beanstandeter begriff

Wie klagedrohfreundlich die Deutschen sind, erfährt man selten besser, als wenn man ein einfaches Blog installiert. Gestern rief mich ein Betreiber einer Internetvideoseite an, die ich in einem Blogartikel beschrieben hatte, um micht mit einer Klageandrohung einzuschüchtern. Ich hätte geschrieben, die Filme, die auf seiner Seite zu sehen sind, wirkten auf mich amateurhaft. Und dies stelle eine Beleidigung dar, da seine Mitarbeiter allesamt ehrenamtlich arbeiteten. Er habe schon diverse Klagen bis nach Bielefeld hin bestritten und allesamt gewonnen. Seine Drohbarde kombinierte er dann noch mit der Bitte, bei seinem Projekt mitzuarbeiten. Versteh’s, wer will.

Ich habe den beanstandeten Artikel vorerst in der Tat aus dem Blog genommen, bei Facebook steht er noch. Er ist eh genug gelesen worden und wird aktuell nur wenig abgerufen. Das sollte den älteren Herren beruhigen. Dessen Internetseite wurde dereinst immerhin von Thomas Hoeren im Internet willkommen geheissen. Man sollte sich wohl am besten ein eigenes Urteil bilden. Ich hab meins.

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