adressat gesucht

Ich bin ja mit mir selb­st noch nicht so einig, ob das hier einem Blog entsprechen soll oder obs ein­fach ein Platz ist, an dem ich irgend­was Platzier­bares hin­ter­lasse. Schliesslich ver­stoße ich ja gegen einige Blo­gregeln, hier gibts keine direk­te Post­möglichkeit etc. Gott­sei­dank gibts da ja andere, die sich schon anders entsch­ieden haben und sagen: Ja, ich will. Ich will die große Öffentlichkeit, egal was es mich kostet. Es kostet Ver­ach­tung, Igno­ranz und platzende Hoff­nungs­bal­lons — wenn’s rei­bungs­los ver­läuft. Denn deutsche Blogs sind im Gegen­satz zu nieder­ländis­chen meist mit dieser Prise Humor- und Gehalt­slosigkeit oder bei­dem geseg­net, dass sie so unun­ter­hal­tend macht. Ein paar ganz Bedürftige geben das dann auch noch als Buch her­aus — gute Blogs gibts ja eh nur in großen Städten. Let­ztere Ansicht ist auch wohl nur vertret­bar, wenn man eigene Ein­samkeit kaum noch kom­pen­sieren kann. Gibt es also die Spezies von Großs­tadt­selchen, die zwar noch ein, aber nicht mehr aus wis­sen? Mein­er ein­er macht hier schriftlich schon mal größere Pausen, weil einem nichts ein­fällt, nichts passiert ist oder wichtigere Dinge ein­fach anste­hen. Wie andere es schaf­fen, dauernd was inter­es­santes zu erleben und hochzu­laden, ist mir noch sehr schleier­haft. Eine gute Por­tion Phan­tasie und die Ein­bil­dung, das Geblog­gte wür­den schätzbare Per­so­n­en dankbar zur Kent­nis nehmen, gehören da zwangsweise dazu.

