Dienstag, den 20. April 2004   

es tropft nicht mehr

Mein Duschhahn [wie issn da die kor­rek­te Beze­ich­nung?] für Kalt­wass­er jeden­falls tut wieder. Wenn man alles so fix repaieren kön­nte wie Wasser­hähne, wäre das Leben viel ähhh kürz­er oder so. Naja, nu tuts ja wieder und das war mir der Ein­trag wert ;-). Ach­ja, die Arminia hat Aachen 3–0 wegge­pustet und mein Wet­tkon­to ver­dop­pelt, auch nett.


Donnerstag, den 15. April 2004   

zahl des tages

99,8% aller Deutschen sind schon ein­mal sta­tis­tisch erfasst wor­den. (Quelle: Hans Zip­pert: “So funk­tion­iert Deutsch­land”)


Montag, den 12. April 2004   

frohe österchen

Tja, die Feiertage waren doch nicht sooo übel, wie man immer zunächst erwartet. Aber mit dezen­ten Erwartun­gen kann man halt immer über­rascht wer­den. Mich peinigt noch ein ziem­lich­er Muskelkater, weil ich wieder mal gejog­gt bin, so als Vor­beuge­maß­nahme für die Feiertage. Kon­nte Gott­sei­dank mein Gewicht hal­ten, auch ein schönes Ergeb­nis. Gab halt nicht viel zum Rein­haun.


Mittwoch, den 7. April 2004   

namen sind schall

Heute ham wir mal wieder Domains reg­istri­ert. Ich bin ja mit mein­er Fam­i­lien­seite derzeit am Umziehen, weil Deutsch­lands größter Provider ja doch in eini­gen Pak­teten Schweinepreise hat. Da nutzte ich mal die Chance, 20 Ock­en weniger bei gle­ich­er Leis­tung auszugeben. Schaumer­mal, wie’s klappt. Bei den Einsparun­gen hab ich man gle­ich 10 Ock­en wieder investiert und mir eine hol­ländis­che Domain zugelegt, höhö. Etwas später als unser Zim­mer­nach­bar hier im STJR seine Ö-Domain reservierend, war ich dann doch schon nach 3 Stun­den in Hol­land in der Besitzurkunde ver­merkt. Aber Evan­zo hats immer­hin auch noch diesen Nach­mit­tag auf die Rei­he bekom­men. Zur Zufrieden­heit aller .…


Sonntag, den 4. April 2004   

die karawane zieht weiter

Hab doch eben glatt mal wieder Sabine Chris­tiTür­nichzu gesehn inner ARD. Und da war der Gen­er­alsep­pel der SPD da, Klaus Uwe Ben­neter. Der wurde nach kün­fti­gen Änderun­gen und Refor­men befragt und Konzepte wur­den angeregt. Auf einen Ein­wurf von Attac meinte er doch glatt: “Jo, da sim­mer dabei!” Und ich denk noch so: “Hä? Dat kennste doch?”, frag meinen Brud­er und der meint: “Sich­er kennste dat. Dat is von de Höh­n­er” . Ich klatsch mir annen Kopf, natür­lich: “Da sim­mer dabei! Dat is pri­ii-hii-maaa, pri­i­i­imaaaaa Colo­nia…”


Freitag, den 2. April 2004   

4 jahre altes bafög

Gestern kriegte ich lustige Post: Das Bafög-Amt schrieb mir: “Jo, Herr Herken­hoff, da ist wohl was schiefge­gan­gen. Wir ham uns ver­rech­net und sie kriegen noch für das Jahr 1999 180 Ock­en an Bafög. Gegen diesen Bescheid kön­nen Sie inner­halb von 4 Wochen Wider­spruch ein­le­gen.” Ich guck auf den Briefkopf, nee der sieht echt aus, Jahreszahl 2004, auch kein Prob­lem, Datum 01.04., ääh­hh, jo alles klar Jungs. Beamten­scherz oder was? Nee, nich mit uns, da kön­nt ja jed­er kom­men und unsere­ins in den April schick­en. Ertappt !!!


Mittwoch, den 31. März 2004   

fer(n)sehn

Ich mag Büch­ersendun­gen, ich gebs ja zu, aber die Sendung “Schümer und Dorn — der Büchertalk [SWR]” ist Schrott. Mehr als Schrott. Ein Laien­schaus­piel­er, der einen Intellek­tuellen mimt, und eine rothaarige Quas­sel­strippe zerre­den alles, was man so zerre­den kann. Das sind so Leute, bei denen man schon beim Zuhören Kopf­schmerzen kriegt. Es wird so schnell palavert und unter­brochen und über Gedanken gehoppst, dass man sich fragt, ob die über­haupt wollen, dass ihnen jemand zuhört. In die Kam­era schauen sie sel­ten, sie scheinen sich selb­st ja auch viel toller zu find­en. Der Zuschauer fragt sich nur: Wieso soll bei deren Gespräch unbe­d­ingt eine Kam­era dabei sein und wieso soll man es senden? Völ­lig unkri­tisch wurde ein Buch vorgestellt, das im Grund­ton den Irakkrieg für ne gute Sache hielt. Der Autor sei toll, weil er “Bush-kri­tisch” sei, “aber trotz­dem kein Paz­i­fist”. Ole von Beust ist ja auch schwul und in der CDU, soll mich sowas intellek­tuell anre­gen?


Montag, den 29. März 2004   

altersweisheit

Meine Tante meinte let­ztens doch tat­säch­lich: “Hö-öhh­h­hh- Kostet alles Geld heute! Brauch­ste ausm Haus gar nicht mehr raus­gehn…” Wohl wahr 😉


Sonntag, den 28. März 2004   

dagegen

Recht erfol­gre­ich fand ich die Aktion des STJR im Blick­punkt. Waren auch alle zufrieden irgend­wie: Die Poli­tik­er, die Ehre­namtlichen und die Ver­anstal­ter auch. Ein paar wisen wohl nicht ganz, was eine heute passende Darstel­lung ist, aber man kann nicht alles haben ;-). Ist halt nur blöd, weil für einen selb­st andere wichtigere Sachen ein­fach liegen bleiben. Mein Protestschreiben an die Bahn hab ich wenig­stens fer­tig, das darf dann gle­ich zur Post, hab ich eine Sorge weniger.


Samstag, den 27. März 2004   

im blickpunkt

…fand gestern Abend die Gen­er­al­probe der Aktion zur Sicherung der Jugen­dar­beit des Stadtju­gen­drings statt. Stadt statt- egal. Es lief eigentlich ziem­lich gut, waren viele da, die Stim­mung opti­mal, und es sieht da ein­fach gut aus. Die Ver­ant­wortlichen in der Jugen­dar­beit kom­men sich auch näher, auf dem Lande zwis­chen den Säulen katholisch-evan­ge­lisch immer nicht so leicht. Einige lassen sich aber kon­se­quenter­weise nicht blick­en, man kann nicht alles haben, müssen se weg­bleiben.