karfreitagen

Weil unsere­ins ja ger­ade etwas Zeit hat, die vorher irgend­wie immer anders ver­plant war, hab ich mal etwas in meinem Blogding Too much infor­ma­tion rumgeschraubt, all sowas, was lange, lange liegen­bleibt. Ich schreibe da mor­gendlich was rein und manch­mal set­ze ich mich hin und ter­miniere Spaßvideos für Wochen im voraus. Was ich schon mal ändern wollte, war, dass ich nicht mehr zwei Blogs für dies eine Pro­jekt bestücke. Das Blöde war immer, dass noch sehr gut ver­link­te Artikel mal unter der einen und mal unter der anderen Adresse ver­linkt waren.

Damals klappte mein erster Kom­plet­tum­leitungsver­such aber irgend­wie nicht 100%ig so, wie ich das wollte. Aber unsere­ins muss ja auch erst­mal drauf kom­men, dass es pro­gram­miertech­nisch für Prob­leme mehr als einen Lösungsansatz gibt. Jet­zt funk­tion­iert also die Domainum­leitung inkl. Feed und exkl. dreier Ord­ner. Das spart mir dann hof­fentlich irgend­wann mal die Zeit, die es mich heute gekostet hat. Dazu dann noch 20 Plu­g­ins neu reingeschoben und 10 gelöscht. Also, was soll ich sagen, so ne ide­ale Beschäf­ti­gung für Tage, an denen man eher etwas matschig drauf ist.

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kuschelige ostern

Dieses Ostern ist übri­gens nur noch heute, weil… Egal. Aber über­fresst euch nicht an Eiern oder wie mein Lieblingsmedi­zin­er let­ztens meinte:

So schlimm ist das nicht mit den Eiern an Ostern. Ein bis zwei sind schon okay.

kuscheligeostern

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dasein und klarsein

Endlich meine Arbeit fer­tig bekom­men. Wer mal rein­schauen will, es han­delt sich um eine Arbeit zu Kants Begriff der notwendi­gen Annahme der Idee Gottes in der Reli­gion­ss­chrift, ver­glichen mit Par­al­lel­stellen in der Kri­tik der prak­tis­chen Ver­nun­ft und der Kri­tik der Urteilskraft.

Jet­zt muss ich erst­mal den Schlaf wieder ordentlich ein­holen, der mir aus den let­zten Tagen fehlt, meinen Hus­ten loswer­den und den Kopf mal etwas klar­er. Warum war gestern das gute Wet­ter und nicht heute?!

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markengehabe

Manch­mal gewöh­nt man sich an dies und das und jenes und lässt die Dinge so laufen, dass man ganz erstaunt ist, wenn man sich selb­st mal die Frage stellt, warum das alles denn ger­ade so läuft und nicht anders.

Warum hat mein Blog also eine selt­same Adresse namens caasn.de? Ich war immer Fan von kurzen Inter­ne­tadressen, so gese­hen, war bei mir Nach­name-Vor­name als per­ma­nen­ter erster zu erre­ichen­der Adresse sub­op­ti­mal. Meine Domain caasn.de lag jahre­lang bei Freecity kosten­los gehostet, allerd­ings nur als Weit­er­leitungsadresse. caasn.de kam mir irgend­wann in Lust und Laune in den Kopf. Irgend­wie dachte ich, kann man sich merken, hat was mit diesem Bu.de-Scherz  zu tun und ist kurz.

Caasn.de zog dann doch noch mal um. Beim Anbi­eter shophosting.info besitze ich nun zwei Domains für 40 Cent monatlich (ich will’s ja immer gut und bil­lig haben) inkl. 100 MB Spe­icher­platz, Mailadressen, Sub­do­mains und ein­er Daten­bank. Das Blöde war nur, dass die Perma­links sich nicht verän­dern ließen und die Word­Press-Instal­la­tion bei Umstel­lung sofort ins Nir­wana geschossen wurde. Dabei beließ ich das erst­mal und so spiel­ten sich die Dinge so ein, wie sie bis gestern waren.