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ansichten eines clowns

Unter Män­nern gibt es heutzu­tage immer noch Auf­fas­sun­gen in bezug auf Frauen, die objek­tiv gese­hen inakzept­abel sind. Hier­bei han­delt es sich um Auf­fas­sun­gen, die eine Diskri­m­inierung ein­er Per­son auf Grund ihres Geschlechts bein­hal­ten. Diese Diskri­m­inierung hat meist einen päd­a­gogis­chen, his­torischen oder ein­fach anmaßen­den Hin­ter­grund. Damit meine ich, dass der Ursprung dieser Auf­fas­sun­gen von Män­nern in der jew­eili­gen Erziehung, in der eige­nen Erfahrung oder in einem eige­nen über­he­blichen Stand­punk­te grün­det. Die Beispiele für diese drei Arten von Diskri­m­inierung find­en unter Män­nern dur­chaus Anklang, wenn auch sicher­lich nicht jed­er Mann dem jew­eili­gen Aspekt bei genauerem Hin­se­hen zus­tim­men wird. Nicht jedem Mann ist eine Diskri­m­inierung bewusst, die er bege­ht. Er muss auch nicht ein­ver­standen sein mit einem Diskri­m­inierungsver­dacht, der sein Ver­hal­ten bet­rifft, wenn er auf Grund eigen­er Über­legung aller Umstände seine Hand­lung bege­ht. Die Hand­lun­gen selb­st wiederum kön­nen neg­a­tive, aber auch pos­i­tive Fol­gen für Frauen haben. Auch unter Frauen wird es kon­tro­verse Hal­tun­gen geben, ob eine der von mir im fol­gen­den besproch­enen Hand­lun­gen tat­säch­lich als diskri­m­inierend aufge­fasst wird. Die Beispiele, die ich behan­dle, sollen die einzel­nen Fälle von Diskri­m­inierung erhellen. Sie müssen aber nicht allein ein­er einzi­gen Art der Diskri­m­inierung unter­liegen, son­dern viele Aspek­te kön­nen zusam­men­wirken oder ein­fach unter­schiedlich gedeutet wer­den.
Ich möchte mit der vielle­icht ein­fach­sten Diskri­m­inierung anfan­gen: Die anmaßende Auf­fas­sung über Frauen. Anmaßend ist mein­er Ansicht nach eine Diskri­m­inierung von Frauen, wenn Män­ner ihnen pauschal abstre­it­en, benötigten Fähigkeit­en für eine bes­timmte Tätigkeit zu haben. Es dürfte beispiel­sweise kein Prob­lem sein, an einem Män­ner­stammtisch die These zu vertreten, dass Frauen nicht aut­o­fahren kön­nen. Eine der­ar­tige Stel­lung­nahme würde die wenig­sten Män­ner zu ein­er Gegenrede ani­mieren, da sie mit­tler­weile schon etwas abge­grif­f­en ist und meist aus humoris­tis­chen Motiv­en ange­führt wird. Aber auch bei für Män­ner ern­sthafteren The­men gibt es der­lei Anmaßun­gen: Ich werde es in meinem Leben wohl kaum noch erleben, dass eine Frau Vor­sitzende des Deutschen Fußball­bun­des wird. Es wäre ein leicht­es unter Män­nern zu behaupten, dass ein­er Frau für eine der­ar­tige Posi­tion der nötige Sachver­stand fehlt. Man müsste noch nicht ein­mal erläutern, was ?nötiger Sachver­stand? in diesem Zusam­men­hang über­haupt bedeutet. Das Zuschreiben eines Man­gels reicht dieser Ansicht vol­lkom­men.
Eine weit­ere Diskri­m­inierung kann aus päd­a­gogis­chen Ursprün­gen her­vortreten. Män­ner haben also gewisse Ver­hal­tensweisen, weil sie diese sich selb­st angeeignet haben oder weil sie sie als tra­di­tionelle männliche Ver­hal­tensweisen gegenüber Frauen gel­ernt haben. In bei­den Hin­sicht­en kämen Män­ner von alleine wohl nicht auf die Idee, die betr­e­f­fende eigene Hand­lungsweise grund­sät­zlich zu ändern. Es ist noch ziem­lich einge­bürg­ert, dass wenn ein Mann und eine Frau zusam­men aut­o­fahren, der Mann das Auto fährt, es sei denn, das Auto gehört der Frau oder der Mann ist angetrunk­en und wird nach Hause gefahren. Da Frauen sta­tis­tisch ver­hält­nis­mäßig weniger Autoun­fälle verur­sachen als Män­ner, scheint dies kein ratio­nales Ver­hal­ten zu sein. Eine ratio­nale Erwä­gung, wer das Auto grund­sät­zlich fährt, müsste dem­nach ja die umgekehrte Auf­gaben­verteilung vorschreiben. Es kann natür­lich vere­inzelt der Fall sein, dass die Frau in der Tat schlechter aut­ofährt als der Mann oder keinen Führerschein besitzt und insofern ein generelles Fahren des Mannes gerecht­fer­tigt ist. Von diesen Fällen sehe ich hier aber ab, da man es hier mit tat­säch­lichen nicht­geschlechts-spez­i­fis­chen Unter­schieden zu tun hat. Für eine tra­di­tionelle männliche Ver­hal­tensweise gegenüber Frauen halte ich das Bezahlen der Restau­rantrech­nung seit­ens des Mannes, der zusam­men mit ein­er Frau zu Abend gegessen