bochum total 2010

Am Sam­stag sind wir noch nach Bochum zur Bochum total gefahren. War schon rap­pelvoll, die Innen­stadt, so mit 250.000 Besuch­ern. Da kann man als Ver­anstal­ter nicht meck­ern.

Erst sahen wir einen Teil von Ghinzu, aber in deren Musik muss man sich wohl erst noch rein­hören:



Eine Twit­ter­lesung fand wohl auch statt, deren Funken bei uns jet­zt aber nicht so über­sprang:

Danach kamen wir noch rechtzeit­ig zum Heul­sus­pen­pop von Liv­ingston


… zogen dann aber Jim­ix vor, die wenig­stens lustige Stim­mung unters Volk bracht­en:


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beanstandete telefonatswiedergabe

Schon wieder fühlte sich da jemand von mir durch einen Blo­gein­trag auf den Schlips getreten. Dass man sich auf den Schlips getreten fühlen kön­nte, ver­ste­he ich ja noch so halb, aber dann sollte man eben seine Schlipse nicht so lang und bre­it über­all ausle­gen.

Mich hat eine Mitar­bei­t­erin ein­er pri­vat­en Sendeanstalt angerufen, um über mich her­auszufind­en, wer sich hin­ter dem DJ der guten Laune ver­birgt. Der solle wohlmöglich in ein­er Sendung eines promi­nen­ten Haus­mod­er­a­tors, der kün­ftig auch bei der ARD arbeit­et, auftreten.

Ich war zunächst ver­dutzt, wie sie denn über­haupt darauf kam, dass ich dazu was sagen kon­nte. Aber es war wohl so, dass man bei ihrer Fir­ma dachte, weil ich ein Video dieses DJ ver­linkt hat­te, sei ich auch mit diesem in Verbindung und hätte ein Inter­view mit ihm geführt.

Noch ein­drucksvoller hat mir die Dame zwis­chen den Zeilen klar gemacht, wie wenig sie von Inter­net und so ver­ste­ht. Und eben dieser Umstand, wie unpro­fes­sionell Recherche da so von stat­ten geht, in diesem großen Medi­en­haus, der schien mir bericht­enswert.

Das hat dann aber wohl auch die Mitar­bei­t­erin gele­sen und mir ange­dro­ht, “man” habe noch “andere Mit­tel” zur Ver­fü­gung, wenn ich den Artikel nicht umge­hend löschte. Außer­dem hätte ich ja durch ein “aufmerk­sames Lesen der Bild” erken­nen kön­nen, dass diese Geschichte mit dem DJ der guten Laune und dem großen Sende­haus eh schon wieder kalter Kaf­fee sei, und ich hätte mir den Artikel, mit dem ich “Prof­it machen” wolle, sparen kön­nen.

Nun habe ich, ehrlich gesagt, keine Lust auf einen Rechtsstre­it und weiß auch gar nicht, inwieweit man wahrheits­ge­treue Aus­sagen aus einem Tele­fonat wieder geben darf oder nicht. Erlogen habe ich mir diese Geschichte nun ein­mal nicht. Und ander­er­seits habe ich auch nie­man­den genötigt, mir all diese Einzel­heit­en auf die Nase zu binden, die dieselbe Per­son öffentlich nun ein­mal über­haupt nicht gerne wieder lesen mag.

Ich habe also Teile des Beitrags gelöscht und gehe davon aus, dass die Mitar­bei­t­erin keine Kopie der Seite gemacht hat, so dass eine Klage eh nicht in Betra­cht kommt. So funk­tion­ierte das vorher ja auch schon.

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