Montag, den 29. Dezember 2008   

laptopreperaturen am acer 5220

Heute war ich gezwun­gen, mein Lap­top aufzubrechen. Etwas, was man als Lap­topbe­sitzer nur in Not­fällen tut, ger­ade, wenn noch eine Garantie vor­liegt. Aber diese Dinger haben ja die Ange­wohn­heit, irgend­wann Mack­en zu bekom­men.
An der Macke meines Lap­tops war ich nun sel­ber Schuld. Ich habe das Ding run­ter­fall­en lassen, danach die Stromver­sorgung acht­los wieder rein­stopfen sollen und dabei hat sich die Stro­man­dock­vor­rich­tung am Lap­top ins Innere ver­ab­schiedet und verblieb auch da. Sämtliche Ver­suche, das Ding wieder an die alte Stelle zu brin­gen, scheit­erten. Na, super.
Da das augeschein­lich kein Geräte­fehler ist, habe ich das Ding mal geöffnet. Wie bei allen Lap­tops ist das schon ein gewiss­es Wag­nis. Alle Schrauben, die ent­fer­nt wer­den müssen, auf den ersten Blick zu beacht­en, ist schi­er ein Ding der Unmöglichkeit. Das Acer ist nun so ver­ar­beit­et, dass das Öff­nen zwangsläu­fig die Verbindun­gen der Tas­tatur und des Touch­pads tren­nt. Die Tas­tatur habe ich nicht wieder anschließen kön­nen. Man muss das Tas­tatur­deck schon fast schließen, damit die Verbindung, die durch eine Art Plas­tik­blättchen zus­tande kom­men soll, herzustellen. Aber wie das genau passend sein soll, weiß wohl nur ein Tech­niker von Acer. Schon inter­es­sant, dass man als Laie zwangsläu­fig was kaputt macht, wenn man das Ding öffnet.
Immer­hin habe ich es geschafft, meinen Lap­top wieder ans Laufen zu brin­gen, was mich glück­lich macht, obwohl ich for­t­an auf meine Tas­tatur verzichte. Ein weit­eres Aben­teuer war das Instal­lieren der USB-Tas­tatur, denn ich hat­te ein Win­dows-Pass­wort geset­zt. Und da macht man wenig, Win­dows will die Tas­tatur erst instal­lieren, weswe­gen auch immer, das Bios arbeit­et prob­lem­los mit der Tas­tatur. Also die Fest­plat­te aus­bauen, in einen anderen Lap­top ein­bauen, Pass­wort löschen und alles wieder umbauen.
Irgend­wie kann man Stun­den damit ver­brin­gen. Aber, wie schon gesagt, immer­hin funk­tion­iert das Ding wieder. Lap­tops, an denen man mit deut­lich weniger Prob­le­men rum­basteln kann, scheinen eine Mark­tlücke darzustellen.
Ander­er­seits merke ich ger­ade, dass das Schreiben an ein­er richti­gen Tas­tatur mir am Lap­top deut­lich mehr Spaß bere­it­et und der Umstand, dass man so zwangsläu­fig größeren Abstand zum Mon­i­tor hält, wird meine Augen sich­er auch freuen.

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