Mittwoch, den 18. Juni 2003   

permanentes

Also so permanent tagtäglich bloggen werd ich wohl nie so richtig hinkriegen, aber das war auch nie mein Ziel. Dann schreibt man eh nur allerhand Unsinn hierher, den man gar nicht lesen kann. Nun ja, meine Schreibarbeiten hier werden langsam aber stetig weniger, der Sommer erfreut immer noch mit bestem Wetter und ich höre nebenbei ein paar Hörspiele durch. Ganz nett, noch keins hat mich so derbe in den Bann genommen, aber nett, wie gesagt. Man darf ein wenig seine Phantasie anstrengen und gottseidank sind die Sachen qualitativ sehr gut gemacht. Derzeit liegt „Leo Malet: Das Gold der alten Dame“ in meinem CD-Player mit Christian Bruckner, einer bekannten Stimme. Gleich darf ich noch shoppen und einkaufen, werd mich aber vorher noch ein wenig aufs Ohr hauen *hauhauhau* Den nächsten Schinken hab ich auch schon angelesen, d.h. weitergelesen, ich hänge schon ein wenig an ihm, das ist „Life of pi“ von Yann Martell. Den kann man aber auch mit Unterbrechungen lesen. Davon später sicherlich mehr.


Dienstag, den 17. Juni 2003   

nieder

Derzeit wird Deutschland von einer Ich-schreib-jetzt-mal-mit-einem-CoAutor-der-besser-schreiben-kann-als-ich-mein-verpfuschtes-Leben-auf- Welle überschwappt. Didi Bohlen fing erfolgreich damit an, zuvor gabs was von Dolly Buster und Michaela Schaffrath (Gina Wild), lesbar waren letztere zwei nicht- tja, wenn da nix hoppelt, entsteht keine Handlung. Jetzt will auch noch Daniel Kübleböck eine Biographie erscheinen lassen.

Worüber denn?

Erst vor wenigen Wochen schmiss Stefan-die-andern-haben-Schuld-Effenberg dem Markt sein „Ich habs allen gezeigt“ zu.

Was denn?

Und wenn ers schon gezeigt hat, warum muss er das noch aufschreiben? Da erzählt er dann, dass er ne früher immer oft zum Fussballtraining gefahren ist, Otto kennengelernt hat und als kurzer Bengel mal gefährlich auf die Schnautze geflogen ist. Wenn das was zeigen ist, dann danke. Den Schinken kann man echt nicht lesen, selbst das Anhören- ja dat Teil gibts nach dem Bohlen Erfolg selbstverständlich auch als Hörbuch- fällt mehr als schwer.
Eines fällt nur auf bei all dem Gekritzel: Sie wollen alle was sagen und haben nichts zu sagen. Immer mehr Vollprolls outen freiwillig: Ich habe nichts interressantes oder kreatives zu Stande gebracht. Na denn…


Montag, den 16. Juni 2003   

dicht

Und das Wochenende ist schon wieder vorbei. Das Wetter hier in Westfalen war wieder bombig, bisher bin ich mit dem Sommer mehr als zufrieden. Unsere heimische Fußballmannschaft hat Sonntag auch noch erfolgreich den Abstieg vermieden, was will man als Clubanhänger mehr ? Dumm war nur, dass ich schwimmen war und mein linkes Ohr verstopft ist. Das Gleiche hatte ich schon mal in Holland, da sagten die Ärzte mir, ich solle ein paar Tage warten, ginge von selbst weg. Ich versuch die Tour mal noch einmal. Hab gerade gelesen, dass Elke Heidenreich täglich 400-500 Seiten an Büchern liest. Ich bin wohl noch zu jung dazu, hab zuviel selbst zu tun, aber selbst dann wäre das eine große Leistung meinerseits, das echt über eine Woche durchzuziehen. Muss man echt aus irgendeinem Grunde soviel lesen? Okay, wenn man täglich Zeitungen kauft und das verrechnet, käme ich wohl auch auf eine gewisse Seitenzahl. Immerhin hab ich übers Wochenende meinen Schmöker „Gefährliche Geliebte“ durch gehauen, bin mal wieder stolz relativ zügig ein Buch durchlesen zu haben. Aber der Schmöker war interessant und machte einem das Lesen leicht. Ich muss mal sehen, ob ich ein zweites Buch des Autors anfange, hab aber noch drei Schmöker daheim liegen, die bearbeitet werden wollen und gen Ende des Monats kommt der neue Potter.


