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Let­ztens saßen meine bessere Hälfte und unsere­ins in der Heimat bei einem Bekan­nten gemütlich abends in der ofenwarmen…

Stube und tranken den einen oder anderen. Und irgend­wann lud der Gast­ge­ber, seines Zeichens beg­nade­ter Büttenredner…

jeden­falls der lud meine bessere Hälfte…

… zum heimatan­säs­si­gen Karn ein:

Mir schwante nichts Gutes, deswe­gen verklei­dete ich mich sicher­heit­shal­ber als dick­er Mann:

und wurde in dieser Verklei­dung nicht erkan­nt. Selb­st der Pater machte einen Bogen um unseren Tisch.

Tja, und was soll man sagen? Als 16jähriger meinte ich über diese Karns­feier: Das ist ein unin­spiri­eren­des Witzenacherzählen mit anschließen­dem Thekenge­drän­gel in der Prov­inz. Und das ist es eigentlich immer noch. Sowas ist nur in trauter Runde ertrag­bar. Als Krö­nung wird dann irgend­wo irgendwem erzählt, dass ich auf Face­book ent­fre­un­det werde, weil was ich dort schriebe zu hoch sei — Ehre, wem Ehre gebührt -, und dass meine Fre­undin auch nicht alle Lat­ten am Zaun haben kön­nte, weil ich ja schon nicht alle Lat­ten am Zaun hätte.

Mainz bleibt Mainz. Ich hat­te nichts anderes erwartet. Ich hätte nun nichts gegen eine erneute Pause von 16, 17 Jahren, aber mir schwant, da sin­nt jemand auf Rache.

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