Stichwort: daheim
Samstag, den 31. Dezember 2011   

kommen angesagt

Kommt X eigentlich zum Geburtstag von Y ?

Ja.

Echt?! Kommt seine neue Lebenspartnerin denn auch? Und der Nachwuchs?

Von X?

Ja.

Der X kommt doch nicht, kann ich mir nicht vorstellen, wo haste das denn her?

Hab ich gehört.


Dienstag, den 13. Dezember 2011   

angespannt

Morgens im Straßenverkehr aufgeschreckt zu werden ist ja auch eine meiner Lieblingsbeschäftigungen: Heute morgen bin ich mit dem Fahrrad in eine ausgezogene Hundeleine gefahren. Das habe ich erst gar nicht gemerkt, hielt erst an, als der Hundebesitzer rief.

Da sehen Sie mal, wie gefährlich so eine Hunde-anleinen-Pflicht ist.

meinte er noch. Naja, irgendwie sind Straßenteilnehmer auch nicht darauf eingestellt, dass Hundebesetzer mit ihren Hunden die Leine quer über die Straße spannen.


Dienstag, den 6. September 2011   

feuerwerk am stück

So, ich jetzt nochmal hier aussm Büro. Man sollte auch mehr zwischen durch in sein Blog schreiben, wozu hat man es denn. Ich habe eben das Ibbenbürener Feuerwerk abgefilmt, war aber wohl ziemlich dicht dran. Wie gut die Aufnahme geworden ist, kann ich gerade nicht sagen. Aber über Nacht schieße ich das mal auf Youtube hoch, dann wird man’s sehen. Der Upload dauert doch mehr als 5 Stunden, wenn man der Anzeige trauen soll. Das muss der Rechner dann mal ohne meine Anwesenheit schaffen.
Heute ist Tatis Blog noch umgezogen, hostertechnisch und techniktechnisch: Sie bloggt jetzt beim Speicheranbieter unter WordPress. Vorher bei Web-Service4u unter flatpress. Das tut’s da für unheimlich wenig Ocken. Sie möchte dafür keine Werbung machen, deswegen sind Linkbenachrichtigungen an Suchmaschinen oder andere Blogs ausgeschaltet, aber Mundpropaganda hat sie erlaubt, soweit ich das verstanden habe.
So und jetzt noch fix das Bierchen kippen und ab nach Hause.


Dienstag, den 28. Juni 2011   

mach’s gut, werner

Habe gerade erst erfahren, dass der Nachbar von zuhause einen Unfall nicht verkraftet hat. Zahlreiche Kindheitserinnerungen. War ein echtes Original.


Samstag, den 30. Oktober 2010   

morgens halb elf in esch

DSCF1838

Halloween nähert sich. Und irgendwie denkt der eine oder andere, das wäre heute und reist an. Wie putzig. Nein, der Oktober hat 31 Tage. Auf die Art hat man vielleicht das Glück, in diesem Monat gefühlt einen Tag mehr haben, was für die kommende fehlende Stunde entschädigt. Aber deswegen wird Halloween leider nicht umgelegt. Mag woanders auch Allerheiligen kein Feiertag sein – in your face, Ungläubige!


Donnerstag, den 12. August 2010   

die tugend der klüngeligkeit

Manchmal muss man Glück haben: Weil ich im Büro noch einen Kaffee getrunken habe, hab ich einen Zug nach Rheine nicht genommen, und in den rast dann glatt ein Auto. Das ist genau die Stelle, über die in meiner Heimatstadt seit anno Tuck diskutiert wird, stärkere Verkehrsregeln anzuwenden, weil immer wieder Leute beim halbbeschränkten Bahnübergang an dieser Stelle meinen, sie könnten noch um die Schranke drumzufahren. Offenbar hat diese Schlaumeieridee heute drei Menschenleben gekostet. Mein Mitgefühl den Angehörigen.


