesprächen kaum lassen kön­nen und unsere­ins darf sich anhörn wie der Herr des Auser­wähltem einem den let­zten Rest der Aldi-Auslese einkippt. Ist ja okay, dass die kleinen Dinge im Leben wichtig sein kön­nen, aber das war anders gemeint oder? Mein großer Brud­er hat so auch mal ange­fan­gen und irgend­wann erzählt, wie in seinem Büro sein Gegenüber so mit dem Bleis­tift gespielt hat, dass er zer­brach. Hat wohl bei­de erschreckt und war gut genug, das Erlebte in anderen Sit­u­a­tio­nen noch dreimal zu wieder­holen. Also, falls das näch­ste Mal wer mit Skan­dalgeschicht­en über Bleis­tifte anfängt, oder dass ihr sein Oller ihn zum Schneeschüp­pen rauss­chickt, aus reinem Selb­stschutz ver­ste­ht sich: Ein­fach eine rein­haun, dem kann geholfen wer­den 😉

Weiterlesen

der außenministerins neue kleider

Eigentlich regt man sich ja nicht so son­der­lich auf über Poli­tik. Viele der Aus­sagen haben so eine kurze Halb­w­ertzeit, dass der eigene Gedanken­gang von aktuellen Entwick­lun­gen schon über­flügelt ist. Heute zogen sich aber doch irgend­wie meine Gehirn­hälften zusam­men: Con­doleez­za Rice sprach vor Akademik­ern in Paris von Frei­heitss­chaf­fung seit­ens der Amerikan­er und Europa solle doch gefäl­ligst mit­machen. Als Deutsch­er sollte man schon irgend­wie selt­sam schauen, wenn Leute vor Mikro­fo­nen den Massen was von Frei­heit durch Krieg erzählen, .…. oder?

Weiterlesen

ich mach uns mal ne mandarine

Elke Hei­den­re­ich hat mal raus­posaunt, dass sie an die 400 Seit­en am Tag liest oder sog­ar mehr. Har­ald Schmidt würde auch soviel lesen. Ich frag mich, was die lesen? Wenn man noch sein Hirn zwis­chen­durch betätigt, will mir das nu beispiel­sweise nicht gelin­gen. Und einen Roman­schmök­er nach dem anderen bren­nt einen aus, so ist jeden­falls mein Empfind­en. Also darfs auch mal was Schwierigeres sein, aber das drückt ja schon wieder die Seiten­zahl. Nicht, dass ich auf Seiten­zahl abziele. Aber es ist schon schw­er plan­bar, was man durch­li­est. Ich komme immer mit der Zeit nicht aus. Ich hab auch nicht so die Böcke, mich per­ma­nent hin­ter den Schmök­ern zu ver­steck­en, auch wenn ich das eine oder andere Buch durchkriege. Aber so’n echt dick­er Ham­mer, das ist schon Arbeit. Vielle­icht wirds rou­tiniert­er, wenn man älter wird.

Weiterlesen

die große kunst der pennäler-lyrik

Ein Anflug von Han­si-Kraus-Roman­tik überkommt einen ja beim Lesen: In Artikeln über Adam Green und diverse deutsche Nach­wuchs-Bands (Juli, Mia, Sil­ber­mond) zeigt sich die Kri­tik ver­wun­dert, dass den Tex­ten der jun­gen Gen­er­a­tion kaum Inhalt zuzus­prechen ist. Men­sch, die Kid­dies sind knapp über zwanzig, kaum gebildet und lesen nix. Da passen Hör­er zu Kün­stlern doch wie Arsch auf Eimer, wen juck­ts also? Von nix kommt nichts: Wer seinen Feingeist nur am Sprachver­mö­gen von Fernsehmod­er­a­toren und Castin­gopfern laben lässt, dem kann man doch nicht vor­w­er­fen, dass seine Aus­drucks­fähigkeit das Grund­schul­niveau nicht über­steigt und die bereimten The­men inhalt­sarm und boden­los sind? Aber es wird ihnen schließlich auch kein Lit­er­atur-Nobel­preis ver­liehen. Mich würde es sicher­lich auch freuen, wenn diese Leute ihre Kreativ­ität mit etwas mehr Niveau zur Gel­tung brin­gen ließen — man spricht ihnen ja schließlich auch nicht alles ab -, lieber als die Hupf­dohlen von Bohlen und D! sind sie mir aber alle­mal.