Gestern stellte ich mir aber mal diese Warum-issn-das&-das-so&so-Frage und stolperte bei meinem Anbi­eter darüber, dass mord-rewrite nicht über­all freigeschal­tet sei, dass man das aber prob­lem­los machen kön­nte, wenn man mal ne Mail schickt. Also schick­te ich mal ne Mail und das wurde in nul­lkom­manix gemacht. Super. Also tüftelte ich mal rum, was nun alles möglich war und bin ganz zufrieden. Eigentlich funk­tion­iert nur ein einziges Plu­g­in nicht, aber dessen Ersatz geht auch.

So viel muss diese Seite eigentlich auch nicht mehr leis­ten, seit­dem ich jeden Unnsin­skrem­pel auf 2muchin4mation ver­schiebe. Deswe­gen wird caasn.de wohl irgend­wann ver­schwinden. Ich weiss aber auch noch nicht. Zuviele Domains sind mir nicht geheuer und das Ding kostet ja alleine schon fast soviel wie dieses Paket ;-).

Die Start­seite von caasn.de erstrahlt nun in fein­stem html und sieht in etwa so aus, wie meine E‑Mails. Gebastelt hab ich das an dieser kleinen Kiste hier, die auch schon wieder min­destens 12 Jahre alt ist, stolze 800 Mhz zum Schwin­gen bringt und für das Nötig­ste im Netz völ­lig aus­re­icht. Nur YouTube-Videos schafft sie nicht, die alte Lady. Aber daran hat damals auch noch nie­mand gedacht.

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saurer gurkentag

Es ist ja ganz gut, dass man noch was zu pröd­deln hat, wenn man so einen Tag erwis­cht, an dem nichts bis wenig geht. Und heute mor­gen meinte mein Kopf: Du, heute geht mal so gaaar nichts. Dann eben nicht und warten, was da kommt.

In den let­zten Tagen habe ich ja mor­gentlich kom­men­tiert, was mir so in Zeitun­gen, Blogs und Nachricht­en­seit­en so ent­ge­gen gekom­men ist. Das hat ins­ge­samt ger­ade zwei Wochen am Stück gehal­ten, was mich auch ver­wun­dert hat. Naja, genau dieses Laufen­lassen-Ding, das ich eben schon ange­sprochen hab. Aber irgend­wie gab es auch immer was. Bis auf heute.

Heute waren da nur erstaunlich viele Gerüchte, Klatsch&Tratsch, Fuss­ball und Retorten­showgeschicht­en. Nichts, was das Beschreiben wert war. Nichts, was haften bleiben wird. Ich suche jet­zt auch nicht akribisch nach der einen Neuigkeit, die her­aussticht. Ein richtig schön­er Saur­er Gurkentag.

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vom schreibtisch aus

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lesezeichen für den adretten herrn und die geübte hausfrau

Zu jedem Blog gehört ja tra­di­tionell ein Blogroll, sprich eine Linkspalte zu anderen lesenswerten Blogs. Wenn man anfängt zu bloggen, sortiert man eher wahl­los dort Blogs ein, da man — zumin­d­est ich — noch nicht über son­der­lich viel Leseer­fahrung ver­fügt, was Blogs bet­rifft. Unge­fähr so, ergänzt um den einen und anderen Blog, sah dann meine Blogroll auch aus.

Da aber in der Tat ab und an hier Leute mitle­sen, denen Blogs noch ein Buch mit sieben Sigeln sind, habe ich meine Leseze­ichen noch mal gründlich über­ar­beit­et, diverse raus­geschmis­sen, einige hinzugenom­men und alles über­sichtlich­er ange­ord­net. Da waren doch einige dabei, die nichts mehr geschrieben haben oder unin­ter­es­san­ter waren, als ich dachte. Das mag bös­er klin­gen als es gemeint ist, man hat eben nur eine begren­zte Zeit, sich andere Blogs inter­essiert durchzulesen.

Wen mal die Langeweile plagt, der sollte ein­fach mal rumk­lick­en: Hin­ter den Links ver­steck­en sich lesenswerte Blogschreiber.

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westfälische idiome (viii): pröddeln

Pröd­deln gehört zu den männlichen Aktiv­itäten, die von Frauen und Nicht­pröd­dlern aus Unken­nt­nis gerne zu den stu­pid­en, eigen­bröd­lerischen Hand­lun­gen gezählt wer­den. Bei ein­er solchen neg­a­tiv­en Beurteilung wird grund­sät­zlich die kon­tem­pla­tive Charak­ter­is­tik dieser Tätigkeit außer Acht gelassen.