Dienstag, den 10. August 2010   

etüde für kellerheizung

Meine Eltern wohnen in der wohl nördlichst gelegensten Stadt mit Kohleförderung in Deutschland. Mein Vater hat nach Ausflügen in Kleinhandelsgewerbe bei der dazugehörigen Zeche irgendwann in den 70ern Arbeit als kaufmännischer Angestellter gefunden. Daher war es, als er ein Haus für seine künftige Familie baute, klar, dass eine Kohleheizung in dieses Haus gebaut wird. Dies hatte den Vorteil, dass man einen Energieversorger besaß, der direkt vor Ort war. Und natürlich bekam mein Vater als Mitarbeiter die Kohle billiger.

Nun ist der Einsatz einer Kohleheizung mit einer Pflege verbunden, die den Besitzer sehr erdet. Man muss Kohle in die Heiung einschütten, durch Rütteln verbrauchte mit neu hinzukommender Kohle ersetzen, ab und an ein Feuer erzeugen, wodurch die Heizung wieder angeht und natürlich die staubende, verbrauchte Kohle entsorgen.

Das ist soweit technisch nicht weiter kompliziert. Etwas komplexer ist nur die technische Umsetzung, wie durch Kohleheizungen unterschiedliche Temperaturen für heißes Wasser erzeugt werden. Hierzu hat man eine Art Belüftungssystem eingebaut. Dieses System erkennt Temperaturgrade. Ab einem bestimmten Grad kann nun das Belüftungssystem einsetzen und sozusagen Zugluft erzeugen, die das Kohlenfeuer anstachelt. Wenn man also einstellt, dass die gewünschte Temperatur 60° sein sollen, heizt das System der Kohle ein, bis die Kohle diese Temperatur hat.

Ein solches Belüften setzt natürlich auch ein, wenn die Kohle ganz niedergebrannt ist. In der Kohlenheizungsfachsprache heißt es dann, die Heizung läuft. Nicht in dem Sinne, dass sie angeschaltet ist, sondern, dass ein klapprig klingendes Durchzugsgeräusch zu hören ist, das verkündet, dass zu wenig Kohle in der Heizung ist.

Dieses Geräusch ist nun in unserer Familie ein eigentsändiges Idiom. Denn wortlos rennt mein Vater zur Heizung, wenn es ertönt. Und meine Mutter, die sich von allen Männeraufgaben im Haushalt tunlichst fern hält, sagt zu meinem Vater, wenn sie das Geräusch als erste hört

Schatz, die spielen dein Lied.


Donnerstag, den 15. April 2010   

zeig mir deine joggingstrecke…

… und ich zeig dir meine. Wenn MC Winkel schon mal damit anfängt, seine Joggingstrecke zu fotografieren, dann möchte ich mich natürlich nicht lumpen lassen.

Meine Strecke ist 11 Km lang und die Abwechslung, die diese Strecke bietet, ist so mit das Entscheidende, dass ich mich wiederholt auf diesen Weg mache. Man trifft dauernd Tiere, kaum Menschen, rennt fast die ganze Zeit am Wasser vorbei und kommt am Dortmund-Ems-Kanal aus, wo man sich in die Sonne legen kann und wo die Schiffe vorbeirauschen.

So schön kann Provinz sein.








Noch jemand?


Montag, den 30. November 2009   

ausbrecher gesucht

Von den Kindern unseres Vaters wohnt ja eines, mein Lesterschwein, in Essen und eines, meines, in Bielefeld. Und gerade wird ja so ein Ausbrecher gesucht, der sich zunächst von Aachen nach Mühlheim durchschlagen konnte.

Nun war mein Vater doch gestern Abend etwas in Sorge, dass der verbliebene Flüchtling nach Essen rübermachen könnte, denn mein Lesterschwein wollte abends noch mit dem Auto zurück ins Ruhrgebiet fahren. Und potentiell sein Kindchen in die Arme eines Geiselnehmers fahren zu lassen, das ist ja nicht ganz so prickelnd. Dann heute kam die erlösende Nachricht, dass sich der Flüchtling nicht mehr in Essen befände, sondern wohl eher in Bielefeld. Und was sagt Vattern?

Schon besser.


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