seltsame stilblüten der lokalpresse

Um ihren Lesern

lokal-, region­al, bun­des- und weltweit inter­es­sante The­men anbi­eten

zu kön­nen, übern­immt das Lokalblättchen mein­er Heimat­stadt nun Texte der Zeitung Die Welt des Axel Springer Ver­lages. Für den Axel Springer Ver­lag ist das natür­lich gut: So kann man ein­fach alte Texte nochmal zu etwas Geld machen. Für den Leser ist das weniger prick­el­nd, denn der heutige Text ist ein­fach alt und hier und hier schon veröf­fentlicht.

Wenn ich Die Welt lesen wollte, würde ich Die Welt kaufen. Lokalzeitun­gen sind meines Eracht­ens wesentlich bess­er berat­en, ihre Investi­tio­nen in ihre eigene Qual­ität, ihre eige­nen Redak­teure zu steck­en.

Es ist ein selt­samer Gedanke der Redak­tion­sleitung, dass dieser Text ein Leser­in­ter­esse befriedigt. Als ob der Text außeror­dentlich gut wäre, als ob es nicht die Möglichkeit gäbe, im Inter­net Texte zu lesen, als ob es nicht die Möglichkeit gäbe, andere Zeitun­gen neben dem Lokalblatt zu lesen.

Aber bei Lokalzeitun­gen wer­den ja so manche selt­samen Ansicht­en vertreten.

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