Pröd­deln ähnelt dem Suchen, indem man während dieser Beschäf­ti­gung ver­schiedene Gegen­stände erken­nend unter die Lupe nimmt. Man kann in ein­er Schublade, einem Raum oder auch ein­fach in der Hosen­tasche pröd­deln, solange sich dort eine noch nicht gän­zliche erfasste Anzahl von Gegen­stän­den befind­en. Ein Pröd­deln endet, wenn man keine Lust mehr hat, wenn man alle Gegen­stände erfasst hat oder wenn man tat­säch­lich etwas Inter­es­santes gefun­den hat.

Es ist also weniger ein Suchen nach einem bes­timmten Gegen­stand als vielmehr ein kon­tem­pla­tives Find­en von etwas, von dem man beim Pröd­deln noch nicht weiß, was es ist. Auch und ger­ade wenn es nicht mehr als eine gewisse Ruhe und innere Einkehr ist.

Ver­wandte Tätigkeit­en sind das über­lange Aufhal­ten im eigens dazu ein­gerichteten Hob­by-Keller, auf dem Dachbo­den, in der Garage, in Elek­tron­ikfachgeschäften, Baumärk­ten, Musik­lä­den oder Buch­hand­lun­gen. Eben­so zählt das sitzende Nicht­denken dazu, das von Frauen nie als solch­es akzep­tiert wird und mit einem Was denkst du ger­ade? empfind­lich gestört wird.

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westfälische idiome (ix): tacken und ocken

Als Zäh­lein­heit­en sind in West­falen die Begriffe Tack­en und Ock­en geläu­fig. Tack­en beze­ich­net generell eine kleine Ein­heit. Wenn man den Zünd­schlüs­sel zum Anlassen des Autos etwas umdreht, aber nicht weit genug, so kann man gesagt bekom­men, man solle den Schlüs­sel noch einen Tack­en weit­er drehen. Damit ist gesagt, dass man den Schlüs­sel zwar in irgen­dein­er Weise eine Ein­heit weit­er bewegt hat, aber noch eine weit­ere, kleine benötigt wird. Eben­so wird das Wort Tack­en im Karten­spiel als Ein­heit, um die gespielt wird, ver­wen­det. Man redet von Tack­en, da die Ein­heit­en sich früher bei 5 oder 10 Pfen­nige und heute entsprechend Cents beliefen und somit für sich genom­men Klein­geld waren und sind. Tack­en bezieht sich dabei auf die Ein­heit für sich und wird nicht als Syn­onym für Cent ver­wen­det. Dem entsprechend ist der Tack­en die Ein­heit, für die die 10 Cent ste­hen, nicht für die Ein­heit Cent.

Die Ver­wen­dung des Begriffes Ock­en ist ähn­lich und möglicher­weise an die Ver­wen­dung von Tack­en angeglichen. Man spricht allerd­ings beim Karten­spiel nicht von Ock­en als der Übere­in­heit von Tack­en, auch wenn sich Ock­en immer auf Euros in ein­er bes­timmten Größenord­nung beziehen. Die Größenord­nung begin­nt bei einem Ock­en als der ersten Ein­heit und endet gebräuch­licher­weise bei ein­er Größenord­nung von über 9000 Ock­en, aber auch schon deut­lich darunter, je nach Ern­sthaftigkeit der Rede. Bei ein­er der­art als beträchtlich ange­se­henen Summe spricht der West­fale meist schon von Euro statt von Ock­en, sofern er den Begriff Ock­en ver­wen­det. Ock­en sind somit Euros in ein­er Höhe, die man für sich genom­men noch als wenig Geld betra­cht­en mag, auch wenn sie für einen bes­timmten Gegen­stand viel sein kön­nen. Beispiel­sweise sind 10 Ock­en an sich nicht viel Geld, für eine halbe Stunde Parken allerd­ings schon.

Es gibt keine all­t­agssprach­liche Ver­rech­nung der Begriffe nach von Tack­en zu Ock­en. Es gibt von bei­den Begrif­f­en keine explizite Sin­gu­lar­form wie Tacke oder Ocke.

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