Sonntag, den 15. Juni 2003   

original

Gestern saßen se schon wieder breitarschig inner Glotze: Nach Daniel Göbelböck diesmal Alex bei Kerner, daneben Thomas-Hurra-ich-weiss-ein-neues-Fremdwort-D. Also ein Klon-Sänger neben einem Klon-Rapper beim Klon-Talkmaster. Fehlt nur noch unser Klon-Kanzler. Alle tun so, als seien sie die Kings ihres Metiers und bringen doch eigenständig keine 2 intelligenten Sätze hintereinander heraus. Dazu passt die Romanszene aus Haruki Murakami „Gefährliche Geliebte“, in der der Hauptakteur, der von seinem Schwiegervater gesponsort, Besitzer zweier Nobelkneipen geworden ist, sich fragt, inwiefern diese seine darstellende Person noch er ist, wenn er all sein Sein anderen zu verdanken hat. Inwiefern diese Person ihm wirklich Genugtuung bringt. Bei all den Fratzen, die einem so über den Weg laufen, werden mir die Gesichter, die „Originale“ sind, derzeit einfach zu wenig…


Freitag, den 13. Juni 2003   

runterdaddeln

An Unitagen lässt sich so wenig schreiben, muss ich ja mal feststellen. Gestern hab ich doch glatt noch bei Karstadt eine runtergesetzte Version von Bundesliga Stars 2000 gekriegt. Die Kassiererin hat natürlich das Bezahlen per Visakarte nicht hinbekommen und so hat sie diverse Sachen bei mir abgebucht und wieder zurückgebucht. Muss ich mal nachschauen. Auf jeden Fall ist das Fussballkicken ja vom Schema her das einzige Spiel, wo ich bei abdaddeln kann. Musste ich daheim auch gleich mal ausprobieren. Hab noch meine kleinen Schwierigkeiten, aber die große Klatsche hab ich noch nicht bekommen. Gestern gings noch feutcht fröhlich in die Innenstadt, ich kenn mich da leider immer noch nicht gut genug aus. Muss sich ännern !!! Heute wieder früh raus inne Uni, wenig los in der Pfingstwoche. Im Hörsaal denkste sowieso nur ans gute Wetter [heut strahlt die Sonne wieder mit netten Mädels um die Wette], weil die Kühlung irgendwie erfrischend ist, auch wenn die Sonne gar nicht in den Hörsaal gelangt. Egal – das bedeutet für den Nachmittag halt: Sonne geniessen, leichte Kost essen, Buch weiterlesen, vielleicht etwas daddeln und schauen was der Abend bringt…


Freitag, den 13. Juni 2003   

unitage

An Unitagen lässt sich so wenig schreiben, muss ich ja mal feststellen Gestern hab ich doch glatt noch bei Karstadt eine runtergesetzte Version von Bundesliga Stars 2000 gekriegt. Die Kassiererin hat natürlich das Bezahlen per Visakarte nicht hinbekommen und so hat sie diverse Sachen bei mir abgebucht und wieder zurückgebucht. Muss ich mal nachschauen. Auf jeden Fall ist das Fussballkicken ja vom Schema her das einzige Spiel, wo ich bei abdaddeln kann. Musste ich daheim auch gleich mal ausprobieren. Hab noch meine kleinen Schwierigkeiten, aber die große Klatsche hab ich noch nicht bekommen. Gestern gings noch feutcht fröhlich in die Innenstadt, ich kenn mich da leider immer noch nicht gut genug aus. Muss sich ännern !!! Heute wieder früh raus inne Uni, wenig los in der Pfingstwoche. Im Hörsaal denkste sowieso nur ans gute Wetter [heut strahlt die Sonne wieder mit netten Mädels um die Wette], weil die Kühlung irgendwie erfrischend ist, auch wenn die Sonne gar nicht in den Hörsaal gelangt. Egal – das bedeutet für den Nachmittag halt: Sonne geniessen, leichte Kost essen, Buch weiterlesen, vielleicht etwas daddeln und schauen was der Abend bringt…


Sonntag, den 8. Juni 2003   

zweite liga

N’Abend! Heut ist der VfL Osnabrück mal wieder in die 2.Fussballbundesliga aufgestiegen, und ratet mal, wer vor Ort war . Ist schon nicht schlecht, wenn man einen kleinen fussballverrückten Bruder hat, der morgens nach Osna tingelt, um ein paar der letzten Karten zu organisieren. Das hab ich dann so gegen 11 erfahren, nachdem ich um 8 aussm Bett gefallen bin. Das hiess also: Mittagsschlaf aussfallen lassen und ab an die Bremer Brücke. Unsere Plätze waren schon ziemlich perfekt: Die erste Halbzeit spielte der VfL auf die Gegenseite, die zweite auf unser Tor. Passend dazu ereignete sich in der ersten Hälfte wenig und in der zweiten sicherte sich der VfL den Aufstieg durch zwei immerhin schöne Tore, während das Spiel an sich eher langweilig war. Den ersten Freistoßtreffer von Claaßen setzte der natürlich schön in unsere Richtung, den zweiten Hammer von Sidney war auch herrlich anzuschauen. Da war die Stimmung standesgemäß super. Auf die anschliessende Party auf dem Rathaus platz sind wir dann aber nicht mehr, da man anfangs von der Sonne ausgelaugt wurde und das angefangene Gewitter nicht sonderlich einladend war. Nun sei’s drum, das wichtigste hatten wir ja miterlebt. Zuhause bin ich sowieso ins Bett gefallen… So sieht halt ein Fussballtag aus.