hat. Ich glaube, dass man es hier mit geschlechtsspez­i­fis­chen Rollen zu tun hat, die von je her dem jew­eili­gen Geschlecht zufall­en. Genau­so wie es dem Mann zukommt, der Frau zu bes­timmten Anlässen Blu­men mitzubrin­gen, bezahlt er auch ihr Aben­dessen, beson­ders wenn er sie dazu ein­ge­laden hat. Dieser Ges­tus ist aber von Frauen oft kri­tisiert wor­den, weil es mit­tler­weile nicht mehr der Fall sei, dass der Mann hier die Rolle des Gön­ners übernehmen müsse und Frauen selb­st arbeit­eten und ihre Rech­nun­gen bezahlen kön­nten. Ich halte ein der­ar­tiges Ver­hal­ten von Män­nern aber nur für tra­di­tionell und wenn sie sich so ver­hal­ten, dann meist, weil sie es in ihrer Rolle für angemessen hal­ten.
Die let­zte Form von Diskri­m­inierung habe ich als his­torisch beze­ich­net. Ich zäh­le hierzu ein­er­seits eine Diskri­m­inierung, die entste­ht, weil man gewisse eigene Erfahrun­gen gemacht hat und ander­er­seits eine Diskri­m­inierung, die einen geschichtlichen Hin­ter­grund besitzt. Man kann z.B. unter Män­nern prob­lem­los die These vertreten, dass Frauen nicht witzig sind. Mit dem Hin­weis auf die große Anzahl bekan­nter männlich­er Kabaret­tis­ten und Komik­ern und der gerin­gen Anzahl weib­lich­er Pen­dants, wer­den alle Frauen, die doch Humor aufzeigen, als Aus­nah­men ange­se­hen. Auf etwas gehobenerem Niveau passiert dies genau­so in bezug auf bedeu­tende Kom­po­si­tio­nen oder die Lit­er­atur: Da Schrift­stel­lerin­nen großer Werke in der Unterzahl sind, spricht man Frauen gern generell die Fähigkeit ab, große Werke leis­ten zu kön­nen, und erk­lärt Gegen­beispiele wie Clara Schu­mann, Annette von Droste-Hül­shoff oder Jane Austen zu bloßen Ran­der­schei­n­un­gen. Etwas anders stellt sich die Sit­u­a­tion bei Sol­datin­nen dar. Es ist eine klas­sisch männliche Auf­gabe, als Sol­dat in den Krieg zu ziehen. Frauen wird in diesem Fall nicht die Fähigkeit abge­sprochen, im Krieg mit ein­er Waffe zu agieren. Män­ner vertei­di­gen hier auch keine Vor­ma­cht­stel­lung, da der Anreiz als Kriegsheld zu gel­ten heutzu­tage immer klein­er und der Kriegs­di­enst selb­st oft neg­a­tiv aufge­fasst wird. Es hat vielmehr mit einem his­torischen Hin­ter­grund zu tun und mit einem männlichen Ehrge­fühl, dass unter Män­nern Frauen als aktive Sol­datin­nen im Krieg­sein­satz nur schw­er akzep­tiert wer­den. Ein Abkom­men, dass Frauen an kriegerischen Hand­lun­gen nicht teil­nehmen dür­fen, wür­den viele Män­ner sicher­lich befür­worten. Dass bei der Geisel­nahme in der Moskauer Oper Frauen als Atten­tä­terin­nen auf­trat­en, sorgte vie­lenorts für Ver­wun­derung. Und auch in Berichter­stat­tun­gen schla­gen sich klas­sis­che Rol­len­verteilun­gen von Män­nern und Frauen nieder, wenn berichtet wird, dass ?11 Men­schen ihr Leben ver­loren (…), darunter auch Frauen und Kinder.?[1], als ob nur ein männlich­es Krieg­sopfer dem Nor­mal­fall entspricht.
All diese Beispiele weisen keine rein geschlechtsspez­i­fis­chen Unter­schiede auf, die Män­ner dazu ver­an­lassen müssten, für einen Stand­punkt einzutreten, der bein­hal­tet, dass Frauen über bes­timmte Eigen­schaften nicht ver­fügten und deswe­gen bes­timmte Funk­tio­nen nicht ausüben kön­nen. Es scheint Män­nern aber schw­er zu fall­en, von bish­er angenomme­nen Rol­len­vorstel­lun­gen Abstand zu nehmen. Durch diese Vorstel­lun­gen wur­den viele Lebens­bere­iche geord­net und diese Ord­nun­gen aufzugeben und neu zu schaf­fen ist mitunter müh­selig. Da ist es sicher­lich ein­fach­er, bei den bish­eri­gen Annah­men zu bleiben. Ein solch­es Ver­hal­ten kann nun aber den Män­nern nicht so ein­fach ges­tat­tet wer­den. Sicher­lich gibt es große Bere­iche, die Frauen zu Unrecht ver­schlossen wer­den. Und sicher­lich gibt es bes­timmte Bere­iche, in denen geschlechtsspez­i­fis­che Ansicht­en beste­hen, die nicht zu ein­er Diskri­m­inierung führen. Es obliegt den Män­nern, inten­siv am Abbau beste­hen­der Diskri­m­inierun­gen zu arbeit­en, da es immer noch bedeu­tend mehr Diskri­m­inierun­gen gegen Frauen gibt als gegen Män­ner. Frauen müssten im Gegen­zug erar­beit­en, welche Rollen Män­ner ihrer Mei­n­ung nach berechtigter­weise noch spie­len dür­fen.
[1] http://www.seniorentreff.de/diskussion/archiv1/a2073.html

