Montag, den 8. Februar 2010   

die zeitung, die nicht genannt werden darf

Ich habe einen inter­es­san­ten Anruf von der Lokalzeitung mein­er Heimat­stadt erhal­ten, der ich diesen Blog­a­r­tikel geschickt habe.

Lokalblatt: Hal­lo. Wir haben da noch ein, zwei Sachen zu ihrem Artikel.

Ich: Aha.

Lokalblatt: Sie beziehen sich da auch auf die Mün­ster­sche Zeitung. Wir wür­den das gerne raus­nehmen.

Ich: ???

Lokalblatt: Die kriegen wir hier ja nicht. Das haben unsere Leser nicht gele­sen.

Ich: Ste­ht alles im Inter­net.

Lokalblatt: Ja, nee.  Also, wir haben das schon mal für Sie umgeschrieben, dass das alles raus­fällt.

Ich: Dann möchte ich nicht, dass das veröf­fentlicht wird.

Lokalblatt: Okaaaaaaaaaaaay?!!

Lokalblatt: Ja, dann tschüß.

Ich: Tschüß.

Das, was da raus­fällt, wozu man auch nur noch mein ‘Okay’ haben wollte, müsste unge­fähr der halbe Artikel sein und würde einen ganz anderen Ein­druck beim Leser erweck­en, da ich das Übrigge­bliebene schon geschrieben habe. Und das nur, weil dem Blatt der Begriff Mün­ster­sche Zeitung nicht passt. Nee, danke.

| kurz-url | Schlagwörter: , kategorie: bedachtes

2 kommentare

  • Die woll­ten deinen Blog­a­r­tikel veröf­fentlichen, aber ohne die Bere­iche, die den Her­rn belas­ten — also ohne den Pfof­fo?! Na klasse, das hätte sich doch richtig gelohnt.

    Aber welche Zeitung lässt sich ent­ge­hen, einen Wet­tbe­wer­ber vorzuführen?

    Krass­es Ding jeden­fal­lls.

  • Das hätte entwed­er so aus­ge­se­hen, als wollte ich mich in der Zeitung auf­spie­len oder als wollte ich das The­ma für eine der CDU-Konkur­ren­z­parteien aufwär­men. Bei­des würde kein angenehmes Licht auf mich wer­fen, dann sollte man dieses Zen­sur­vorhaben bess­er umge­hen und nichts veröf­fentlichen.

    Einige Holzme­di­en leben eben noch in ihrer alten, selt­samen Welt. Wobei man noch sagen sollte, dass dies weniger ein Prob­lem der Redak­tion ist als der Oberen. Man mei­det eben­so eine Erwäh­nung des lokalen Radiosenders wie der Teufel das Wei­h­wass­er.

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