Samstag, den 7. Juni 2003   

frühling

Heute bin ich mal etwas früher ;-). Wie angedeutet musste ich früh raus, den Bus natürlich verpasst, dann mit Fahrrad zur Stadtbahnstation und per Zug Richtung Heimat. Bei gutem Wetter, das heute halt war, macht die ganze Sache beinah Spass. Im Zug konnte ich dann den Schmöker weiterlesen, der recht gut von der Hand geht. Die englischen Sachen, die ich in letzter Zeit las, kommen da irgendwie nicht mit. Dann durfte ich mittags meine kleine Volleyballmädels trainieren, was bei der Hitze allerdings nicht lange ging. Ne Gastmannschaft aus der Gegend war auch noch irgendwie da, mit denen wir kurzfristig ein Testspiel machten. Deren Trainerin hatte dann komischerweise dieselbe Lache, wie das Mädel, in das ich mich vor 2 Monaten verknallt hab. Wat dat nich für Sachen gibt. Ich weiss ja nicht, ob man sich einfach in ein Lachen verknallen kann… Mein ebayObjektiv ist angekommen und meine 8-Ocken-Webcam auch, tadellos kann ich nur sagen. Die Cam kann ich später erst ausprobiern, weil ich hier keinen USB-Anschluss hab, aber das Objektiv zoomt ziemlich gut für den kleinen Preis. Naja egal. Gleich gehts dann noch ein wenig auf Tour in die Stadt, wird noch ein lustiger Abend. Guts Nächtle allerseits.


Samstag, den 7. Juni 2003   

genau wie vorhergesagt

Hier folgt ein sonniger Tag auf einen Regentag [ Wie das Sonnenlied auf das Regenlied bei Heinz Erhardt]. Dafür hab ichs klasse eingeteilt bekommen: Donnerstag alle liegengebliebene Arbeit erledigt und heute in der Sonne gebruncht. Mittags bekam ich noch einen Anruf, ob ich Bock auf Konzert hätte. Da sind wir dann heut – bzw. gestern – kurzfristig auf dem Konzert von BonJovi gewesen, weil meine Ex noch FreiKarten gekriegt hat. Eigentlich wollten die ja keine Männers mit an Board haben, aber irgendwer muss sie ja dann doch fix über die Autobahn brettern. Dann aber nit 6 Mann im Tigra nach Bremen, und wir waren fast zu spät dran 🙂 Dafür gute Laune und saugutes Wetter, die Fahrt allein war schon Eintrittsgeld wert. Mädels können aber ziemlich nervös werden beim Gedanken an Jon Bon Jovi, dass muss man mit männlichem Respekt mal festhalten. Hat ne Anziehungskraft von Jennifer Lopez und Sharon Stone zusammen, dem Gequietsche zu folgen. War super voll und super lustig ehrlich gesagt. Auch wenn die Amis eigentlich nicht mein Fall sind, erstaunlich wieviele Songs man mitsingen kann. Jetzt bin ich aber auch ziemlich erschlagen, dafür, dass ich gleich wieder raus darf um Kinders durch den Sand zu scheuchen. Da hoffe ich mal, dass der Wetterrhythmus aussetzt und Sonne scheint ;-). Guts Nächtle allerseits!


Donnerstag, den 5. Juni 2003   

mahlzeit

Hab den heute den allerersten HörspielKrimiFall von Paul Temple gehört, so in Gedenken an die erste Sendung, die vor 50 Jahren lief, dauert 4 Stunden, das heisst, ich weiss immer noch nicht wers war. Aber alle zwei Minuten wird jemand verletzt und stirbt danach Tage später in der Klinik an fiesen Schnittverletzungen im Gesicht. Und immer das laute Orchester TADAAAAAAAA – Das Anhören ging auch gut, da ich heute Wasch- und Putztag in meiner Bude hatte. Dadurch ist mir glatt entgangen, dass Möllemann hopps gegangen ist, im wahrsten Sinne des Wortes. Da gibts ja heute die wildesten Spekulationen um seinen Tod, wer weiss, was hinterher dabei raus kommt. Aber irgendwie trifft die Sache einen schon, auch wenn ich ihn als Politiker nie geschätzt habe. THEMENSPRUNG Hier wechseln sich die konträren Wettersituationen sich ab, gestern schwül und strahlende Sonne, und heute fast nur Regen. Abends wurde es dann wieder besser und ich konnte auf meinem Ballkong meinen neuesten Schmöker „Gefährliche Geliebte“ von Haruki Murakami antesten.