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wo ich bin, is gut

Diese Woche kommt ja George Dop­pelko­rn Bush nach Teutsch­land. Dafür gibts fol­gende Sicher­heits­maßvorkehrun­gen: Es gibt nur zwei offizielle Winkplätze, aus Häusern darf nicht gewinkt wer­den; sämtliche Gul­lideck­el wer­den ver­schweisst; Anwohn­er­gara­gen müssen leerg­eräumt sein und wer­den polizeilich durch­sucht und ver­siegelt, wenn das nicht der Fall ist; von Anwohn­ern müssen Müll­ton­nen hin­ters Haus geschoben und Briefkästen abmonitert wer­den. Brin­gen die Amis denn wenig­stens wieder Schoko­lade mit, wie beim let­zten Mal ???

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stippvisite in der schwarzwaldklinik

Das Spe­cial ist vor­rüber und meine Seite verze­ich­nete einen Besucher­reko­rd von 1500 Besuch­ern alleine am Son­ntag. Vie­len Dank fürs Vor­beis­chauen. Wir haben uns eben mit 6 Mann vorm Fernse­her gut amüsiert (“Krebs isch wie a Hund”, “Schü­bel — alter Zock­er” etc.). Also da warn schon Insid­er drin, die den Fan erfreuen. Mir spukt im Hirn, dass meine Seite “gegrüsst” sein kön­nte durch die zweifache Erwäh­nung eines “Dr. Wahrstein”, falls das aufge­fall­en ist. Auf mein­er Sprüch­e­seite gibts eine Wahrstein­er-Dose und einen Wahrstein­spuch von Mis­cha. Anson­sten hab ich Ang­ie und Dr. Gess­ner ver­misst, die hätte man ein­bauen sollen. Die Hochzeits­geschichte war platt, Sascha Hehn hat sich auch schon im Vor­feld beschw­ert, dass man mehr Qual­ität draus hätte machen kön­nen. Ich fands aber gut, hat mich gefreut, die Gesichter wiederzuse­hen und hoffe auf ein weit­eres Spe­cial ;-).

