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Gestern hat es heftigst geschüt­tet in Düs­sel­dorf. Wenn man keinen großen Regen­schirm dabei hat­te, blieb man bess­er zuhause. Und das tat­en dann wohl auch die meis­ten Düs­sel­dor­fer, sofern sie nicht auf der Arbeit steck­ten. Was mir gestern beim Schlen­dern durch Düs­sel­dorf by rain auffiel:

Die Straßen­bah­nen sind unheim­lich düster, nie­mand liest Zeitung oder ein Buch. Das ist in München beispiel­sweise ganz anders. Da sieht man diverse Zeitungsleser. Freut sich über jeman­den, der dieselbe Zeitung liest, über einen Lese­fre­und im Geiste oder schaut inter­essiert, was die Abendzeitung titelt. Oder irgen­deine über­re­gionale Zeitung. Es wer­den in München auch gerne mal nichtein­heimis­che über­re­gionale Zeitun­gen gele­sen. Da ist Düs­sel­dorf doch prov­inzieller als man es gerne hat. Das mag auch an den Zeitun­gen liegen. Wer schlägt schon gern in der Straßen­bahn die WAZ oder die Rheinis­che Post auf? Dann doch lieber auf dem Handy dad­deln.

Genau­so ist nie­mand ist in der Innen­stadt auf den Straßen mit dem Fahrrad unter­wegs. Man sitzt lieber hal­tungs­los, schluffig in der Straßen­bahn und wartet aufs Ankom­men. Generell scheint das Fahrrad nur in den kleinen Vorstadteilen und im Park zum Ein­satz zu kom­men. Sowas irri­tiert einen Mün­ster­län­der ja dann doch etwas. Die Flex­i­bil­ität, die dieses beschlauchte Gefährt dem sportlichen jun­gen Men­schen von heute bietet, möchte man doch ungern ein­tauschen gegen das gesack­te Zeitab­sitzen. Wird man sich wohl an sowas gewöh­nen kön­nen? Oder bricht man dann doch mit der Kle­in­großs­tadtkul­tur?

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