Weiterlesen

jürgenkohlerfußballgott

Jür­gen Kohler, derzeit irgen­deine Art Sport­di­rek­tor bei Bay­er Lev­erkusen, meinte doch glatt zur Mis­ere von Borus­sia Dort­mund, dass es ja sehr schlimm wer­den würde, wenn der “Worst-Case-Fall” ein­tritt. Jaaa, das ist schon schlimm, wasim­mer das ist 😉

Weiterlesen

jeden zug, den du nimmst

Gestern hat­te ich irgend­wie eine Begeg­nung der drit­ten Art ;-). Nach­dem ich ziem­lich kurzfristig einen Korb eines Kumpels fürn Kinobe­such bekom­men hab, bin ich auf eine Geburt­stagspar­ty eines alten Bekan­nten. Wollte man eigentlich gar nicht hin, aber wenn man eh nichts anderes mehr vorhat, kann man ja auch sowas mal mit­nehmen. Nach­dem ich mich erst lei­dlich unter­hal­ten hat­te und erfuhr, dass die Schweiz teuer­er ist als Deutsch­land und einige der Anwe­senden supe­run­ter­halt­same Desk­tophin­ter­gründe vor­weisen kon­nten, wurds noch sehr selt­sam. Ich unter­hielt mich jeman­dem, bei dem es sich her­ausstellte, dass ich ihn schon vor 10 Jahren beim Blut­spenden ken­nen­gel­ernt hat­te. Und der kon­nte dann über alte Bekan­nte sehr inter­es­sante Details der let­zten 10 Jahre preis­geben. Ich kon­nte mich noch an einzelne Gedanken erin­nern, die ich damals mit zusam­men­gereimt hat­te ohne zu wis­sen, ob irgen­det­was dran sei. Jet­zt qua­si mitzubekom­men, dass da Hand und Fuss dran ist, erhebt einen irgend­wie. Ich schein ein intel­len­ter Jüngling gewe­sen zu sein, damals. Wenn mir das mal damals wer gesagt hätte… Zwei Tage vorher kon­nte ich einen Nach­hil­fe­dozen­ten von mir kon­tak­tiern, den ich auch 10 Jahre unge­fähr nicht gesprochen hab. Eine Woche voller kurios­er Begeg­nun­gen. Nicht zu vergessen: Heute abend läuft Schwarzwald­klinik, zwar schon mehr als 20 Jahre alte Erin­nerun­gen, aber auch ziem­lich geil.

Weiterlesen

stippvisite in der schwarzwaldklinik

Das Spe­cial ist vor­rüber und meine Seite verze­ich­nete einen Besucher­reko­rd von 1500 Besuch­ern alleine am Son­ntag. Vie­len Dank fürs Vor­beis­chauen. Wir haben uns eben mit 6 Mann vorm Fernse­her gut amüsiert (“Krebs isch wie a Hund”, “Schü­bel — alter Zock­er” etc.). Also da warn schon Insid­er drin, die den Fan erfreuen. Mir spukt im Hirn, dass meine Seite “gegrüsst” sein kön­nte durch die zweifache Erwäh­nung eines “Dr. Wahrstein”, falls das aufge­fall­en ist. Auf mein­er Sprüch­e­seite gibts eine Wahrstein­er-Dose und einen Wahrstein­spuch von Mis­cha. Anson­sten hab ich Ang­ie und Dr. Gess­ner ver­misst, die hätte man ein­bauen sollen. Die Hochzeits­geschichte war platt, Sascha Hehn hat sich auch schon im Vor­feld beschw­ert, dass man mehr Qual­ität draus hätte machen kön­nen. Ich fands aber gut, hat mich gefreut, die Gesichter wiederzuse­hen und hoffe auf ein weit­eres Spe­cial ;-).

Weiterlesen

wo ich bin, is gut

Diese Woche kommt ja George Dop­pelko­rn Bush nach Teutsch­land. Dafür gibts fol­gende Sicher­heits­maßvorkehrun­gen: Es gibt nur zwei offizielle Winkplätze, aus Häusern darf nicht gewinkt wer­den; sämtliche Gul­lideck­el wer­den ver­schweisst; Anwohn­er­gara­gen müssen leerg­eräumt sein und wer­den polizeilich durch­sucht und ver­siegelt, wenn das nicht der Fall ist; von Anwohn­ern müssen Müll­ton­nen hin­ters Haus geschoben und Briefkästen abmonitert wer­den. Brin­gen die Amis denn wenig­stens wieder Schoko­lade mit, wie beim let­zten Mal ???

Weiterlesen