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jeden zug, den du nimmst

Gestern hat­te ich irgend­wie eine Begeg­nung der drit­ten Art ;-). Nach­dem ich ziem­lich kurzfristig einen Korb eines Kumpels fürn Kinobe­such bekom­men hab, bin ich auf eine Geburt­stagspar­ty eines alten Bekan­nten. Wollte man eigentlich gar nicht hin, aber wenn man eh nichts anderes mehr vorhat, kann man ja auch sowas mal mit­nehmen. Nach­dem ich mich erst lei­dlich unter­hal­ten hat­te und erfuhr, dass die Schweiz teuer­er ist als Deutsch­land und einige der Anwe­senden supe­run­ter­halt­same Desk­tophin­ter­gründe vor­weisen kon­nten, wurds noch sehr selt­sam. Ich unter­hielt mich jeman­dem, bei dem es sich her­ausstellte, dass ich ihn schon vor 10 Jahren beim Blut­spenden ken­nen­gel­ernt hat­te. Und der kon­nte dann über alte Bekan­nte sehr inter­es­sante Details der let­zten 10 Jahre preis­geben. Ich kon­nte mich noch an einzelne Gedanken erin­nern, die ich damals mit zusam­men­gereimt hat­te ohne zu wis­sen, ob irgen­det­was dran sei. Jet­zt qua­si mitzubekom­men, dass da Hand und Fuss dran ist, erhebt einen irgend­wie. Ich schein ein intel­len­ter Jüngling gewe­sen zu sein, damals. Wenn mir das mal damals wer gesagt hätte… Zwei Tage vorher kon­nte ich einen Nach­hil­fe­dozen­ten von mir kon­tak­tiern, den ich auch 10 Jahre unge­fähr nicht gesprochen hab. Eine Woche voller kurios­er Begeg­nun­gen. Nicht zu vergessen: Heute abend läuft Schwarzwald­klinik, zwar schon mehr als 20 Jahre alte Erin­nerun­gen, aber auch ziem­lich geil.

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jürgenkohlerfußballgott

Jür­gen Kohler, derzeit irgen­deine Art Sport­di­rek­tor bei Bay­er Lev­erkusen, meinte doch glatt zur Mis­ere von Borus­sia Dort­mund, dass es ja sehr schlimm wer­den würde, wenn der “Worst-Case-Fall” ein­tritt. Jaaa, das ist schon schlimm, wasim­mer das ist 😉

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die große kunst der pennäler-lyrik

Ein Anflug von Han­si-Kraus-Roman­tik überkommt einen ja beim Lesen: In Artikeln über Adam Green und diverse deutsche Nach­wuchs-Bands (Juli, Mia, Sil­ber­mond) zeigt sich die Kri­tik ver­wun­dert, dass den Tex­ten der jun­gen Gen­er­a­tion kaum Inhalt zuzus­prechen ist. Men­sch, die Kid­dies sind knapp über zwanzig, kaum gebildet und lesen nix. Da passen Hör­er zu Kün­stlern doch wie Arsch auf Eimer, wen juck­ts also? Von nix kommt nichts: Wer seinen Feingeist nur am Sprachver­mö­gen von Fernsehmod­er­a­toren und Castin­gopfern laben lässt, dem kann man doch nicht vor­w­er­fen, dass seine Aus­drucks­fähigkeit das Grund­schul­niveau nicht über­steigt und die bereimten The­men inhalt­sarm und boden­los sind? Aber es wird ihnen schließlich auch kein Lit­er­atur-Nobel­preis ver­liehen. Mich würde es sicher­lich auch freuen, wenn diese Leute ihre Kreativ­ität mit etwas mehr Niveau zur Gel­tung brin­gen ließen — man spricht ihnen ja schließlich auch nicht alles ab -, lieber als die Hupf­dohlen von Bohlen und D! sind sie mir aber alle­mal.

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ich mach uns mal ne mandarine

Elke Hei­den­re­ich hat mal raus­posaunt, dass sie an die 400 Seit­en am Tag liest oder sog­ar mehr. Har­ald Schmidt würde auch soviel lesen. Ich frag mich, was die lesen? Wenn man noch sein Hirn zwis­chen­durch betätigt, will mir das nu beispiel­sweise nicht gelin­gen. Und einen Roman­schmök­er nach dem anderen bren­nt einen aus, so ist jeden­falls mein Empfind­en. Also darfs auch mal was Schwierigeres sein, aber das drückt ja schon wieder die Seiten­zahl. Nicht, dass ich auf Seiten­zahl abziele. Aber es ist schon schw­er plan­bar, was man durch­li­est. Ich komme immer mit der Zeit nicht aus. Ich hab auch nicht so die Böcke, mich per­ma­nent hin­ter den Schmök­ern zu ver­steck­en, auch wenn ich das eine oder andere Buch durchkriege. Aber so’n echt dick­er Ham­mer, das ist schon Arbeit. Vielle­icht wirds rou­tiniert­er, wenn man älter wird.

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